
EU-Wahnsinn: Atomwaffen werden zum nachhaltigen Investment erklärt
Die Europäische Union hat wieder einmal bewiesen, dass sie jeglichen Bezug zur Realität verloren hat. In einem Akt beispielloser Perversion der Sprache könnten Atomwaffen und andere Massenvernichtungswaffen bald das begehrte ESG-Label für "nachhaltige Investitionen" erhalten. Das EU-Parlament hat diese groteske Gesetzesänderung bereits durchgewunken – ein weiterer Beweis dafür, wie tief die moralische Verwahrlosung in Brüssel mittlerweile fortgeschritten ist.
Wenn Kriegswaffen plötzlich "grün" werden
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Unternehmen, die Brandwaffen, abgereicherte Uranmunition oder gar nukleare Sprengköpfe produzieren, sollen künftig als "nachhaltig" und "ethisch" gelten. Die EU-Kommission begründet diesen Irrsinn damit, dass die bisherige Definition "kontroverser Waffen" zu unklar sei und Investoren verunsichere. Als ob die Verunsicherung von Investoren das größte Problem wäre, wenn es um Massenvernichtungswaffen geht!
Die wahren Gründe liegen natürlich woanders: Die EU braucht dringend Kapital für ihre Aufrüstungspläne. Sage und schreibe 800 Milliarden Euro sollen in den nächsten vier Jahren in die Rüstung fließen. Da kommt es gelegen, wenn man den Anlegern ein grünes Mäntelchen umhängen kann, während sie in Todesmaschinen investieren.
Die Perversion der Nachhaltigkeit
Was einst als Konzept für umweltbewusstes und sozialverträgliches Wirtschaften gedacht war, wird nun zur Farce degradiert. Die Zahl der ESG-Aktienfonds, die in die nukleare Rüstungsindustrie investieren, sei bereits um mehr als 50 Prozent gestiegen, heißt es. Ein lukratives Geschäft für die Kriegsgewinnler – getarnt als ethische Geldanlage.
"Diese Maßnahme scheint gezielt darauf ausgerichtet, die Produktion innovativer, kontroverser Waffen zu fördern – wie Brandwaffen, nicht nachweisbare Fragmente, Blendlaser oder tödliche autonome Systeme", warnte der Linke-Abgeordnete Marc Botenga.
Selbst die sonst so kriegsbegeisterten Sozialdemokraten und Grünen zeigten sich irritiert – allerdings nicht aus moralischen Gründen, sondern weil sie fürchten, dass ihr geliebtes ESG-Label an Glaubwürdigkeit verliert. Der spanische Sozialist Jonás Fernández kritisierte, die Änderung täusche Investoren, indem sie Indizes als "grün" labele, die keineswegs klimafreundlich seien. Als ob das Klima das Hauptproblem bei Atomwaffen wäre!
Orwell lässt grüßen: Krieg ist Frieden
George Orwell hätte seine helle Freude an dieser Entwicklung gehabt – oder besser gesagt: Er würde sich im Grabe umdrehen. Die Umdeutung von Begriffen erreicht hier eine neue Dimension. "Krieg ist Frieden" wird nun ergänzt durch "Massenvernichtung ist nachhaltig". Die demokratische Bildung der letzten Jahrzehnte? Weggewischt wie Staub von der Tischplatte.
Vor dreißig Jahren hätte ein solcher Vorschlag einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Heute? Stille. Die Bürger sind abgestumpft, eingelullt von der ständigen Propaganda, dass der wahre Feind stets von rechts komme. Währenddessen reiben sich die Rüstungskonzerne die Hände und freuen sich über die neuen Investitionsmöglichkeiten.
Die neue Normalität des Wahnsinns
Was kommt als Nächstes? Werden Giftgas und biologische Kampfstoffe bald als "biodiversitätsfördernd" eingestuft? Wird Napalm zum "thermischen Recycling-Produkt" umdeklariert? In der EU scheint mittlerweile alles möglich zu sein, solange es den wirtschaftlichen Interessen der Rüstungslobby dient.
Die Tatsache, dass der Einsatz von Atomwaffen nach internationalem Recht ein Kriegsverbrechen darstellt, scheint in Brüssel niemanden mehr zu interessieren. Hauptsache, die Investoren sind glücklich und das Kapital fließt in die richtigen Kanäle. Die moralische Bankrotterklärung könnte kaum deutlicher ausfallen.
Es ist höchste Zeit, dass die Bürger Europas aufwachen und diesem Wahnsinn ein Ende setzen. Die EU hat sich längst von ihren ursprünglichen Friedensidealen verabschiedet und ist zu einem Instrument der Kriegstreiberei verkommen. Wer heute noch glaubt, diese Institution sei reformierbar, der glaubt vermutlich auch, dass Atomwaffen tatsächlich nachhaltig sind.
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