
Europa zündelt am Pulverfass: E3-Staaten provozieren mit illegalen Iran-Sanktionen den nächsten Nahostkrieg
Die selbsternannten Friedensstifter Europas haben ihre Masken fallen lassen. Großbritannien, Frankreich und Deutschland – die sogenannten E3 – haben einen verhängnisvollen Schritt unternommen, der die Welt näher an den Abgrund eines weiteren Krieges im Nahen Osten führt. Mit der Aktivierung des "Snapback"-Mechanismus zur Wiedereinführung von UN-Sanktionen gegen den Iran zeigen diese Länder ihr wahres Gesicht: Sie sind willfährige Handlanger der amerikanisch-israelischen Kriegsmaschinerie.
Ein Verrat an der Diplomatie
Was sich hier abspielt, ist nichts weniger als ein Verrat an allen diplomatischen Prinzipien. Die E3-Staaten lösen Sanktionen aus, obwohl sie selbst wissen, dass sie dazu kein Recht haben. Es waren schließlich die USA, die 2018 einseitig aus dem mühsam ausgehandelten Atomabkommen (JCPOA) ausgestiegen sind. Nun erdreisten sich europäische Regierungen, den Iran für etwas zu bestrafen, wofür sie selbst die Verantwortung tragen.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat völlig recht, wenn er diesen Schritt als "ungerechtfertigt, illegal und ohne jegliche Rechtsgrundlage" bezeichnet. Doch was kümmert das die Kriegstreiber in Berlin, Paris und London? Sie tanzen nach der Pfeife Washingtons und Tel Avivs, während sie gleichzeitig von Diplomatie faseln.
Die wahren Motive hinter der Eskalation
Besonders entlarvend sind die Äußerungen unseres Bundeskanzlers Friedrich Merz, der während des jüngsten Konflikts unverblümt zugab, Israel würde "die Drecksarbeit für uns alle erledigen". Deutlicher kann man die Komplizenschaft Deutschlands bei der geplanten Zerstörung des Iran kaum ausdrücken. Hier zeigt sich die hässliche Fratze einer Politik, die vorgibt, für Frieden und Stabilität zu stehen, während sie in Wahrheit Öl ins Feuer gießt.
Die Heuchelei kennt keine Grenzen: Während Israel als Nicht-Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags ungestraft ein geheimes Atomwaffenarsenal unterhält, wird der Iran für ein Atomprogramm sanktioniert, das nachweislich zivilen Zwecken dient. Die IAEO-Inspektoren, die der Iran nach den israelischen Angriffen auf seine Nuklearanlagen ausgewiesen hatte, durften kürzlich wieder ins Land zurückkehren – ein Zeichen des guten Willens Teherans, das von den E3 mit Füßen getreten wird.
Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer
Die Konsequenzen dieser unverantwortlichen Politik könnten verheerend sein. Iranische Offizielle haben bereits angedeutet, dass Teheran im Falle der Sanktionswiedereinführung aus dem Atomwaffensperrvertrag austreten könnte. Dies würde Israel und den USA den perfekten Vorwand für einen militärischen Angriff liefern – genau das, worauf die Falken in Washington und Tel Aviv seit Jahren hinarbeiten.
Trita Parsi vom Quincy Institute bringt es auf den Punkt: Die E3 versuchen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Sie wollen den Iran für seine Unterstützung Russlands in der Ukraine bestrafen und sich gleichzeitig bei der Trump-Administration einschmeicheln. Dabei opfern sie bedenkenlos den Frieden im Nahen Osten auf dem Altar ihrer geopolitischen Spielchen.
Die Ironie der Geschichte
Während Europa und die USA glauben, mit immer neuen Sanktionen und Zöllen die Welt nach ihrem Willen formen zu können, zeigt die Realität ein anderes Bild. Die aggressiven Zölle der Trump-Regierung gegen Indien haben zu einer spektakulären Annäherung zwischen Neu-Delhi und Peking geführt. Der iranische Präsident Massud Peseschkian trifft sich derweil mit den Führern Chinas, Indiens und Russlands bei der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit – ein deutliches Zeichen, dass sich die Welt neu ordnet, während der Westen in alten Denkmustern gefangen bleibt.
Zeit für einen Kurswechsel
Es ist höchste Zeit, dass Deutschland aus dieser verhängnisvollen Spirale aussteigt. Statt als Handlanger amerikanischer und israelischer Interessen zu fungieren, sollte Berlin endlich eine eigenständige, auf deutsche Interessen ausgerichtete Außenpolitik verfolgen. Die ständige Unterwürfigkeit gegenüber Washington schadet nicht nur unserem internationalen Ansehen, sondern gefährdet auch unsere wirtschaftlichen Beziehungen zu wichtigen Partnern wie dem Iran.
Die Geschichte wird ein hartes Urteil über jene fällen, die heute leichtfertig mit dem Frieden spielen. Die E3-Sanktionen gegen den Iran sind nicht nur illegal und ungerechtfertigt – sie sind ein weiterer Schritt auf dem Weg in einen Krieg, den niemand gewinnen kann. Es ist an der Zeit, dass die Bürger Europas ihre Stimme erheben und von ihren Regierungen eine Politik fordern, die tatsächlich dem Frieden dient, statt ihn zu untergraben.
- Themen:
- #Wahlen

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik