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Europäische Steuerzahler finanzieren Modernas mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff – nachdem USA ausgestiegen sind

Europäische Steuerzahler finanzieren Modernas mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff – nachdem USA ausgestiegen sind

Was in den Vereinigten Staaten unter der neuen Trump-Administration als gesundheitspolitische Vernunft Einzug gehalten hat, wird in Europa offenbar als Einladung verstanden, die Lücke mit Steuergeldern zu füllen. Der Pharmakonzern Moderna hat sich frische Finanzspritzen für seinen experimentellen mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff gesichert – und zwar von einer Organisation, die maßgeblich von europäischen Regierungen und der berüchtigten Gates-Stiftung alimentiert wird.

CEPI springt ein, wo Amerika aussteigt

Nachdem das US-Gesundheitsministerium unter der Führung von Robert F. Kennedy Jr. im vergangenen Jahr rund 700 Millionen US-Dollar an zuvor zugesagten Mitteln für Moderna zurückgezogen hatte, musste sich das Biotechnologieunternehmen nach alternativen Geldquellen umsehen. Fündig wurde man bei der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations, kurz CEPI. Diese Organisation wird nun bis zu 54,3 Millionen US-Dollar bereitstellen, um die Entwicklung des H5-Pandemie-Grippeimpfstoffkandidaten voranzutreiben.

Die CEPI ist keine gewöhnliche Forschungseinrichtung. Es handelt sich um eine globale öffentlich-private Partnerschaft, die 2017 mit einer Startfinanzierung von 460 Millionen US-Dollar gegründet wurde. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Regierungen Deutschlands, Japans und Norwegens sowie – wenig überraschend – die Bill & Melinda Gates Foundation und der Wellcome Trust. Auch die Europäische Union unterstützt diese Organisation massiv mit Steuergeldern ihrer Bürger.

Die fragwürdige Erfolgsbilanz der mRNA-Technologie

Besonders pikant erscheint die Tatsache, dass Moderna seinen neuen Impfstoffkandidaten mRNA-1018 auf derselben Technologieplattform entwickelt, die auch für den umstrittenen Covid-Impfstoff Spikevax verwendet wurde. Jene Plattform also, deren Produkte mittlerweile mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen in Verbindung gebracht werden. Eine japanische Studie dokumentierte beispielsweise einen Anstieg tödlicher Autoimmun-Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Moderna-mRNA-Präparat.

Dennoch soll mRNA-1018 Anfang 2026 in eine Phase-III-Studie eintreten – an Studienorten in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich. Damit würde es sich um den ersten auf modRNA basierenden Vogelgrippe-Impfstoff handeln, der diese späte Entwicklungsphase erreicht.

Die beunruhigende Vision der CEPI

Was bei den Verhandlungen zum WHO-Pandemievertrag im November 2025 ans Licht kam, sollte jeden aufmerksamen Bürger alarmieren. Die CEPI arbeitet an einer KI-gestützten Plattform namens „Pandemic Preparedness Engine", die eine schnelle Impfstoffentwicklung ermöglichen soll. In Echtzeit verfügbare Sequenzdaten von Krankheitserregern sollen gesammelt werden, um im Falle eines Ausbruchs KI-generierte Antigen-Entwürfe bereitzustellen.

„Im Falle eines Ausbruchs stehen den Partnern von CEPI finanzierte, KI-generierte Antigen-Entwürfe zur Verfügung, um schnell mit der Produktion von Impfstoffen für klinische Tests zu beginnen."

Die sogenannte „100 Days Mission" der CEPI zielt darauf ab, die Zeitpläne für die Impfstoffentwicklung bei zukünftigen Ausbrüchen drastisch zu beschleunigen. Man fragt sich unweigerlich: Geht es hier wirklich um Gesundheitsschutz – oder um die Etablierung einer permanenten Pandemie-Infrastruktur, die der Pharmaindustrie kontinuierliche Einnahmequellen sichert?

Transatlantische Kluft in der Gesundheitspolitik

Während in den USA unter Gesundheitsminister RFK Jr. offenbar Vernunft und Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger eingekehrt sind, scheinen europäische Regierungen und die EU-Kommission unbeirrt an ihrer impffreundlichen Politik festzuhalten. Die Finanzierung durch CEPI spiegelt eine fundamentale Verschiebung wider: Was Amerika nicht mehr finanzieren will, übernehmen bereitwillig europäische Steuerzahler.

Moderna-CEO Stéphane Bancel hatte nach der Kündigung des US-Vertrags angekündigt, „alternative Wege für das Programm" zu suchen. Diese alternativen Wege führen nun direkt in die Taschen der europäischen Bürger. Im Rahmen der Vereinbarung hat sich Moderna lediglich verpflichtet, im Falle einer Pandemie 20 Prozent der verfügbaren Impfstoffdosen für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu reservieren – ein schwacher Trost für jene, die die Entwicklung finanzieren.

Die Vorgeschichte: CEPI und der Covid-Impfstoff

Es ist nicht das erste Mal, dass CEPI Moderna unter die Arme greift. Bereits 2020 finanzierte die Organisation die Entwicklung von Spikevax als Teil ihrer frühzeitigen Reaktion auf das Coronavirus. Die Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen National Institute of Allergy and Infectious Diseases unter der damaligen Leitung von Anthony Fauci ermöglichte es, den mRNA-basierten Covid-Impfstoffkandidaten schnell in die klinische Testphase zu bringen.

Die Erfahrungen mit diesem Präparat sollten eigentlich zur Vorsicht mahnen. Doch stattdessen wird die gleiche Technologie nun für einen Vogelgrippe-Impfstoff verwendet – finanziert von einer Organisation, die sich der „schnellen Impfstoffentwicklung" verschrieben hat. Ob Schnelligkeit und Sicherheit in der Medizin wirklich kompatibel sind, darf bezweifelt werden.

Für deutsche Bürger bleibt die bittere Erkenntnis: Während andere Länder aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre lernen und ihre Gesundheitspolitik überdenken, fließen hierzulande weiterhin Steuergelder in experimentelle Impfstofftechnologien – ohne dass die Bevölkerung jemals gefragt wurde, ob sie das überhaupt möchte.

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