Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
04.05.2026
14:05 Uhr

Europas wirtschaftlicher Selbstmord: Wie Brüssel und Berlin den Kontinent in den Abgrund treiben

Europas wirtschaftlicher Selbstmord: Wie Brüssel und Berlin den Kontinent in den Abgrund treiben

Der renommierte US-Ökonom Jeffrey Sachs, jahrzehntelang ein gefragter Berater von Regierungen und internationalen Organisationen, hat in einem Gespräch mit dem norwegischen Politikwissenschaftler Glenn Diesen eine schonungslose Bestandsaufnahme der globalen Wirtschaftslage geliefert. Seine Diagnose: Die Weltwirtschaft, wie wir sie kannten, ist Geschichte – und Europa ist der größte Verlierer dieser tektonischen Verschiebungen. Wer den Worten dieses Mannes lauscht, der weiß: Hier spricht kein wirrer Verschwörungstheoretiker, sondern einer der einflussreichsten Ökonomen unserer Zeit.

Die zerbrochene Weltordnung – und Europas naive Komplizenschaft

Sachs zeichnet ein Bild, das jedem deutschen Mittelständler, jedem Familienunternehmer und jedem Bürger, der seine Stromrechnung kaum noch bezahlen kann, den kalten Schweiß auf die Stirn treiben dürfte. Die einst eng verflochtenen Handelsbeziehungen zwischen den USA und China seien unwiederbringlich zerstört. Noch dramatischer aber sei die Lage zwischen Europa und Russland: Hier seien die Verbindungen „vielleicht für eine Generation" gekappt worden. Wer das verstehen möchte, muss nur in den Energierechnungen deutscher Industriebetriebe blättern – oder die Listen der Fabrikschließungen studieren.

Während Asien sich konsequent integriert, neue Handelsrouten erschließt und Wachstumsraten produziert, von denen Deutschland nur noch träumen kann, steht der alte Kontinent wie ein verlorenes Kind im Regen. Sachs spricht von einer Europäischen Union, die „wirtschaftlich völlig orientierungslos" sei. Härter könnte das Urteil kaum ausfallen.

Eine Elite, die Realität durch Ideologie ersetzt hat

Besonders bissig fällt Sachs' Kritik an der politischen Führungsriege Europas aus. Ursula von der Leyen, Kaja Kallas, Friedrich Merz, Keir Starmer – sie alle verkörperten für ihn eine gescheiterte Klasse, die Geografie und ökonomische Realität gleichermaßen ignoriere. Hat sich jemand in Berlin oder Brüssel jemals die Frage gestellt, wie ein Industriestandort ohne bezahlbare Energie funktionieren soll? Offenbar nicht. Die Antwort dieser Eliten lautet stets: weitere Sanktionen, weitere Milliardenpakete für die Ukraine – zuletzt 90 Milliarden als „Kredit", den nie jemand zurückzahlen wird –, weitere Unterwerfung unter Washingtoner Direktiven.

Geographie ist Schicksal – ein vergessener Lehrsatz

Sachs erinnert an einen alten geopolitischen Grundsatz: „Geographie ist Schicksal." Europa liegt nun einmal zwischen Russland und den atlantischen Mächten. Wer diese geografische Realität ignoriert, wer die wirtschaftlich vernünftige Partnerschaft mit dem rohstoffreichen Nachbarn im Osten gegen die ideologisch motivierte Konfrontation eintauscht, der treibe sich selbst in den Ruin. Nord Stream sei kein historischer Fehler gewesen, sondern ein logischer Schritt – gesprengt aus hegemonialen Erwägungen, die mit europäischen Interessen nichts zu tun hatten.

Jahrzehntelang habe Washington bewusst verhindert, dass Deutschland und Russland zu engen Partnern werden. Der Grund liegt auf der Hand: Eine deutsch-russische Wirtschaftsachse hätte die amerikanische Vorherrschaft in Europa untergraben. Statt diese Zusammenhänge zu durchschauen, habe sich die deutsche Politik bereitwillig zum Erfüllungsgehilfen fremder Interessen machen lassen. Eine bittere Erkenntnis – und eine, die in jeder ehrlichen geschichtlichen Aufarbeitung Platz finden müsste.

Wirtschaft als Waffe – das Ende des freien Handels

Sachs beklagt die Pervertierung ökonomischen Denkens in den USA. Wo einst Adam Smith und David Ricardo die Vorzüge wechselseitig vorteilhaften Handels lehrten, dominiere heute ein Nullsummen-Denken. Wirtschaft diene nicht mehr dem Wohlstand der Völker, sondern allein dem Erhalt amerikanischer Hegemonie. Sanktionen, Technologieblockaden, das Einfrieren russischer Reserven, ja sogar offene Piraterie auf den Weltmeeren – all das seien Symptome eines Imperiums, das mit allen Mitteln um seine schwindende Macht ringe.

Trump prahle inzwischen offen damit, Schiffe zu kapern. Blockaden gegen Venezuela, Kuba, den Iran, Drohungen gegen Tanker bis zur Straße von Malakka – die einst von den USA selbst beschworenen Prinzipien der Freiheit der Meere werden mit einem Federstrich entsorgt. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet jene Macht, die das internationale Seerecht jahrzehntelang als Schutzschild ihrer Vorherrschaft nutzte, es nun mit Füßen tritt?

Die Kluft zwischen Volk und Eliten wächst

Sachs sieht eine immer tiefere Kluft zwischen Bevölkerung und politischer Klasse. Die Menschen spüren die explodierenden Preise, den schleichenden Wohlstandsverlust, die geschlossenen Fabriktore. Trumps Zustimmungswerte rauschen in den Keller, in Europa wächst der Widerstand gegen weitere Milliardenüberweisungen in einen Krieg ohne erkennbares Ende. Doch die Eliten in Brüssel, Berlin, Paris und London bleiben in ihren alten Denkmustern von „Regime Change" und Hegemonie gefangen. Diese Diskrepanz ist nicht nur deutsche Realität, sondern wird von einem großen Teil unserer Bevölkerung als zutiefst ungerecht empfunden.

Die Eskalation in Westasien als möglicher Brandbeschleuniger

Sachs warnt eindringlich vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten. Die Wahrscheinlichkeit eines offenen US-Krieges gegen den Iran beziffert er auf über 50 Prozent. Die Folgen wären katastrophal: zerstörte Infrastruktur am Persischen Golf, explodierende Energiepreise, ein dramatisch beschleunigter wirtschaftlicher Niedergang des Westens. Die US-Regierung sei „völlig entinstitutionalisiert", Israel agiere als „Kriegstaat" mit übersteigerten Geltungsansprüchen.

Asien gewinnt, der Westen zerlegt sich selbst

Während Europa und Amerika in selbstgewählter Isolation versinken, profitiert Asien. Regionale Integration, neue Handelsabkommen, technologischer Aufstieg – all das findet östlich von Suez statt, ohne uns. Auch militärisch sei die viel beschworene amerikanische Übermacht mehr Mythos als Realität. Teure Waffensysteme nützten in modernen Konflikten wenig, China baue mit atemberaubendem Tempo auf, Kriegssimulationen offenbarten regelmäßig die Grenzen amerikanischer Machtprojektion.

Sachs' Schlussfolgerung ist düster, aber nüchtern: Die USA seien das gefährlichste Land der Welt, weil sie etwas erzwingen wollten, das längst nicht mehr zu erreichen sei – die globale Dominanz. Europa, das sich an dieses sinkende Schiff klammere, riskiere nicht nur ökonomischen Niedergang, sondern existenzielle Zerstörung.

Was bleibt dem Bürger?

Wenn Politik auf Realitätsverweigerung setzt, wenn die Industrie Stück für Stück abwandert, wenn die Kaufkraft des Euro Monat für Monat schwindet, dann bleibt dem Bürger vor allem eines: die Verantwortung für die eigene Vermögenssicherung. Wer historische Krisen studiert, der weiß: Papierwährungen kommen und gehen, politische Systeme erodieren, Eliten scheitern. Was bleibt, sind Sachwerte – allen voran physisches Gold und Silber, die seit Jahrtausenden ihren Wert über jede Krise hinwegretten. In Zeiten, in denen Vertrauen in Institutionen und Währungen erodiert, ist eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Portfolio kein Luxus, sondern schlichte Vernunft.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung erfordert eigene gründliche Recherche und gegebenenfalls die Konsultation eines qualifizierten Beraters. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen