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Kettner Edelmetalle
18.12.2025
19:14 Uhr

Ford zieht die Notbremse: Milliarden-Abschreibung markiert das Ende des Elektro-Wahns

Was für eine Kehrtwende! Der amerikanische Automobilgigant Ford verabschiedet sich von seinen hochfliegenden Elektro-Träumen und schreibt sage und schreibe 19,5 Milliarden Dollar ab. Ein Eingeständnis des Scheiterns, das in seiner Deutlichkeit kaum zu übertreffen ist. Während europäische Autobauer noch immer dem grünen Zeitgeist hinterherhecheln, zeigt der Traditionskonzern aus Detroit, wie man aus ideologischen Sackgassen wieder herausfindet.

Das Ende des elektrischen Pick-up-Traums

Besonders brisant: Ford stellt die vollelektrische Version seines legendären F-150 ein. Ausgerechnet dieses Fahrzeug, der meistverkaufte Pick-up Amerikas, sollte zum Aushängeschild der elektrischen Revolution werden. Die Realität sieht anders aus. Der F-150 Lightning, so der klangvolle Name des Elektro-Boliden, erwies sich als klassischer Rohrkrepierer. Mit Zuladung und bei winterlichen Temperaturen schafft das Gefährt kaum 200 Kilometer – für amerikanische Verhältnisse ein schlechter Witz.

Die Börse reagierte prompt und positiv. Die Ford-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 1,4 Prozent zu. Ein deutliches Signal der Investoren: Endlich kehrt Vernunft ein! Für 2025 erwartet der Konzern nun ein bereinigtes operatives Ergebnis von rund 7 Milliarden Dollar – deutlich mehr als die zuvor prognostizierten 6 bis 6,5 Milliarden.

Trumps Politik zeigt Wirkung

Der Wegfall der staatlichen Kaufprämien von 7.500 Dollar unter Präsident Donald Trump hat die künstlich aufgeblähte Nachfrage nach Elektrofahrzeugen auf ein realistisches Maß zurückgestutzt. Was Kritiker schon lange wussten, wird nun offensichtlich: Ohne massive staatliche Subventionen will kaum jemand diese Fahrzeuge kaufen. Der erhoffte Elektroboom blieb aus – nicht nur bei Ford, sondern auch bei General Motors und Stellantis.

„Mit der Entscheidung, Kirmes-Autos zu produzieren und die Verbrenner zu vernachlässigen, hat sich die Automobilindustrie selbst das Grab geschaufelt."

Diese Einschätzung eines Branchenkenners trifft den Nagel auf den Kopf. Die Automobilindustrie hat sich jahrelang nicht an den Wünschen ihrer Kunden orientiert, sondern an den Vorgaben von Politikern und grünen Aktivisten. Der Moment der Wahrheit kommt jedoch immer an der Kasse – und dort sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache.

Ein Lehrstück für Europa

Während Ford nun auf Hybridmodelle setzt und reine Elektroautos nur noch in kleineren Fahrzeugklassen anbieten will, hält die EU unbeirrt an ihrem Verbrenner-Verbot fest. Die europäischen Hersteller, allen voran die deutschen, stecken in der Klemme. Sie haben Milliarden in eine Technologie investiert, die der Markt so nicht will. Toyota hingegen, das sich dem Elektro-Hype konsequent verweigerte, steht heute besser da denn je.

Die Abschreibung bei Ford wird auf einen kumulierten Nettoverlust von über 60 Milliarden Dollar geschätzt. Bei General Motors sollen es rund 50 Milliarden sein. Eine Katastrophe mit Ansage, die zeigt, wohin ideologiegetriebene Unternehmenspolitik führt. Die Frage ist nun, wann die europäischen Autobauer diesem Beispiel folgen werden – oder ob sie weiterhin im Kadavergehorsam gegenüber Brüssel verharren.

Fazit: Die Realität holt die Träumer ein

Fords Kurswechsel ist mehr als nur eine unternehmerische Entscheidung. Er ist ein Fanal für die gesamte Branche und ein Beweis dafür, dass sich wirtschaftliche Vernunft letztlich immer durchsetzt. Die grüne Transformation der Mobilität, wie sie von EU-Bürokraten und Klimaaktivisten propagiert wird, scheitert an der simplen Tatsache, dass die Menschen andere Prioritäten haben als ideologische Experimente auf vier Rädern.

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