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Kettner Edelmetalle
24.01.2026
07:39 Uhr

Frieren für die Energiewende: Schweizer E-Busse kapitulieren vor dem Winter

Frieren für die Energiewende: Schweizer E-Busse kapitulieren vor dem Winter

Was passiert, wenn ideologiegetriebene Verkehrspolitik auf die unbarmherzige Realität physikalischer Gesetze trifft? Die Antwort liefern derzeit die Schweizer Städte Schaffhausen und Bern, wo Fahrgäste in Elektrobussen buchstäblich bibbern müssen. Die jüngste Kältewelle hat schonungslos offengelegt, was Kritiker der überhasteten Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs seit Jahren prophezeien: Die Technologie ist schlichtweg nicht ausgereift genug für den harten Alltag.

Wärmepumpen am Limit – Passagiere zahlen den Preis

Die in den Elektrobussen verbauten Wärmepumpen stoßen bei tiefen Temperaturen an ihre physikalischen Grenzen. Um die angestrebte Mindesttemperatur von 15 Grad Celsius zu erreichen, müsste elektrisch nachgeheizt werden – doch genau das geht massiv auf die ohnehin begrenzte Reichweite der Batterien. Didier Buchmann vom Verkehrsbetrieb Bernmobil bringt das Dilemma auf den Punkt: Man könne entweder heizen oder fahren, aber nicht beides in ausreichendem Maße.

Die Lösung der Verkehrsbetriebe mutet geradezu grotesk an: Als Kompromiss wird nun versucht, wenigstens die vordere Bushälfte zu beheizen, damit die Busfahrer nicht frieren müssen. Die zahlenden Fahrgäste hingegen dürfen sich warm anziehen – oder besser gleich zu Hause bleiben. Viele Passagiere haben sich bereits über die eisigen Zustände beschwert, doch ihre Beschwerden verhallen im ideologischen Nebel der Klimapolitik.

Spanische Busse im Schweizer Winter – ein Treppenwitz der Beschaffungspolitik

Insgesamt 39 batteriebetriebene Elektrobusse des spanischen Herstellers Irizar sind in Bern und Schaffhausen im Einsatz. Man fragt sich unwillkürlich, ob bei der Beschaffung jemand bedacht hat, dass die klimatischen Bedingungen in der Schweiz sich möglicherweise von denen auf der Iberischen Halbinsel unterscheiden könnten. Doch solche pragmatischen Überlegungen scheinen in der Euphorie der Energiewende keine Rolle gespielt zu haben.

Besonders bemerkenswert ist die Reaktion von Patrick Altenburger von den Schaffhauser Verkehrsbetrieben auf die offensichtlichen Probleme. Anstatt die Fehlentscheidung einzugestehen, flüchtet er sich in ideologische Durchhalteparolen: „Wenn man jetzt die ganze Elektromobilität hinterfragt, ist das der falsche Ansatz", erklärt er trotzig. Man müsse trotz derartiger Nachteile das Positive an der Elektromobilität im Blick behalten. Welches Positive das genau sein soll, verrät er wohlweislich nicht.

Kein Einzelfall: E-Mobilität scheitert flächendeckend am Winter

Die Schweizer Misere ist keineswegs ein Einzelfall. Im deutschen Rhein-Neckar-Raum kämpft eine mit Brennstoffzellen betriebene E-Busflotte derzeit mit massenhaften Ausfällen. Die Gelenkbusse des Typs Mercedes-Benz eCitaro G fuel cell leiden unter „kältebedingten Schäden an Kompressoren". Die absurde Konsequenz: Die vermeintlich umweltfreundlichen Busse müssen nun nachts vorgewärmt werden – ein energetischer Schildbürgerstreich sondergleichen.

Die Liste der Pannen und Probleme mit klimaneutralen Antrieben im öffentlichen Nahverkehr wird immer länger. Erinnert sei nur an die Solar-Fähren, die bei bewölktem Himmel den Dienst quittieren, oder an die E-Bus-Depots, die in Flammen aufgehen. Doch anstatt aus diesen Erfahrungen zu lernen, werden weiterhin Milliarden in eine Technologie gepumpt, die offensichtlich nicht praxistauglich ist.

Die unbequeme Wahrheit über Elektromobilität

Was die Befürworter der E-Mobilität gerne verschweigen: Elektrobusse sind nicht nur teurer in der Anschaffung, sie haben auch eine deutlich kürzere Lebensdauer als ihre dieselbetriebenen Pendants. Die Reparaturanfälligkeit ist um ein Vielfaches höher, und durch die notwendigen Ladezeiten wird mehr Personal benötigt. Hinzu kommt, dass die Busse bei Kälte in beheizten Hallen untergebracht werden müssen – ein zusätzlicher Energieverbrauch, der in keiner Klimabilanz auftaucht.

Die ausgemusterten Dieselbusse, die zuverlässig und warm ihre Runden drehten, dürften angesichts dieser Entwicklung leise vor sich hin lachen. Sie waren vielleicht nicht so schick und modern, aber sie funktionierten – bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Doch solche pragmatischen Überlegungen haben in einer Zeit, in der Symbolpolitik wichtiger ist als Funktionalität, keinen Platz mehr.

Ein Lehrstück über ideologiegetriebene Politik

Die frierenden Fahrgäste in Schweizer E-Bussen sind ein Sinnbild für eine Politik, die Ideologie über Vernunft stellt. Anstatt bewährte Technologien weiterzuentwickeln und schrittweise durch wirklich ausgereifte Alternativen zu ersetzen, wurde die Elektrifizierung mit der Brechstange durchgesetzt. Die Leidtragenden sind wie immer die einfachen Bürger, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.

Es wäre an der Zeit, dass die Verantwortlichen in Politik und Verkehrsbetrieben ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und sich der Realität stellen. Doch solange Funktionäre wie Patrick Altenburger jede Kritik als „falschen Ansatz" abtun, werden die Fahrgäste wohl weiter frieren müssen – für das gute Gewissen der Klimaretter.

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