
Furz-Messprogramm für Kühe: Das „Klimaschutzprogramm 2026" treibt die Absurdität auf die Spitze
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen – im wahrsten Sinne des Wortes. Während Deutschland unter einer erdrückenden Steuerlast ächzt, die Infrastruktur vielerorts bröckelt und die Bürger sich fragen, wie sie ihre Heizkosten bezahlen sollen, hat Umweltminister Carsten Schneider (SPD) offenbar nichts Besseres zu tun, als ein Furz-Messprogramm für Kühe auf den Weg zu bringen. Willkommen im Deutschland des Jahres 2026.
331 Seiten Klimabürokratie – finanziert aus dem Schuldentopf
Das sogenannte „Klimaschutzprogramm 2026" umfasst stolze 331 Seiten und liest sich wie ein Wunschzettel grüner Ideologen, der nun unter SPD-Federführung Realität werden soll. Das erklärte Ziel: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 sinken. Aktuell liegt die Reduktion bei 50 Prozent. Ab 2045 soll Deutschland dann vollständig „klimaneutral" sein – ein Versprechen, das im Grundgesetz verankert wurde und dessen Kosten kommende Generationen schultern müssen.
Allein der Klimaschutzfonds soll jährlich mehr als zehn Milliarden Euro verschlingen. Woher das Geld kommt? Aus dem berüchtigten 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen – jenem gigantischen Schuldentopf, den Friedrich Merz einst kategorisch ausgeschlossen hatte. Weitere „innovative Finanzierungsansätze" wie Bürgschaften, Garantien und Eigenkapitalbeteiligungen sollen bis Herbst 2026 erarbeitet werden. Man darf gespannt sein, welche kreativen Wege die Regierung findet, dem Steuerzahler noch tiefer in die Tasche zu greifen.
Das Ende des Verbrennungsmotors – per Dekret
Besonders drastisch fallen die Pläne im Verkehrssektor aus. Ab 2035 sollen bundesweit nur noch Elektroautos zugelassen werden dürfen. Bis 2040 müssten E-Fahrzeuge rund 70 Prozent des gesamten PKW-Bestands ausmachen. Eine Vorgabe, die angesichts der aktuellen Marktlage geradezu utopisch anmutet. Gleichzeitig wird Benzin über den CO2-Preis weiter verteuert – eine schleichende Enteignung der Autofahrer, die sich kein teures Elektrofahrzeug leisten können.
Immerhin: Der Kauf eines E-Autos soll mit 3.000 Euro gefördert werden, bei niedrigerem Einkommen und Kindern sogar mit bis zu 6.000 Euro. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro Jahresbrutto, je Kind erhöht auf maximal 90.000 Euro. Ob diese Summen ausreichen, um den durchschnittlichen Familienvater zum Umstieg zu bewegen, darf bezweifelt werden. Wer einmal versucht hat, mit einem Elektroauto und drei Kindern im Winter eine längere Strecke zurückzulegen, weiß, wovon die Rede ist.
Radwege statt Straßen, Spaziergänge statt Mobilität
Besonders kurios wird es bei der sogenannten „Fußverkehrsförderung". Minister Schneider möchte tatsächlich Spaziergänge fördern. Einwohner sollen in ihrer Straße Geschäfte und Behörden vorfinden – ein „One Stop Shop"-Ansatz, der in der Theorie charmant klingt, in der Praxis aber die Realität einer alternden, ländlich geprägten Gesellschaft vollständig ignoriert. Dazu kommen 1,5 Millionen Fahrradstellplätze an Bahnhöfen bis 2030 – aktuell sind es gerade einmal 400.000. Man fragt sich unwillkürlich: Wer soll das alles bauen, wenn schon heute Handwerker Mangelware sind?
Heizungstausch und Sanierungswahn – der Griff ins Portemonnaie der Eigenheimbesitzer
Im Gebäudesektor setzt die Regierung auf massive Förderung klimafreundlicher Heizungen. Haushalte mit bis zu 30.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen sollen künftig 40 statt bisher 30 Prozent Zuschuss erhalten. Ab 2027 kommt ein „Einkommens-Bonus" hinzu: Wer weniger als 40.000 Euro versteuerbares Einkommen hat, bekommt 30 Prozent der Sanierungskosten erstattet. Bei besonders schlecht gedämmten Häusern gibt es nochmals zehn Prozentpunkte obendrauf.
Was auf dem Papier großzügig wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als trojanisches Pferd. Denn die Kosten für eine Komplettsanierung liegen schnell im sechsstelligen Bereich. Selbst mit 40 Prozent Förderung bleibt eine gewaltige Summe, die viele Eigenheimbesitzer – gerade ältere Menschen auf dem Land – schlicht nicht aufbringen können. Die Konsequenz: Entweder verschulden sie sich bis über beide Ohren, oder sie verkaufen ihr Haus. Eine schleichende Enteignung durch die Hintertür.
Kühe unter Beobachtung – die Landwirtschaft im Visier
Der wohl absurdeste Punkt des gesamten Programms betrifft die Landwirtschaft. Minister Schneider plant allen Ernstes ein Messprogramm für die Methanemissionen von Kühen sowie die Züchtung neuer Milchkuhrassen, die weniger Methan ausstoßen. Man stelle sich das bildlich vor: Beamte mit Messgeräten im Kuhstall, die akribisch dokumentieren, wie viel Gas eine Holstein-Friesian von sich gibt. Kafka hätte es nicht besser erfinden können.
Darüber hinaus soll die Mehrwertsteuer auf pflanzliche Ersatzprodukte wie Hafer- und Sojamilch möglicherweise von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Eine steuerliche Bevorzugung von Industrieprodukten gegenüber natürlicher Milch – ein Schlag ins Gesicht jedes deutschen Landwirts, der ohnehin schon um seine Existenz kämpft. Statt die heimische Landwirtschaft zu stärken und regionale Produktion zu fördern, treibt man die Bauern mit immer neuen Auflagen in den Ruin.
Neue „Klimajobs" – oder die Planwirtschaft lässt grüßen
Nicht zuletzt will Schneider massenhaft neue Arbeitsplätze im sogenannten „Klimahandwerk" schaffen. Wärmepumpen-Monteure, Solaranlagen-Installateure, Energieberater – die Liste klingt wie aus einem Fünfjahresplan. Verbesserte BAföG-Zugänge und Zuschüsse zu „allen Wärmewende-relevanten Ausbildungen" sollen den Nachwuchs locken. Sogar KI-gestützte Energieberater sollen staatlich gefördert werden. Ob der Markt diese Jobs tatsächlich braucht oder ob hier künstlich eine Blase aufgepumpt wird, die beim nächsten politischen Kurswechsel platzt, scheint niemanden zu interessieren.
Ein Programm, das Deutschland teuer zu stehen kommt
Das „Klimaschutzprogramm 2026" ist ein Paradebeispiel dafür, wie ideologiegetriebene Politik die Realität aus den Augen verliert. Milliarden an Steuergeldern werden in Programme gepumpt, deren Wirksamkeit bestenfalls fraglich ist. Während China und Indien ihre Kohlekraftwerke munter weiterlaufen lassen, misst Deutschland den Methanausstoß seiner Kühe. Während die deutsche Industrie abwandert und der Mittelstand unter der Abgabenlast zusammenbricht, plant die Regierung Fahrradstellplätze und Spaziergangförderung.
Friedrich Merz hatte den Deutschen versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen regiert er nun mit der SPD und finanziert ein Klimaprogramm aus einem 500-Milliarden-Schuldentopf, dessen Zinsen unsere Kinder und Enkel bezahlen werden. Es ist ein Trauerspiel, das einmal mehr zeigt: In Berlin hat man den Bezug zum normalen Bürger längst verloren. Wer in Zeiten explodierender Lebenshaltungskosten und wachsender Unsicherheit seine politische Energie darauf verwendet, Kuhfürze zu messen, der hat seine Prioritäten grundlegend falsch gesetzt.
In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft des Euro durch Inflation und schuldenfinanzierte Ausgabenprogramme systematisch ausgehöhlt wird, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen mit physischen Edelmetallen wie Gold und Silber abzusichern. Während Papiergeld beliebig vermehrt werden kann, bleibt der Wert von Edelmetallen seit Jahrtausenden beständig – eine Eigenschaft, die in Zeiten politischer Planwirtschaft wertvoller denn je sein dürfte.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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