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07.08.2025
10:21 Uhr

Goldpreis klettert um 2 Prozent – doch die ETF-Anleger flüchten bereits

Der Goldpreis zeigt sich weiterhin in beeindruckender Verfassung. Mit einem Anstieg von 2,8 Prozent in US-Dollar innerhalb nur einer Woche erreichte das Edelmetall am Mittwoch einen Schlusskurs von 3.371 Dollar je Unze. Doch während sich Goldbesitzer über diese Entwicklung freuen dürften, zeichnet sich bei den ETF-Anlegern ein ganz anderes Bild ab: Sie nehmen die Gewinne mit und ziehen ihr Kapital ab.

Die Flucht aus dem Papiergold beginnt

Was sich hier abspielt, könnte man als klassisches Beispiel für die Nervosität institutioneller Anleger bezeichnen. Der weltgrößte Gold-ETF, der SPDR Gold Shares, verzeichnete erstmals seit drei Wochen wieder Mittelabflüsse. Konkret schmolzen die Bestände um 2,58 Tonnen auf 952,79 Tonnen – das entspricht einem Kapitalabfluss von satten 25 Millionen Dollar. Ein deutliches Signal dafür, dass die kurzfristig orientierten Spekulanten ihre Schäfchen ins Trockene bringen wollen.

Noch dramatischer sieht es beim Silber aus. Der iShares Silver Trust musste sogar einen Bestandsrückgang von 37,62 Tonnen verkraften. Mit einem Netto-Kapitalabfluss von 148 Millionen Dollar zeigt sich hier, dass die Anleger offenbar kein Vertrauen mehr in die weitere Kursentwicklung haben – oder zumindest ihre Gewinne sichern wollen, bevor es möglicherweise zu spät ist.

Der schwache Dollar als Preistreiber

Interessanterweise profitierte der Goldpreis von der erneuten Schwäche des US-Dollars, der gegenüber dem Euro zwei Prozent verlor. Für europäische Anleger bedeutete dies allerdings nur einen mageren Anstieg von 0,8 Prozent auf 2.891 Euro je Unze. Diese Diskrepanz zeigt einmal mehr, wie sehr die Edelmetallpreise von Währungsschwankungen abhängen – ein Faktor, den viele Anleger gerne übersehen.

Die Tatsache, dass der Dollar trotz der aggressiven Zollpolitik von Präsident Trump weiter schwächelt, dürfte vor allem jene beunruhigen, die auf eine starke amerikanische Währung gesetzt hatten. Offenbar reichen selbst Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe nicht aus, um dem Greenback nachhaltig Auftrieb zu verleihen.

ETFs als Seismograph der Marktstimmung

Die Bewegungen in den Edelmetall-ETFs gelten traditionell als wichtiger Indikator für die Marktstimmung. Wenn institutionelle Investoren beginnen, ihre Positionen abzubauen, während der Preis noch steigt, könnte dies ein Warnsignal sein. Schließlich verfügen diese Akteure oft über bessere Informationen und analytische Ressourcen als der durchschnittliche Privatanleger.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Abflüsse gerade jetzt erfolgen, wo sich der Goldpreis seinen historischen Höchstständen nähert. Dies könnte darauf hindeuten, dass professionelle Anleger eine baldige Korrektur erwarten – oder schlichtweg der Meinung sind, dass das Aufwärtspotenzial vorerst ausgeschöpft ist.

Physisches Gold als Alternative zum Papiergold

Während die ETF-Anleger das Weite suchen, bleibt physisches Gold für viele Investoren die bevorzugte Wahl. Im Gegensatz zu ETFs, die letztlich nur Papieransprüche darstellen, bietet physisches Edelmetall handfeste Sicherheit. Gerade in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen – man denke nur an die jüngste Eskalation im Nahost-Konflikt oder die anhaltenden Auseinandersetzungen in der Ukraine – gewinnt diese Form der Vermögenssicherung an Bedeutung.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz mag zwar versprochen haben, keine neuen Schulden zu machen, doch das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur spricht eine andere Sprache. Diese Politik wird unweigerlich zu weiterer Inflation führen und kommende Generationen mit einer enormen Schuldenlast belasten. In einem solchen Umfeld erscheint die Beimischung physischer Edelmetalle zu einem ausgewogenen Portfolio mehr denn je als vernünftige Strategie zur Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Eine gründliche eigene Recherche ist unerlässlich.

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