
Grönland-Deal: Trump verkündet „fantastisches Abkommen" und zieht EU-Zölle zurück
Was für ein diplomatischer Paukenschlag in den verschneiten Schweizer Alpen! US-Präsident Donald Trump hat am Mittwochabend beim Weltwirtschaftsforum in Davos für eine regelrechte Sensation gesorgt. Nicht nur zog er überraschend sämtliche angekündigten Zusatzzölle gegen die Europäische Union zurück – er verkündete auch ein Rahmenabkommen für die umstrittene Grönland-Frage.
Europa atmet auf – vorerst
Die Erleichterung auf dem alten Kontinent war förmlich greifbar. Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen brachte die Stimmung auf den Punkt: „Der Tag endet besser, als er begonnen hat." Eine bemerkenswerte Untertreibung angesichts der Tatsache, dass Europa wochenlang unter dem Damoklesschwert massiver Handelszölle gezittert hatte.
Trump selbst ließ sich die Inszenierung nicht nehmen. Vor der versammelten Weltpresse in der Kongresshalle pries er das Ergebnis in gewohnt unbescheidener Manier: „Ein sehr guter Deal für alle, ein fantastischer für die USA." Der Deal sei aktuell in Arbeit und werde bald verkündet. Man bekomme dadurch alles, was man gewollt habe.
NATO-Chef Rutte als Vermittler
Die Schlüsselrolle bei den Verhandlungen spielte offenbar NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Der ehemalige niederländische Ministerpräsident habe „alle Parteien vertreten", so Trump. Ein bemerkenswerter Vorgang, der zeigt, wie sehr sich die geopolitischen Spielregeln unter der zweiten Trump-Administration verschoben haben. Die NATO, einst primär ein Verteidigungsbündnis, mutiert zunehmend zum diplomatischen Verhandlungsinstrument amerikanischer Interessen.
„Es ist ein sehr langfristiger Deal, der alle in eine gute Position bringt. Der Deal wird unendlich lange sein. Für immer unterschrieben."
Diese Worte Trumps lassen aufhorchen. Was genau wurde vereinbart? Die Details bleiben vorerst im Nebel der Diplomatie verborgen. Klar ist nur: Es geht um weit mehr als nur Grönland – die gesamte Arktisregion steht im Fokus.
Der „Golden Dome" und die arktischen Ambitionen
In seiner Erklärung auf der Plattform Truth Social erwähnte Trump auch den mysteriösen „Golden Dome" – offenbar ein Raketenabwehrsystem, das Grönland einschließen soll. Die strategische Bedeutung der größten Insel der Welt für die amerikanische Sicherheitsarchitektur kann kaum überschätzt werden. Zwischen Russland und Nordamerika gelegen, bietet Grönland ideale Bedingungen für Frühwarnsysteme und militärische Infrastruktur.
US-Handelsminister Howard Lutnick sorgte für eine weitere denkwürdige Szene, als er den versammelten Journalisten im Vorbeigehen zurief: „Read the Truth!" – eine Aufforderung, Trumps Social-Media-Beitrag zu lesen, die gleichzeitig als Seitenhieb auf die etablierten Medien verstanden werden konnte.
Merz-Treffen geplatzt – ein Affront?
Weniger erfreulich verlief der Tag für Bundeskanzler Friedrich Merz. Ein geplantes Treffen mit Trump wurde kurzfristig abgesagt. Die offizielle Begründung: die verspätete Ankunft des US-Präsidenten. Ob dahinter mehr steckt als ein simples Terminproblem, darüber darf spekuliert werden. Die neue Bundesregierung unter Merz steht vor der gewaltigen Herausforderung, das deutsch-amerikanische Verhältnis auf eine neue Grundlage zu stellen – ohne dabei die eigenen Interessen zu verraten.
Wirtschaftsministerin Reiche sieht Hoffnungsschimmer
Immerhin konnte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche der Situation etwas Positives abgewinnen. Trumps Bekenntnis zur NATO sei ein „wichtiges Take-away" gewesen. Europa müsse nun zusammenstehen, interne Handelsbarrieren abschaffen und eine Kapitalmarktunion vorantreiben. Viele Investoren suchten sichere Häfen – eine Chance, die es zu nutzen gelte.
Was bedeutet das für Deutschland und Europa?
Die Rücknahme der Zölle ist zweifellos eine gute Nachricht für die ohnehin angeschlagene deutsche Exportwirtschaft. Doch der Preis für diesen Frieden bleibt unklar. Hat Europa im Gegenzug Zugeständnisse bei Grönland gemacht? Wird Dänemark – und damit die EU – Souveränitätsrechte über die strategisch wichtige Insel abtreten müssen?
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Trumps „fantastischer Deal" tatsächlich allen Beteiligten nützt oder ob Europa einmal mehr den Kürzeren gezogen hat. Eines steht fest: Die geopolitische Landkarte wird gerade neu gezeichnet – und Deutschland sollte aufpassen, nicht nur Zuschauer zu sein.
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