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Kettner Edelmetalle
07.03.2026
16:39 Uhr

Grüne Energiepolitik im Ländle: Stromerzeugung in Baden-Württemberg seit 2011 nahezu halbiert

Was einst als industrielles Herzstück der Republik galt, gleicht energiepolitisch zunehmend einem Sanierungsfall. Seit die Grünen im Mai 2011 die Regierungsgeschäfte in Baden-Württemberg übernommen haben, hat sich die Bruttostromerzeugung des Bundeslandes von 66 Terawattstunden auf magere 34 Terawattstunden nahezu halbiert. Das geht aus offiziellen Zahlen des Statistischen Landesamtes und des Umweltministeriums hervor. Eine Bilanz, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.

Kernkraftwerke abgeschaltet, Ersatz fehlt

Der Hauptgrund für diesen dramatischen Einbruch liegt auf der Hand – und er ist politisch gewollt. Im Jahr 2010, dem letzten Jahr ohne grüne Regierungsbeteiligung, waren noch vier Kernkraftwerke im Südwesten am Netz. Stück für Stück wurden sie abgeschaltet: zwei bereits 2011 im Zuge der überhasteten Reaktion auf Fukushima, eines 2019, das letzte schließlich 2023. Jedes einzelne dieser Kraftwerke lieferte zuverlässig, grundlastfähig und CO₂-arm Strom. Doch ideologische Scheuklappen wogen offenbar schwerer als physikalische Realitäten.

Gewiss, die erneuerbaren Energien wurden in diesem Zeitraum ausgebaut. Die Stromerzeugung aus Wind, Sonne und Biomasse stieg von 11 auf 20 Terawattstunden. Ein Zuwachs von neun Terawattstunden also – der den Wegfall von rund 32 Terawattstunden aus konventionellen Quellen nicht einmal ansatzweise kompensieren konnte. Wer hier von einer gelungenen Energiewende spricht, der betreibt entweder Realsatire oder hat den Taschenrechner verlegt.

Abhängig vom französischen Atomstrom

Besonders pikant wird die Angelegenheit, wenn man sich anschaut, woher Baden-Württemberg seinen fehlenden Strom nun bezieht. Das Land, dessen grüne Regierung die Kernenergie als „rückwärtsgewandt" brandmarkt, ist mittlerweile massiv auf Stromimporte aus Frankreich angewiesen – wo dieser Strom maßgeblich in eben jenen Kernkraftwerken produziert wird, die man im eigenen Land so vehement bekämpft hat. Die Ironie könnte kaum größer sein. Man lehnt die Technologie ab, profitiert aber stillschweigend davon, dass der Nachbar sie betreibt. Das ist keine Energiepolitik, das ist energiepolitischer Ablasshandel.

Der Bruttostromverbrauch im Ländle ging zwar ebenfalls zurück – von 81,4 auf 61,7 Terawattstunden, ein Minus von fast einem Viertel. Doch dieser Rückgang ist keineswegs nur Ausdruck gesteigerter Effizienz. Er spiegelt auch die schleichende Deindustrialisierung wider, die Baden-Württemberg unter grüner Führung erfasst hat. Wenn weniger produziert wird, sinkt naturgemäß auch der Stromverbrauch. Ein Erfolg sieht anders aus.

Kretschmanns Erbe – und Özdemirs Ambitionen

Fast 15 Jahre lang hat Winfried Kretschmann das Bundesland regiert – zunächst in einer Koalition mit der SPD, seit 2016 mit einer willfährigen CDU, die sich als Juniorpartner bereitwillig dem grünen Kurs unterordnete. Das Ergebnis dieser Ära ist ernüchternd. Ein Bundesland, das einst für wirtschaftliche Stärke, technologische Innovation und solide Infrastruktur stand, kämpft heute mit einer Stromerzeugung, die kaum noch die Hälfte des Niveaus von 2010 erreicht.

Und was planen die Grünen für die Zukunft? Mehr vom Gleichen, versteht sich. In ihrem Wahlprogramm bezeichnen sie die Debatte um eine mögliche Reaktivierung der Kernkraftwerke als „rückwärtsgewandt". Reservekraftwerke sollen nicht etwa mit dem verfügbaren und bewährten Erdgas betrieben werden, sondern mit Wasserstoff – einer Technologie, die in der benötigten Größenordnung weder wirtschaftlich noch infrastrukturell auch nur annähernd einsatzbereit ist. Cem Özdemir, der als zweiter grüner Ministerpräsident in die Fußstapfen Kretschmanns treten möchte, dürfte diesen Kurs fortsetzen. Derselbe Özdemir, der 2011 noch von „Gigabyte" sprach, als er „Gigawatt" meinte – ein Versprecher, der symptomatisch für das technische Verständnis seiner Partei stehen könnte.

Die CDU als zahnloser Koalitionspartner

Besonders beschämend ist die Rolle der CDU in diesem Trauerspiel. CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel schloss sich in einer SWR-Debatte der grünen Auffassung an, wonach eine Rückkehr zur Kernenergie nicht in Frage komme. Damit macht sich die einstige Volkspartei zum willfährigen Erfüllungsgehilfen grüner Ideologie. Wo bleibt der konservative Gestaltungsanspruch? Wo bleibt der Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen? Stattdessen duckt man sich weg und hofft, als Juniorpartner ein paar Ministerposten abzugreifen. Das ist keine Politik für die Menschen im Ländle – das ist Selbstaufgabe.

Die Landtagswahl am Sonntag wird zeigen, ob die Baden-Württemberger bereit sind, diesen Kurs weiter mitzutragen. Erwartet wird eine Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dürfte sich der energiepolitische Niedergang des Südwestens weiter beschleunigen. Denn eines ist klar: Wer seine eigene Stromerzeugung halbiert und sich vom Atomstrom des Nachbarn abhängig macht, der hat die Kontrolle über seine wirtschaftliche Zukunft bereits aus der Hand gegeben.

Ein Lehrstück für ganz Deutschland

Was in Baden-Württemberg geschieht, ist kein isoliertes Phänomen. Es ist ein Lehrstück dafür, wohin ideologiegetriebene Energiepolitik führt, wenn sie sich von physikalischen und ökonomischen Grundgesetzen emanzipiert. Deutschland insgesamt hat mit dem Atomausstieg einen Sonderweg eingeschlagen, den kein anderes großes Industrieland der Welt nachahmt. Frankreich baut neue Reaktoren, China und Indien sowieso, selbst die USA setzen verstärkt auf Kernenergie. Nur Deutschland – und allen voran das grün regierte Baden-Württemberg – glaubt, den Wohlstand einer Hochtechnologienation mit Windrädern und Solarpanelen allein sichern zu können.

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. 66 Terawattstunden im Jahr 2010. 34 Terawattstunden im Jahr 2024. Fast halbiert. In einem der wirtschaftsstärksten Bundesländer Europas. Unter einer Regierung, die sich „Fortschritt" auf die Fahnen schreibt. Wenn das Fortschritt ist, dann möchte man nicht wissen, wie Rückschritt aussieht.

In Zeiten solch fundamentaler energiepolitischer Unsicherheiten und einer zunehmend fragilen Wirtschaftslage erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen auf ein solides Fundament zu stellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfester Wertspeicher bewährt und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios zur Vermögenssicherung beitragen – gerade dann, wenn politische Entscheidungen die wirtschaftlichen Grundlagen eines Landes untergraben.

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