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Kettner Edelmetalle
23.01.2026
13:39 Uhr

Indiens ambitionierter Exportplan: Kann das Schwellenland seine Wirtschaftsträume verwirklichen?

Indiens ambitionierter Exportplan: Kann das Schwellenland seine Wirtschaftsträume verwirklichen?

Während Deutschland unter einer erdrückenden Bürokratielast ächzt und die heimische Industrie zunehmend ins Ausland abwandert, setzt Indien auf einen radikalen Kurswechsel. Die Regierung von Ministerpräsident Narendra Modi hat einen ehrgeizigen Plan vorgestellt, der das Exportvolumen des Landes bis zum Jahr 2035 auf sagenhafte 1,3 Billionen Dollar verdreifachen soll. Ein Vorhaben, das angesichts der bisherigen Misserfolge durchaus Skepsis verdient.

Die „National Manufacturing Mission" – Dritter Anlauf für den Industrieaufschwung

Es ist bemerkenswert, dass es sich bereits um den dritten Versuch der Modi-Regierung handelt, das produzierende Gewerbe maßgeblich zu stärken. Die vielgepriesene Kampagne „Make in India" aus dem Jahr 2014 sowie ein milliardenschweres Anreizpaket von 2020 verfehlten ihr Ziel, den Industrieanteil am Bruttoinlandsprodukt auf 25 Prozent zu verdoppeln, kläglich. Ein Regierungsvertreter räumte ein, dass die bisherigen Initiativen „bestenfalls zu bescheidenen, schrittweisen Fortschritten" geführt hätten.

Die neue Strategie setzt auf 15 Schlüsselbranchen, darunter Halbleiter, Metalle und die arbeitsintensive Lederindustrie. Rund eine Milliarde Dollar sollen in den Aufbau von etwa 30 Produktionszentren fließen, während zusätzliche 218 Millionen Dollar für Zukunftstechnologien wie Chips und Energiespeicher vorgesehen sind. Summen, die im Vergleich zu den Investitionen anderer Wirtschaftsmächte geradezu bescheiden wirken.

Bürokratie als größtes Hindernis

Der Schwerpunkt der neuen Initiative liegt bezeichnenderweise auf dem Abbau bürokratischer Hürden – ein Problem, das auch hierzulande nur allzu bekannt ist. Ein neuer Regierungsausschuss unter Leitung eines Ministers soll Genehmigungsverfahren für Land, Strom und Finanzierungen beschleunigen und sich mit den Bundesstaaten abstimmen. Die uneinheitliche Politik von Zentralregierung und Bundesstaaten hat in der Vergangenheit Investitionen massiv erschwert.

„Nötig ist eine kühne, fokussierte und geschlossene Strategie, um einen tiefgreifenden Wandel herbeizuführen."

Diese Worte eines an der Ausarbeitung beteiligten Regierungsvertreters klingen vielversprechend, doch die Vergangenheit mahnt zur Vorsicht. Details der neuen Strategie könnten im Haushalt am 1. Februar bekannt gegeben werden.

Geopolitische Dimension nicht zu unterschätzen

Indiens Ambitionen fallen in eine Zeit, in der die globalen Handelsströme durch Trumps aggressive Zollpolitik massiv unter Druck geraten. Während die USA mit Strafzöllen von 20 Prozent auf EU-Importe und 34 Prozent auf chinesische Waren den Welthandel erschüttern, könnte Indien von einer Neuordnung der Lieferketten profitieren. Gleichzeitig steht ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien kurz vor dem Abschluss – ein Zeichen dafür, dass Europa nach alternativen Partnern sucht.

Für Anleger, die in diesen turbulenten Zeiten nach Stabilität suchen, bleibt Gold als bewährter Wertspeicher eine sinnvolle Ergänzung im Portfolio. Während politische Großprojekte wie Indiens Exportoffensive mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind, hat sich das Edelmetall über Jahrhunderte als verlässlicher Schutz gegen wirtschaftliche Verwerfungen bewährt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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