
Iran droht mit totalem Krieg: Teheran warnt Washington vor den Konsequenzen eines Angriffs

Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran erreichen einen neuen Höhepunkt. In einem bemerkenswerten Gastbeitrag für das Wall Street Journal hat der iranische Außenminister Abbas Araghchi unmissverständlich klargestellt, dass sein Land auf einen umfassenden militärischen Konflikt vorbereitet sei – und diesen mit aller Härte führen werde, sollte es zu einem erneuten Angriff kommen.
Teherans unmissverständliche Botschaft an das Weiße Haus
„Unsere mächtigen Streitkräfte haben keinerlei Bedenken, mit allem zurückzuschlagen, was wir haben, sollten wir erneut angegriffen werden", schrieb Araghchi in Bezug auf den zwölftägigen Konflikt vom vergangenen Juni. Der erfahrene Diplomat betonte, dies sei keine leere Drohung, sondern eine Realität, die er als Veteran und Diplomat explizit vermitteln müsse – denn er verabscheue den Krieg.
Was besonders aufhorchen lässt: Araghchi zeichnete ein düsteres Bild eines möglichen Konflikts. Eine umfassende Konfrontation werde „mit Sicherheit brutal sein und weit, weit länger dauern als die Fantasie-Zeitpläne, die Israel und seine Verbündeten dem Weißen Haus verkaufen wollen". Der Konflikt würde unweigerlich die gesamte Region erfassen und gewöhnliche Menschen rund um den Globus betreffen.
Trump hält sich Optionen offen – Kriegstreiber in den Medien werden ungeduldig
Während Präsident Trump vergangene Woche von geplanten Angriffen auf den Iran Abstand nahm, drängt er seine Berater weiterhin nach „entscheidenden" militärischen Optionen. Gleichzeitig hat Teheran offenbar seine Kontrolle über das Land verstärkt und geht mit harter Hand gegen Protestierende vor.
Bemerkenswert ist die Reaktion der amerikanischen Mainstream-Medien. Das Wall Street Journal und andere Leitmedien hinterfragen bereits, wo der „Falke Trump" geblieben sei und warum er beim Thema Iran Zurückhaltung übe. Die üblichen kriegstreiberischen Stimmen werden lauter – ein beunruhigendes Déjà-vu für jeden, der sich an die Propaganda vor dem Irak-Krieg erinnert.
Die Lehren aus Afghanistan und Irak scheinen vergessen
Dabei sollte die amerikanische Öffentlichkeit eines nicht vergessen: Der Staub der über zwanzigjährigen, fruchtlosen und tödlichen Besatzungen im Irak und in Afghanistan hat sich kaum gelegt. Die Taliban sitzen wieder in Kabul, und in Bagdad ist eine pro-iranische schiitische Regierung stärker denn je. Die Grenzen des amerikanischen Imperiums wurden schmerzlich bestätigt.
„Wir wissen, dass wir einem Regime-Change-Krieg gegenüberstehen, bei dem der einzige Weg zum Sieg darin besteht, die Drohung glaubwürdig zu machen, die während des zwölftägigen Krieges zwar bereit war, aber keine Gelegenheit bekam, eingesetzt zu werden."
Diese Worte eines strategischen Beraters des iranischen Parlamentspräsidenten verdeutlichen die Entschlossenheit Teherans. Die ballistischen und sogar Hyperschallraketen, die im vergangenen Juni auf Israel fielen, richteten erheblichen Schaden an und versetzten die israelische Führung in Angst – angesichts der Tatsache, wie viele der Hunderten von Projektilen die israelische Luftabwehr überwinden konnten.
Die amerikanische Bevölkerung hat genug von endlosen Kriegen
Umfrage um Umfrage zeigt: Der Sturz Saddam Husseins durch Bush gehört zu den unpopulärsten US-Militäraktionen der Geschichte. Die amerikanische Öffentlichkeit wird keinen weiteren endlosen Krieg im Nahen Osten akzeptieren. Hoffentlich spürt Trump dies und sucht nach Deeskalation – auch wenn er weiß, dass es künftig weitere Proteste im Iran und „Gelegenheiten" geben wird, gegen Teheran vorzugehen.
Eines steht fest: Ein Konflikt mit dem Iran wäre kein schnelles Rein-und-Raus-Szenario wie in Venezuela. Amerikanische Soldaten könnten sterben, und die geopolitischen Konsequenzen wären unabsehbar. In Zeiten globaler Unsicherheit erscheint es ratsamer denn je, auf bewährte Werte der Vermögenssicherung zu setzen, statt auf die nächste militärische Eskalation zu wetten.
Silber-Explosion 2026:Das unterschätzte Edelmetall
Keine Kreditkarte erforderlich • Keine versteckten Kosten
Ihre Experten im Webinar:

Dominik Kettner
CEO Kettner Edelmetalle

Ernst Wolff
Der Systemkritiker

Jochen Staiger
Der Rohstoff-Realist
Top-Experten
Dominik Kettner & Star-Gäste
Live Q&A
Ihre Fragen
15.000€ Gold
zu gewinnen
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik














