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Kettner Edelmetalle
11.03.2026
10:30 Uhr

Iran-Krieg treibt Ölpreise: Deutsche Wirtschaft vor neuem Belastungstest

Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz noch vollmundig Reformen und wirtschaftlichen Aufschwung verspricht, braut sich am Horizont bereits das nächste Unwetter zusammen. Die explodierenden Ölpreise infolge des Iran-Konflikts drohen die ohnehin angeschlagene deutsche Konjunktur weiter auszubremsen – und die Bürger an der Zapfsäule und bei der Heizkostenabrechnung empfindlich zu treffen.

Brent-Rohöl kratzt an der 120-Dollar-Marke

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Zu Wochenbeginn schoss der Preis für Brent-Rohöl auf fast 120 Dollar je Fass empor, bevor eine leichte Korrektur einsetzte. Der Gaspreis an den Börsen habe sich laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) nahezu verdoppelt. Für ein Land, das sich gerade erst mühsam von der Energiekrise der Jahre 2022 und 2023 erholt, sind das beunruhigende Signale.

Das DIW gibt sich dennoch verhalten optimistisch – oder sollte man sagen: betreibt Zweckoptimismus? Unter der Annahme, dass der stärkste Preisschub bereits vorüber sei und die Öl- und Gaspreise nur moderat weiter steigen würden, rechne das Institut mit einer zusätzlichen Inflationsbelastung von 0,4 Prozentpunkten. Das Wirtschaftswachstum werde um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte gedämpft. DIW-Präsident Marcel Fratzscher halte es für das wahrscheinlichste Szenario, dass die Energiepreise nicht dauerhaft auf dem erhöhten Niveau verharrten.

Inflation frisst den Bürgern das Ersparte weg

Für die deutschen Verbraucher sieht die Lage allerdings weniger rosig aus. Die Inflationsrate soll nach DIW-Prognose im laufenden Jahr auf 2,4 Prozent klettern und 2027 bei 2,3 Prozent liegen. Im vergangenen Jahr betrug die Teuerung im Schnitt bereits 2,2 Prozent. Was sich in nüchternen Zahlen harmlos anhört, bedeutet für Millionen Haushalte ganz konkret: weniger Kaufkraft, höhere Lebenshaltungskosten, schwindende Rücklagen.

Man muss sich das einmal vor Augen führen: Die deutsche Wirtschaft ist 2025 nur minimal gewachsen. Für 2026 prognostiziert das DIW ein Plus von gerade einmal 1,0 Prozent – getragen wohlgemerkt nicht von einer florierenden Privatwirtschaft, sondern von Staatsausgaben für Infrastruktur und Rüstung. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das die Große Koalition auf den Weg gebracht hat, entpuppt sich damit als das, was Kritiker von Anfang an befürchteten: ein schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm, dessen Kosten kommende Generationen schultern müssen.

Das Schreckensszenario lauert im Hintergrund

Besonders alarmierend ist das Negativszenario, das die DIW-Ökonomen skizzieren. Sollte der Iran-Krieg weiter eskalieren und die Energiepreise innerhalb von zwei Quartalen um gut die Hälfte anziehen, müsste die Europäische Zentralbank die Zinsen erhöhen. Die Folge wäre eine massive Bremswirkung auf die gesamte Wirtschaft. Die Inflationsrate würde 2026 auf 2,8 Prozent steigen, die Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Basisszenario einbrechen. Ein solches Szenario würde Deutschland an den Rand einer erneuten Rezession treiben.

Immerhin räumt das DIW ein, dass Deutschland heute weniger von fossiler Energie aus der Golfregion abhängig sei als damals von russischem Gas und Öl. Doch diese Feststellung wirkt wie ein schwacher Trost angesichts der Tatsache, dass die Energiewende – trotz Milliarden an Subventionen – noch immer nicht die versprochene Versorgungssicherheit liefert.

Exportnation unter Druck

Als wären die steigenden Energiepreise nicht genug, kämpft die deutsche Exportwirtschaft gleichzeitig an einer zweiten Front. Die Ausfuhren nach China sind zu Jahresbeginn deutlich eingebrochen. Trumps Zollpolitik mit 20 Prozent auf EU-Importe belastet den transatlantischen Handel zusätzlich. Die einstige Exportlokomotive Deutschland stottert gewaltig – und die geopolitischen Krisen verschärfen die Lage weiter.

Kanzler Merz hat der Wirtschaft zwar Tempo bei Reformen versprochen. Doch wie Handwerkspräsident Jörg Dittrich treffend formulierte, „brenne in vielen Betrieben die Hütte". Ob die Regierung schnell genug handelt, um die Wirtschaft vor den Folgen des Iran-Konflikts zu schützen, darf bezweifelt werden. Selbst bei der Frage eines möglichen Spritrabatts lässt Merz eine Entscheidung offen und verweist auf laufende Prüfungen. Typisch für eine Politik, die reagiert statt agiert.

Gold als Fels in der Brandung

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit, steigender Inflation und einer schwächelnden Konjunktur zeigt sich einmal mehr der zeitlose Wert physischer Edelmetalle. Während Papierwerte und Währungen unter dem Druck multipler Krisen ächzen, hat sich Gold historisch stets als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Vermögen vor der schleichenden Entwertung durch Inflation schützen möchte, sollte eine Beimischung physischer Edelmetalle in sein Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

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