
Iranische Todeslisten in Deutschland: Wenn der Terror bis in die Kanzlerakten reicht
Es ist ein Szenario, das man eher aus einem Politthriller kennt als aus dem beschaulichen Berliner Regierungsviertel: Deutsche Sicherheitsbehörden prüfen derzeit konkrete Hinweise auf mögliche iranische Anschlagsvorbereitungen auf deutschem Boden. Was für viele Jahre als abstrakte Gefahr galt, ist nun offenbar in der Realität angekommen – und trifft ausgerechnet die politische Spitze des Landes.
Der Kanzler auf der Todesliste des Mullah-Regimes
Wie das Bundesinnenministerium bestätigt haben soll, gehe man verschiedenen Hinweisen auf mutmaßliche Ausspähungen und Vorbereitungen zu möglichen Anschlägen nach. Der brisante Auslöser: Eine iranische "Vergeltungsliste", auf der niemand Geringeres als Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) höchstpersönlich abgebildet sein soll. Ein Regime, das die eigene Bevölkerung mit brutaler Härte niederknüppelt, streckt nun offenbar seine Fühler bis nach Deutschland aus.
Die Behörden hätten die Drohungen "zur Kenntnis genommen", so heißt es aus dem Ministerium in gewohnt nüchterner Behördensprache. Die Schutzmaßnahmen des Bundeskriminalamts würden "kontinuierlich überprüft und bei Bedarf einzelfall- und lagebezogen angepasst". Man fragt sich unwillkürlich: Reicht das eigentlich, wenn ein Terrorstaat den amtierenden Regierungschef ins Fadenkreuz nimmt?
Die "Achse des Widerstandes" und der lange Arm Teherans
Das Innenministerium verweist zugleich auf das asymmetrische Vorgehen des iranischen Regimes. Dazu gehörten nachrichtendienstliche Ausspäh- und Einschüchterungsmaßnahmen gegen Regimegegner im Ausland sowie die Mobilisierung bekannter Unterstützer. Als Teil der sogenannten "Achse des Widerstandes" nennt das Ministerium die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah, die palästinensische Terrororganisation Hamas und die jemenitischen Huthi-Rebellen.
Ein Netzwerk aus Terrororganisationen, das jahrelang gewähren durfte – und dessen Ableger heute auf deutschen Straßen agieren können.
Man muss sich die bittere Ironie vor Augen führen: Über Jahre hinweg wurde in diesem Land weggeschaut, während sich islamistische Netzwerke und ihre Sympathisanten ungehindert etablieren konnten. Eine Sicherheitspolitik, die eher von Naivität als von Weitsicht geprägt war, rächt sich nun in aller Deutlichkeit. Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran habe zwar "nach derzeitiger Einschätzung" keine Verschärfung der ohnehin hohen Gefährdungslage zur Folge – doch dieser Satz allein spricht Bände. "Ohnehin hoch" ist der neue Normalzustand geworden.
Ein Sicherheitsversagen mit Ansage
Dass die Gefährdungslage in Deutschland bereits vor dieser jüngsten Eskalation als "hoch" eingestuft wurde, ist kein Zufall, sondern das Resultat einer jahrelangen Politik, die innere Sicherheit gegen ideologische Wunschvorstellungen eintauschte. Die zunehmende Kriminalität, die importierte Radikalisierung und die schwindende Handlungsfähigkeit des Staates sind längst keine Randnotiz mehr – sie sind Alltag geworden. Ein Großteil des deutschen Volkes empfindet dies mit wachsender Sorge, und das zu Recht.
Wenn selbst der Bundeskanzler nicht mehr vor den Drohungen eines Terrorregimes sicher ist, dann sollte das ein Weckruf sein. Ein Weckruf für eine Politik, die endlich wieder die Sicherheit der eigenen Bürger in den Mittelpunkt stellt, statt sich in symbolischen Debatten zu verlieren. Deutschland braucht eine Führung, die das Wort "Sicherheit" nicht nur in Sonntagsreden bemüht, sondern konsequent handelt.
Was bleibt in unsicheren Zeiten?
In einer Welt, in der geopolitische Spannungen eskalieren, Terrordrohungen bis in die höchsten Regierungskreise reichen und das Vertrauen in staatliche Schutzmechanismen bröckelt, gewinnt ein Gedanke an Bedeutung: die eigene Vorsorge. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Anker in Krisenzeiten bewährt. Sie kennen keine politischen Grenzen, keine Regimewechsel und keine Terrordrohungen – sie behalten ihren Wert, wenn Papierversprechen längst zerbröseln. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine Stabilität, die in Zeiten wie diesen unbezahlbar ist.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Entscheidungen verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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