
Jusos wollen die Ehe abschaffen – ein Frontalangriff auf das Fundament unserer Gesellschaft

Es ist ein Vorstoß, der wie ein Schlag ins Gesicht jedes anständigen Bürgers wirkt: Die Berliner Jusos, der Nachwuchs der ohnehin schon arg gebeutelten Sozialdemokratie, fordern allen Ernstes die Abschaffung der Ehe. Mehr als 150 Jahre nach Einführung der Zivilehe im Deutschen Reich soll ausgerechnet jenes Fundament unserer Gesellschaft eingerissen werden, das Generationen von Familien Halt, Sicherheit und Orientierung gegeben hat. Wer hätte gedacht, dass es noch eine Steigerung gibt zu all den ideologischen Geisterfahrten, mit denen uns der politische Nachwuchs in den vergangenen Jahren beglückt hat?
Eine Kampfansage an Tradition und Familie
In einem Antrag für den Landesparteitag formulieren die Jung-Genossen ihre Sicht auf die Ehe in einer Sprache, die an universitäre Gender-Seminare erinnert: Die Ehe vertiefe „patriarchische Machtstrukturen" und behindere „Freiheit und Selbstbestimmung". Man reibt sich die Augen. Rund 700.000 Paare geben sich in Deutschland jedes Jahr das Ja-Wort – sie alle scheinen nach Ansicht der Jusos einem reaktionären Irrtum aufzusitzen. Die Anmaßung, mit der hier ein paar tausend Funktionäre über die Lebensentscheidungen von Millionen urteilen, lässt einen sprachlos zurück.
Die Argumentationsketten sind dabei abenteuerlich zusammengeschustert: Mal ist von Gewalt nach Trennungen die Rede, mal von Scheidungskosten, mal von der vermeintlich ungerechten Verteilung von Erziehungsarbeit. Und natürlich darf auch die Lieblingszielscheibe linker Wirtschaftspolitik nicht fehlen – das Ehegattensplitting. Dass dieses Modell unzähligen Familien in Deutschland Planungssicherheit gibt und besonders Alleinverdiener-Haushalte entlastet, scheint die Jusos nicht zu interessieren. Für sie ist es schlicht ein „Privileg", das es zu beseitigen gilt.
Die „Verantwortungsgemeinschaft" als Ersatzkonstrukt
An die Stelle der Ehe soll eine sogenannte „Verantwortungsgemeinschaft" treten – ein bürokratisches Etwas, das Fürsorge, Erbschaft und Aufenthaltsfragen regeln soll. Inklusive optionaler Probezeit und einfacher Auflösung per Erklärung. Was hier euphemistisch als moderner Fortschritt verkauft wird, ist in Wahrheit die Reduktion einer der ältesten Institutionen der Menschheit auf ein behördliches Wegwerfprodukt. Heiraten wie eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio – kündbar, unverbindlich, beliebig. Wer eine kirchliche Trauung wünscht, dürfe diese behalten – allerdings, wie die Jusos großzügig anmerken, nur als „symbolische Zeremonie" ohne rechtliche Bindung. Welch gnädige Geste an die Gläubigen dieses Landes!
Ein Schlag gegen das Grundgesetz
Bemerkenswert ist, dass die Jusos offenbar vergessen haben, einen Blick ins Grundgesetz zu werfen. Artikel 6 stellt Ehe und Familie ausdrücklich unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Diese verfassungsrechtliche Grundsatzentscheidung wurde nicht ohne Grund getroffen: Die Väter des Grundgesetzes wussten um die fundamentale Bedeutung stabiler Familien für eine funktionierende Gesellschaft. Wer die Ehe abschaffen will, rüttelt an den Grundfesten unseres Gemeinwesens – und das mit einer Leichtfertigkeit, die nur ideologisch verblendet erklärbar ist.
Historischer Hintergrund: Was die Jusos abreißen wollen
Die Zivilehe wurde 1874 in Preußen und ein Jahr später im gesamten Deutschen Reich eingeführt. Sie war Ausdruck einer modernen, rechtlich geordneten Gesellschaft, die verbindliche Strukturen für Familien schuf. Bis 2008 galt sogar, dass die standesamtliche Trauung der kirchlichen vorausgehen musste – ein Zeichen, wie ernst der Staat seine Verantwortung für diese Institution nahm. Was über 150 Jahre Bestand hatte, soll nun einer Handvoll linker Aktivisten zum Opfer fallen, die offenbar lieber alles dekonstruieren als irgendetwas bewahren wollen.
Symptom einer tiefen Krise
Dieser Vorstoß ist nicht nur ein juristisch-politisches Ärgernis, sondern ein Symptom für den ideologischen Zustand des linken Lagers. Während Deutschland mit Massenmigration, Wirtschaftsabschwung, explodierender Kriminalität und einem 500-Milliarden-Euro-Schuldenberg kämpft, beschäftigen sich die Jusos lieber mit der Abschaffung der Ehe. Es ist diese Realitätsverweigerung, dieses Kreisen um identitätspolitische Phantomdebatten, die das Vertrauen vieler Bürger in die etablierten Parteien zerstört. Die Sorgen der arbeitenden Familien, die explodierenden Energiekosten, die unbezahlbaren Mieten – all das scheint im Juso-Kosmos keine Rolle zu spielen.
Immerhin: Eine interne Antragskommission hat eine Verschiebung empfohlen. Erst 2027 soll der Plan auf einem SPD-Bundesparteitag landen. Doch allein, dass solche Forderungen überhaupt mehrheitsfähig in einer Partei werden, die einst die Arbeiterklasse vertreten wollte, zeigt, wie weit sich die SPD von den Lebensrealitäten ihrer früheren Stammwähler entfernt hat. Wer Familie, Kinder und Ehe als „patriarchische Machtstruktur" diffamiert, der hat den Kontakt zur Mitte der Gesellschaft längst verloren.
Fazit: Hände weg von der Ehe!
Die Ehe ist kein Auslaufmodell, sondern das stabile Fundament, auf dem Familien Kinder großziehen, Vermögen aufbauen und Generationen verbinden. Wer dieses Fundament aus ideologischen Gründen einreißen will, der riskiert nichts weniger als die weitere gesellschaftliche Erosion eines ohnehin schon strapazierten Landes. Die überwältigende Mehrheit der Deutschen wünscht sich keine „Verantwortungsgemeinschaft auf Probe", sondern verlässliche Strukturen, traditionelle Werte und eine Politik, die sich um die echten Probleme kümmert. Es bleibt zu hoffen, dass dieser absurde Vorstoß dort landet, wo er hingehört: im Papierkorb der Geschichte.
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