
KI-Fälschungen im ZDF: Wenn der Zwangsgebühren-Sender seine eigenen Zuschauer für dumm verkauft
Was sich das Zweite Deutsche Fernsehen in jüngster Zeit geleistet hat, sprengt selbst die großzügigsten Grenzen dessen, was man einem öffentlich-rechtlichen Sender noch nachsehen könnte. In einem Nachrichtenbeitrag des heute-journals wurden offenbar KI-generierte und gefälschte Videoclips verwendet, um die Abschiebepolitik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump in einem möglichst düsteren Licht erscheinen zu lassen. Nicht etwa ein Versehen, nicht etwa eine Schlamperei – sondern, wie sich herausstellte, eine gezielte Manipulation. Die gefälschten Sequenzen wurden nachträglich in den Beitrag hineingeschnitten, in einer Ursprungsversion waren sie noch nicht enthalten.
Ein Sender auf Abwegen – und das mit zehn Milliarden Euro Zwangsbeiträgen
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Fernsehsender, der jährlich mit rund zehn Milliarden Euro an Pflichtbeiträgen gemästet wird – Geld, das jeder Haushalt in Deutschland abführen muss, ob er will oder nicht –, fabriziert künstliche Bilder, um eine politische Agenda zu untermauern. Die Botschaft, die das ZDF seinen Zuschauern einbläuen wollte, war so simpel wie durchsichtig: In den USA kehre unter Trump der Faschismus zurück. Dass die Realität offenbar nicht dramatisch genug war, um diese These zu stützen, störte die Verantwortlichen in Mainz-Lerchenberg wenig. Man half eben mit KI-generierten Bildern nach.
Die Ausreden, die das ZDF anschließend präsentierte, sind an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Man habe schlicht „vergessen", den KI-Einsatz zu kennzeichnen. Vergessen? In einer der meistgesehenen Nachrichtensendungen des Landes? Das ist keine Erklärung, das ist eine Beleidigung der Intelligenz eines jeden Beitragszahlers.
Die lange Tradition der Einseitigkeit
Dabei ist dieser Skandal keineswegs ein isolierter Einzelfall. Er reiht sich nahtlos ein in eine jahrzehntelange Geschichte der politischen Schlagseite des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ironischerweise wurde das ZDF 1961 ausgerechnet deshalb gegründet, weil Konrad Adenauer das ARD-Programm als zu links empfand. Ein Gegengewicht sollte geschaffen werden. Heute, mehr als sechs Jahrzehnte später, hat das ZDF die ARD in Sachen ideologischer Einseitigkeit längst eingeholt – wenn nicht sogar überholt.
Von der Migrationskrise 2015 über die Corona-Berichterstattung bis hin zur aktuellen Darstellung der US-Politik: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk agiert nicht als kritischer Beobachter der Macht, sondern als deren willfähriger Verstärker. Erinnern wir uns: Als Angela Merkel 2015 die Grenzen öffnete und eine unkontrollierte Masseneinwanderung zuließ, waren es ARD und ZDF, die jeden Kritiker dieser Politik reflexartig in die rechtsextreme Ecke stellten. Die verheerenden Folgen dieser Entscheidung – explodierende Kriminalität, überlastete Sozialsysteme, eine zutiefst gespaltene Gesellschaft – wurden systematisch ausgeblendet oder verharmlost.
Propaganda statt Journalismus
Selbst ZDF-Moderator Markus Lanz hat mittlerweile eingeräumt, dass die Berichterstattung zur Migrationskrise versagt habe. Doch statt aus diesem Eingeständnis Konsequenzen zu ziehen und endlich eine ausgewogene, die realen Probleme benennende Berichterstattung zu liefern, toben sich die öffentlich-rechtlichen Volkserzieher nun auf der internationalen Bühne aus. Die USA – die älteste und stabilste Demokratie der Welt – werden so dargestellt, als stünde dort der Untergang der freien Welt bevor. Wer so berichtet, betreibt keinen Journalismus mehr. Er betreibt Propaganda.
Das System ist das Problem
Der eigentliche Skandal liegt jedoch tiefer als ein einzelner gefälschter Beitrag. Er liegt im System selbst. Ein System, das durch die Zwangsfinanzierung keinerlei Anreiz hat, sich zu reformieren. Egal wie schlecht, wie einseitig, wie manipulativ die Berichterstattung ausfällt – die Milliarden fließen weiter. Pünktlich, zuverlässig, unausweichlich. Wer nicht zahlt, dem droht der Gerichtsvollzieher. In einem Land, in dem Menschen für die Verweigerung des Rundfunkbeitrags tatsächlich ins Gefängnis wandern können, während Messerstecher mit Bewährungsstrafen davonkommen, stimmt etwas grundlegend nicht mehr.
Besonders perfide mutet es an, dass ausgerechnet der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich zum Hüter der Wahrheit im digitalen Zeitalter aufschwingen will. Ständig warnt man vor Desinformation im Internet, träumt von Regulierungsbefugnissen über soziale Medien und alternative Nachrichtenportale. Und dann? Dann fälscht man selbst Nachrichtenbeiträge mit KI-generierten Videos. Die Heuchelei könnte kaum größer sein.
Konsequenzen? Fehlanzeige.
Wird dieser Skandal Folgen haben? Die ernüchternde Antwort lautet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: Nein. Keine Entlassungen, keine echte Entschuldigung, keine strukturelle Reform. Der Fernsehrat, der eigentlich als Kontrollorgan fungieren sollte, ist längst zum zahnlosen Tiger verkommen – politisch besetzt, ideologisch gleichgeschaltet, unfähig oder unwillig, seiner Aufsichtspflicht nachzukommen.
Dabei wäre die Lösung so einfach wie radikal: Die Abschaffung der Zwangsfinanzierung. Wer guten Journalismus macht, der findet sein Publikum – und seine Finanzierung. Wer Propaganda produziert, der verdient keinen einzigen Cent aus der Tasche des Bürgers. Dass ein Durchschnittsalter der ZDF-Zuschauer von rund 65 Jahren bereits deutlich zeigt, wohin die Reise geht, scheint die Verantwortlichen in Mainz nicht zu beunruhigen. Man sendet fröhlich weiter – an der Realität vorbei, am Zuschauer vorbei, an der Wahrheit vorbei.
Ein Weckruf für die Demokratie
In einer funktionierenden Demokratie wäre ein solcher Vorfall ein Erdbeben. In Deutschland ist er bestenfalls eine Randnotiz. Denn die großen Medienhäuser, die eigentlich über diesen Skandal berichten müssten, sitzen im selben Boot. Sie teilen dieselbe ideologische Grundhaltung, dieselbe Verachtung für den „einfachen" Bürger, der es wagt, die vorgegebene Meinung zu hinterfragen.
Wer die Wahrheit fälscht, um seine politische Agenda durchzusetzen, hat jedes Recht verwirkt, sich als Verteidiger der Demokratie zu bezeichnen.
Es ist höchste Zeit, dass die deutsche Politik – und insbesondere die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz – den Mut aufbringt, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend zu reformieren. Nicht mit kosmetischen Korrekturen, nicht mit wohlfeilen Appellen zur Ausgewogenheit, sondern mit einem echten Strukturwandel. Denn eines hat dieser Skandal einmal mehr bewiesen: Das ZDF ist kein Bollwerk der Demokratie. Es ist eine Gefahr für sie.
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