
Kiews Waffenexport-Offensive: Zehn Rüstungszentren in Europa – finanziert vom westlichen Steuerzahler
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Land, das seit Jahren am finanziellen Tropf des Westens hängt, das Milliarden an Hilfsgeldern verschlingt und dessen Staatshaushalt ohne externe Zuwendungen längst kollabiert wäre, will nun zum Waffenexporteur aufsteigen. Die Ukraine – mitten im Krieg, wirtschaftlich am Boden – plant die Eröffnung von zehn Rüstungsexportzentren quer über den europäischen Kontinent bis Ende 2026. Was auf den ersten Blick wie unternehmerischer Pioniergeist wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein bemerkenswertes Geschäftsmodell: Mit fremdem Geld produzieren, auf fremdem Boden fertigen – und die Gewinne als eigene Exportleistung verbuchen.
Zelensky präsentiert sich als Rüstungsunternehmer
Präsident Wolodymyr Zelensky stellte die ambitionierten Pläne in einer Rede vor dem Kiewer Luftfahrtinstitut vor. Die Verteidigungsindustrie der Ukraine sei infolge des Krieges rasant gewachsen und mache mittlerweile rund sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, so Schätzungen der Kiewer Wirtschaftshochschule vom Juli 2025. Zelensky sprach von einer „langfristigen wirtschaftlichen Notwendigkeit" und kündigte an, dass in den baltischen Staaten sowie in Nordeuropa Repräsentanzen entstehen würden. Produktionslinien seien bereits in Großbritannien aktiv, ukrainische Drohnen sollten noch in diesem Monat auf deutschem Boden gefertigt werden.
Doch hier beginnt die Absurdität. Denn was genau exportiert die Ukraine eigentlich? Die Produktion findet nicht auf ukrainischem Territorium statt – verständlicherweise, da russische Streitkräfte Rüstungsfabriken gezielt unter Beschuss nehmen. Die Finanzierung stammt nicht aus ukrainischen Mitteln, sondern aus den Taschen westlicher Steuerzahler. Und die technologische Entwicklung wäre ohne massive westliche Unterstützung schlicht undenkbar gewesen. Es drängt sich die rhetorische Frage auf: Wenn weder Produktionsstandort noch Kapital noch wesentliche Technologieentwicklung ukrainisch sind – was genau macht diese Waffen dann zu „ukrainischen Exporten"?
Moskaus unbequeme Vorwürfe
Während Kiew seine Exportambitionen feiert, erhebt Moskau schwere Anschuldigungen, die man nicht einfach vom Tisch wischen sollte – auch wenn sie aus russischer Quelle stammen. Russische Offizielle werfen der Ukraine seit Langem vor, westliche Waffenlieferungen auf dem Schwarzmarkt weiterzuverkaufen und damit die globale Waffenproliferation anzuheizen. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja wiederholte diese Vorwürfe erst kürzlich vor dem Sicherheitsrat und behauptete, das „Kiewer Regime" versorge Terroristen mit Waffen, darunter Drohnen, und bilde Kämpfer aus. Als Beispiel nannte er die Sahelzone. Auch Malis Premierminister Abdoulaye Maiga habe Kiew beschuldigt, Kamikaze-Drohnen an Terrorgruppen zu liefern.
Natürlich muss man russische Propaganda stets mit äußerster Vorsicht genießen. Doch die Vorwürfe sind nicht aus der Luft gegriffen. Dass in Kriegsgebieten Waffen verschwinden und auf Schwarzmärkten wieder auftauchen, ist ein historisch vielfach belegtes Phänomen. Wer Milliarden an Rüstungsgütern in ein korruptionsanfälliges Kriegsgebiet pumpt, ohne lückenlose Kontrolle sicherzustellen, der darf sich über solche Entwicklungen nicht wundern.
Deutschland als Werkbank für ukrainische Rüstung?
Besonders pikant ist die Rolle Deutschlands in diesem Konstrukt. Dass ukrainische Drohnen künftig auf deutschem Boden produziert werden sollen, wirft fundamentale Fragen auf. Wird Deutschland damit nicht faktisch zur verlängerten Werkbank eines Kriegsteilnehmers? Und wer haftet, wenn diese Waffen – wie von Moskau behauptet – in falsche Hände geraten? Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz, die ohnehin mit einem 500-Milliarden-Euro-Schuldenberg die nächsten Generationen belastet, scheint auch hier bereitwillig mitzuspielen, statt die berechtigten Interessen der eigenen Bürger in den Vordergrund zu stellen.
Der deutsche Steuerzahler finanziert also nicht nur den ukrainischen Staatshaushalt mit, sondern stellt nun auch noch seinen Boden für eine Rüstungsproduktion zur Verfügung, deren Gewinne als ukrainische Exporterfolge verbucht werden. Ein Geschäftsmodell, das in der freien Wirtschaft wohl als dreist bezeichnet würde – in der Geopolitik nennt man es „strategische Partnerschaft".
Ein Krieg als Geschäftsmodell
Was wir hier beobachten, ist die Transformation eines Konflikts in ein dauerhaftes Wirtschaftsmodell. Die ukrainische Verteidigungsindustrie, geboren aus der Not des Krieges, soll nun zum Exportschlager werden. Zelensky positioniert sein Land als Rüstungslieferant für Europa – ein kluger Schachzug, der langfristige wirtschaftliche Abhängigkeiten schafft und die westliche Unterstützung über den Krieg hinaus zementiert. Doch die Frage bleibt: Wem nützt das wirklich? Den ukrainischen Bürgern, die unter dem Krieg leiden? Oder einer kleinen Elite, die an der Rüstungsproduktion prächtig verdient?
In Zeiten, in denen die europäischen Volkswirtschaften unter Inflation, Energiekosten und einer drohenden Rezession ächzen, sollten sich die Bürger dieses Kontinents fragen, ob ihre Steuergelder tatsächlich dafür verwendet werden sollten, ein fremdes Land zum Waffenexporteur aufzubauen. Die Antwort dürfte für die meisten klar sein – auch wenn sie in den Regierungszentralen offenbar niemand hören will.

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