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„Kleine Epic Fury“: Trump droht dem Iran mit neuem Bombenhagel!

„Kleine Epic Fury“: Trump droht dem Iran mit neuem Bombenhagel!
Symbolbild: KI-generiert

US-Präsident Donald Trump hat Teheran am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in Florida ein unverhohlenes Ultimatum gestellt: Entweder der Iran lenke ein, oder es komme zu einer weiteren „kleinen Epic Fury“. Zeitgleich wird ein brisantes Geheimdienstpapier bekannt. Es warnt vor iranischen Mordplänen gegen US-Beamte im Ausland, die schon weit fortgeschritten sein sollen.

Ein Ultimatum mit Ansage

Trumps Botschaft war knapp und kaum misszuverstehen. „We may do another little Epic Fury, or they'll agree“, sagte er vor seinen Anhängern. Wären die Iraner klug, würden sie einfach sagen: Lasst uns zur Sache kommen. So gab der Präsident es sinngemäß wieder.

Große Hoffnung auf ein Einlenken machte er sich selbst aber nicht. Teheran stellt weiter seine eigenen sieben Bedingungen. Dazu gehören die Aufhebung sämtlicher Sanktionen, der Abzug der US-Truppen aus der Region und sogar Reparationen für den Krieg. Von einer Verhandlungsbasis kann man da kaum sprechen. Beide Seiten stehen sich mit verschränkten Armen gegenüber.

Ein Krieg, der offiziell gar keiner mehr ist

Zur Erinnerung: Am 28. Februar 2026 begann das US-Militär die „Operation Epic Fury“. Ziel war es, Irans Raketenarsenal, seine Marine und seine Sicherheitsstrukturen zu zerschlagen. Nach einer Waffenruhe Anfang April erklärte das Pentagon die Operation am 5. Mai offiziell für beendet. Washington sprach davon, die Urananreicherung des Landes sei „ausgelöscht“ worden.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Seitdem schießen beide Seiten immer wieder aufeinander. Im Sommer flammten die Kämpfe rund um die Straße von Hormus heftig auf, also an dem Nadelöhr, durch das ein großer Teil des weltweiten Öls fließt. Medienberichten zufolge wies das Pentagon das eigene Personal im August sogar an, den Namen „Epic Fury“ nicht mehr zu verwenden. Ein Triumph mit „Mission erfüllt“-Moment sieht anders aus.

Das Geheimpapier, das plötzlich jeder lesen kann

Für noch mehr Aufregung sorgt ein Memo vom 23. Oktober. Geschrieben hat es Geheimdienstdirektor Jay Clayton, adressiert ist es an Außenminister Marco Rubio. Laut Berichten von Axios und AP schreibt Clayton, die tödlichen Planungen Irans gegen US-Bürger hätten sowohl im Nahen Osten als auch in weiteren Ländern „fortgeschrittene Stadien“ erreicht. Der Iran habe seine Bemühungen „erheblich verstärkt“.

Die Folgen zeigen sich bereits. Das US-Außenministerium hat sein diplomatisches Personal in Saudi-Arabien, den Emiraten, im Libanon, in Katar und in Jordanien verkleinert. In Riad läuft eine Evakuierung der Botschaft. Hintergrund sind auch die ballistischen Raketen, die die Huthi aus dem Jemen auf das Königreich abfeuern.

Angstmache vor den Midterms?

Kritische Beobachter fragen allerdings, warum ein so sensibles Papier praktisch in Echtzeit bei den Medien landet. Sie vermuten, dass eine gezielte Veröffentlichung kurz vor den Zwischenwahlen im November das Bedrohungsgefühl der Amerikaner verstärken solle. Möglich ist auch eine nüchternere Lesart: Das Memo könnte schlicht den Abzug der Diplomaten erklären. Oder es bereitet die Öffentlichkeit auf neue Luftschläge vor. Offiziell hieß es zwar, eine neue Offensive komme erst nach den Wahlen. Die verstärkten Truppenbewegungen in die Region lassen aber Zweifel aufkommen. Teheran hat bereits angekündigt, auf jeden Angriff mit einer „großen“ Antwort zu reagieren.

Was das für Anleger bedeutet

Für Europa und Deutschland ist das keine ferne Episode. Jede neue Eskalation am Golf kann über den Ölpreis bei Sprit, Heizkosten und Inflation durchschlagen. Die deutsche Wirtschaft ist ohnehin angeschlagen, und die Bundesregierung setzt auf neue Schuldenberge. In solchen Zeiten wird es sehr teuer, nichts zu tun.

In geopolitisch aufgeheizten Phasen haben sich physisches Gold und Silber immer wieder als stabiler Anker bewährt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen können Edelmetalle ein sinnvoller Schutz gegen Krisen sein, die keine Regierung zuverlässig vorhersagen oder verhindern kann.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger sollte sich selbst gründlich informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen allein.

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