
Konsumklima im freien Fall: Deutsche Verbraucher verweigern sich dem Konsum
Die Zahlen aus Nürnberg lesen sich wie ein wirtschaftlicher Offenbarungseid. Das Nürnberger Institut für Marktentscheidungen (NIM) prognostiziert für Januar 2026 einen Konsumklimaindex von erschreckenden -26,9 Punkten. Ein Absturz um 3,5 Zähler gegenüber dem Vormonat, der bereits bei mageren -23,4 Punkten dümpelte. Was hier in nüchternen Zahlen daherkommt, ist nichts weniger als das Eingeständnis einer fundamentalen Vertrauenskrise der deutschen Verbraucher.
Sparneigung erreicht historischen Höchststand
Besonders alarmierend ist die Entwicklung der Sparneigung. Mit einem Wert von 18,7 Punkten – ein Anstieg um satte 5 Punkte gegenüber November – erreicht dieser Indikator den höchsten Stand seit der verheerenden Finanz- und Wirtschaftskrise 2008. Zuletzt wurde im Juni jenes Krisenjahres ein höherer Wert gemessen. Die Deutschen horten ihr Geld, statt es auszugeben. Und wer kann es ihnen verdenken?
Rolf Bürk, Head of Consumer Climate beim NIM, benennt die Ursachen mit bemerkenswerter Klarheit: steigende Inflationsängste und die kontroversen Diskussionen um die Zukunft der Rentenversicherung hätten zu diesem 17-Jahres-Hoch beigetragen. Im Vorjahr lag die Sparneigung noch bei bescheidenen 5,9 Punkten – ein Anstieg um mehr als das Dreifache innerhalb eines Jahres.
Einkommenserwartungen brechen dramatisch ein
Die Einkommenserwartung der Deutschen stürzte regelrecht ab. Von -0,1 Punkten im November auf nunmehr -6,9 Punkte – der dritte Rückgang in Folge. Noch vor einem Jahr lag dieser Wert bei immerhin 1,4 Punkten im positiven Bereich. Die Bürger rechnen schlicht nicht mehr damit, dass sich ihre finanzielle Situation verbessern wird. Angesichts der wirtschaftspolitischen Irrfahrten der vergangenen Jahre erscheint diese Skepsis mehr als berechtigt.
Auch die Anschaffungsneigung folgt dem Abwärtstrend. Der Wert sank von -6,0 auf -7,5 Punkte. Die Marktforscher sprechen von einer „Sogwirkung" der eingebrochenen Einkommensaussichten. Wer nicht weiß, ob er morgen noch seinen Arbeitsplatz hat, kauft heute keinen neuen Fernseher.
Ein Fehlstart mit Ansage
Die Worte des Volkswirts Bürk könnten deutlicher kaum sein:
„Dies sind keine positiven Nachrichten für den Endspurt im diesjährigen Weihnachtsgeschäft und sind zugleich auch als Fehlstart der Konsumstimmung in das Jahr 2026 zu sehen."
Was hier als nüchterner Befund daherkommt, ist in Wahrheit eine schallende Ohrfeige für die Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre. Die Ampel-Koalition hat das Land in eine Situation manövriert, aus der sich auch die neue Große Koalition unter Friedrich Merz nur schwer wird befreien können. Das angekündigte 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen mag zwar Infrastrukturprojekte finanzieren – doch es wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Schulden belasten.
Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
In Zeiten, in denen das Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft schwindet und die Sparneigung historische Höchststände erreicht, stellt sich für viele Anleger die Frage nach dem richtigen Umgang mit ihrem Ersparten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Krisenzeiten. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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