Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
05.03.2026
06:28 Uhr

Krieg am Persischen Golf: Pentagon plant Operationen bis September – Kurdische Kämpfer eröffnen neue Front

Was US-Präsident Donald Trump noch vor wenigen Tagen als vierwöchige Operation angekündigt hatte, entwickelt sich zusehends zu einem Konflikt von ganz anderem Ausmaß. Das amerikanische Zentralkommando CENTCOM rechnet nach eigenen Angaben mit mindestens hundert Tagen weiterer Operationen gegen den Iran – möglicherweise sogar bis in den September 2026 hinein. Die Kluft zwischen politischer Rhetorik und militärischer Realität könnte kaum größer sein.

Kurdische Bodenoffensive: Eine neue Dimension des Konflikts

In einer dramatischen Wendung haben tausende pro-kurdische Kämpfer aus dem Nordirak heraus eine Bodenoffensive gegen das iranische Mullah-Regime gestartet. Die Kämpfer sollen sich in den Bergregionen des Zagros-Gebirges westlich des Irans, rund um die Stadt Mariwan, positioniert haben. Amerikanische Medien wie Fox News und Axios berichten übereinstimmend von dieser Entwicklung, die den Konflikt in eine völlig neue Phase katapultiert.

Dass diese Offensive nicht aus dem Nichts kam, dürfte niemanden überraschen, der die Vorgeschichte kennt. Bereits CNN hatte über US-Pläne zur Bewaffnung kurdischer Streitkräfte berichtet. Die amerikanischen und israelischen Luftschläge der vergangenen Tage hatten die militärische Infrastruktur des Regimes im Westen des Irans – wo eine bedeutende kurdische Minderheit lebt – weitgehend in Schutt und Asche gelegt. Der Boden war also bereitet.

Die Reaktion Teherans ließ nicht lange auf sich warten. Die iranischen Streitkräfte feuerten nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna drei Raketen auf den Hauptsitz der kurdischen Kämpfer im Irak ab. Der regierungsnahe Sender Press TV veröffentlichte Videos, die die Einschläge zeigen sollen. Ein Akt der Verzweiflung? Oder kalkulierte Eskalation?

Das Pentagon rüstet auf – trotz Trumps Versprechen

Besonders brisant ist die Diskrepanz zwischen Trumps öffentlichen Aussagen und den internen Planungen seines Militärapparats. Während der US-Präsident von einer maximal vierwöchigen Operation gesprochen hatte, fordert das Central Command beim amerikanischen Kriegsministerium bereits weitere Verstärkung durch Militärgeheimdienstler an. Das berichtet das renommierte US-Outlet Politico. Die interne Einschätzung spricht von mindestens hundert Tagen fortlaufender Operationen – ein Zeitfenster, das sich wahrscheinlich sogar bis September erstrecken dürfte.

Man kennt dieses Muster aus der Geschichte. Militärische Operationen, die als kurze, chirurgische Eingriffe angekündigt werden, haben die unangenehme Eigenschaft, sich in langwierige Engagements zu verwandeln. Der Irak 2003 lässt grüßen. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zwar beteuert, dies werde kein „endloser Krieg" – doch genau das haben seine Vorgänger auch gesagt.

Europa zwischen den Fronten – und Deutschland wie gewohnt hilflos

Während in der Golfregion die Waffen sprechen, offenbart sich in Europa einmal mehr die ganze Erbärmlichkeit der sicherheitspolitischen Handlungsfähigkeit. Frankreichs Präsident Macron schickte zwar den Flugzeugträger Charles de Gaulle ins Mittelmeer, stellte sich aber gleichzeitig gegen die Militärschläge der USA und Israels. Sie stünden außerhalb des „Rahmens des Völkerrechts". Macron wähnte sich dabei an der Seite von Bundeskanzler Friedrich Merz – obwohl dieser in Washington seine Einigkeit mit Trump betont und erklärt hatte, das „schreckliche Regime in Teheran" müsse „beseitigt werden".

Diese diplomatische Schizophrenie ist bezeichnend für die europäische Außenpolitik. Man verurteilt, man mahnt, man bestellt Botschafter ein – und am Ende passiert: nichts. Das Auswärtige Amt bestellte den iranischen Botschafter ein und forderte das Regime „unmissverständlich" auf, seine Angriffe einzustellen. Man darf bezweifeln, dass die Mullahs in Teheran – oder was von ihnen übrig ist – vor Ehrfurcht erzitterten.

Die Lage im Überblick: Chaos auf allen Ebenen

Die vergangenen Tage haben eine Eskalationsspirale in Gang gesetzt, die ihresgleichen sucht. Der iranische Oberste Führer Ali Chamenei wurde bei US-israelischen Luftschlägen getötet. Sein Nachfolger wurde in einer hastigen virtuellen Sitzung bestimmt: Modschtaba Chamenei, der zweitgeborene Sohn des Getöteten – ein Mann, der als konservativ, regimetreu und fanatisch gilt. Die Revolutionsgarden sollen massiven Druck ausgeübt haben, um diese dynastische Nachfolge durchzusetzen. Kritiker innerhalb des islamistischen Machtapparats fürchten bereits die Herausbildung einer neuen Dynastie.

Der Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen auf breiter Front: Raketen auf Israel, auf US-Stützpunkte in Bahrain, Kuwait und Katar, Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Selbst das US-Konsulat in Dubai wurde von einer Kamikaze-Drohne getroffen. Die Straße von Hormus – Nadelöhr des globalen Ölhandels – wurde zeitweise geschlossen. Hapag-Lloyd setzte alle Fahrten durch die Meerenge aus.

Vier amerikanische Soldaten sind bereits gefallen. Trump kommentierte dies mit der nüchternen Feststellung, es werde vor dem Ende des Krieges „wahrscheinlich noch weitere" Opfer geben. Eine Aussage, die in ihrer Kälte an die Realitäten des Krieges erinnert, die man in den klimatisierten Konferenzräumen europäischer Hauptstädte gerne verdrängt.

Die Ölmärkte zittern – Gold glänzt

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts sind bereits jetzt erheblich. Die Schließung der Straße von Hormus, durch die täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs transportiert wird, hat die Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Die Aramco-Ölraffinerie in Ras Tanura – eine der größten der Welt – wurde durch eine iranische Drohne getroffen und vorsorglich geschlossen. Trump verspricht zwar sinkende Ölpreise nach dem Krieg auf „ein Niveau, wo sie vorher nie waren" – doch bis dahin dürften Verbraucher und Industrie weltweit unter steigenden Energiekosten ächzen.

In solchen Zeiten geopolitischer Verwerfungen zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Während Aktienmärkte in Europa nervös reagieren und der Ölpreis Achterbahn fährt, bleibt Gold das, was es seit Jahrtausenden ist: ein sicherer Hafen in stürmischen Zeiten. Wer sein Portfolio nicht ausschließlich den Launen geopolitischer Krisen aussetzen möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als stabilisierendes Element in seine Anlagestrategie einzubeziehen.

Was kommt als Nächstes?

Die kurdische Bodenoffensive eröffnet eine völlig neue Dimension dieses Konflikts. Sollte es den Kurden gelingen, im Westen des Irans Fuß zu fassen, könnte dies das ohnehin angeschlagene Regime vor eine existenzielle Herausforderung stellen. Netanjahu wandte sich bereits auf Farsi an die iranische Bevölkerung und rief Perser, Kurden, Aserbaidschaner und andere Volksgruppen auf, „das Joch der Tyrannei abzuwerfen".

Ob dieser Appell Gehör findet, wird sich zeigen. Die Bilder von verstopften Autobahnen aus Teheran deuten darauf hin, dass die Bevölkerung zunächst vor allem eines will: überleben. Tausende Menschen fliehen aus der Hauptstadt. Der Libanon hat derweil den Militärflügel der Hisbollah verboten – ein historischer Schritt, der zeigt, wie sehr sich die tektonischen Platten in der Region verschieben.

Für Deutschland und Europa bleibt die bittere Erkenntnis: Man ist Zuschauer in einem Spiel, dessen Regeln andere schreiben. Rund 30.000 deutsche Touristen müssen aus der Region evakuiert werden. Die Bundesregierung organisiert Rückholflüge – immerhin etwas, das sie kann. Sicherheitspolitisch gestalten? Das überlässt man traditionell anderen.

„Wir haben noch nicht einmal richtig angefangen. Die große Welle hat noch nicht einmal begonnen." – US-Präsident Donald Trump

Dieser Satz sollte jedem zu denken geben, der glaubt, dieser Konflikt werde sich in wenigen Wochen erledigen. Die Geschichte des Nahen Ostens lehrt uns das Gegenteil.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung, sei es in Edelmetalle, Aktien, Anleihen oder andere Vermögenswerte, sollte auf Grundlage eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Basis dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen