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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
16:02 Uhr

Krieg am Persischen Golf: Teheran unter Dauerbeschuss – Tag sechs der US-israelischen Offensive

Was vor wenigen Tagen noch als gezielte Militäroperation begann, hat sich zu einem ausgewachsenen Flächenbrand entwickelt, der die geopolitische Ordnung des Nahen Ostens grundlegend erschüttert. Am sechsten Tag der gemeinsamen US-israelischen Luftkampagne gegen den Iran berichten Bewohner Teherans von einer dramatischen Intensivierung der Bombardierungen. Die Welt hält den Atem an – und die Finanzmärkte beben.

Teheran im Feuersturm: „Helft uns, es ist wie im Krieg"

„Heute ist schlimmer als gestern. Sie bombardieren den Norden Teherans. Wir haben nirgendwo hin. Es ist wie in einem Kriegsgebiet. Helft uns", so die verzweifelten Worte eines 36-jährigen Teheraners, der telefonisch Kontakt zur Außenwelt aufnahm, während im Hintergrund Explosionen zu hören gewesen seien. Israel beschrieb die Angriffe als jüngste Welle von Schlägen gegen iranische Regierungsziele. Was als chirurgischer Eingriff verkauft wurde, gleicht mittlerweile einem Trommelfeuer auf die iranische Hauptstadt.

Die Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei in den ersten Stunden der Kampagne – die erste Ermordung eines amtierenden Staatsoberhaupts durch einen Luftangriff überhaupt – hat eine Kettenreaktion ausgelöst, deren Ausmaß noch niemand absehen kann. Israel hat unmissverständlich erklärt, dass jeder Nachfolger Khameneis, der dessen feindliche Politik fortsetze, ebenfalls als unmittelbares Ziel betrachtet werde. Eine Drohung, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt.

Machtkampf um die Nachfolge: Khameneis Sohn in der Warteschleife

Die geplante dreitägige Staatstrauer für den getöteten Revolutionsführer wurde abrupt und auf unbestimmte Zeit verschoben – kurz bevor sie hätte beginnen sollen. Offiziell nannten iranische Behörden keinen Grund. Doch nach Informationen von Nachrichtenagenturen sei die Angst vor weiteren gezielten Tötungen der Anwesenden ausschlaggebend gewesen, solange israelische und amerikanische Kampfflugzeuge den iranischen Luftraum beherrschen.

Hinter den Kulissen tobt offenbar ein Machtkampf um die Nachfolge. Mojtaba Khamenei, der Sohn des getöteten Ayatollahs und ein einflussreicher Hardliner, galt als Favorit. Die Strategie schien klar: Seine Ernennung während der Trauerfeierlichkeiten hätte ihm die emotionale Unterstützung der Massen auf den Straßen gesichert und potenzielle Gegner vor vollendete Tatsachen gestellt. Doch dieser Plan liegt nun auf Eis – buchstäblich unter dem Damoklesschwert israelischer Präzisionsbomben.

Iranisches Staatsfernsehen gehackt

In einer bemerkenswerten Wendung wurde das iranische Staatsfernsehen am Donnerstag gehackt. Statt Regierungspropaganda flimmerte ein Video von Reza Pahlavi über die Bildschirme – dem im Exil lebenden Sohn des letzten Schahs, der sich als bedeutende Oppositionsfigur positioniert hat. „Eine schwere Last des Schicksals ruht auf unser aller Schultern. Und wir werden gemeinsam diesen Weg gehen bis zum endgültigen Sieg. Es lebe der Iran", so seine Botschaft an die Nation. Ein symbolischer Akt, der die Brüchigkeit des Regimes offenbart.

Viele Iraner feierten den Tod des Obersten Führers offen. Dessen Sicherheitskräfte hatten erst wenige Wochen zuvor Tausende regierungskritische Demonstranten getötet – in den schlimmsten innenpolitischen Unruhen seit der Islamischen Revolution von 1979. Eine 25-jährige Frau aus Teheran, die aus Sicherheitsgründen anonym bleiben wollte, brachte die Stimmung auf den Punkt: Sollte Mojtaba die Nachfolge antreten, werde auch er getötet werden – weshalb man sich darüber keine Sorgen mache.

Vergeltungsschlag auf hoher See: Iranisches Kriegsschiff versenkt

Die Eskalation beschränkt sich längst nicht mehr auf iranisches Territorium. Ein US-Torpedoangriff auf ein iranisches Kriegsschiff vor der Küste Sri Lankas – Tausende Kilometer vom eigentlichen Kampfgebiet entfernt – forderte mehr als 80 Todesopfer unter den Besatzungsmitgliedern. Irans Außenminister warnte, Washington werde den Präzedenzfall, ein Schiff in internationalen Gewässern ohne Vorwarnung zu versenken, „bitter bereuen". Ein Kommandeur der Revolutionsgarden, General Kioumars Heydari, erklärte im Staatsfernsehen unmissverständlich: „Wir haben beschlossen, Amerikaner zu bekämpfen, wo immer sie sich befinden."

Diese Worte sind keine leere Drohung. Die Revolutionsgarden meldeten bereits einen Angriff auf einen US-Tanker im nördlichen Persischen Golf, der in Brand geraten sei. Die Passage durch die Straße von Hormus stehe unter iranischer Kontrolle, so die Garden. Damit droht eine Blockade jener Meerenge, durch die ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen fließt.

Weltwirtschaft am Abgrund: Ölversorgung in Gefahr

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts sind bereits jetzt verheerend. Länder rund um den Globus sind von einem Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Versorgung abgeschnitten. Obwohl sich einige internationale Finanzmärkte von den Kursverlusten zu Wochenbeginn leicht erholten, verschärft sich die ökonomische Druckwelle mit jedem Tag. Der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus ist praktisch zum Erliegen gekommen.

Für Deutschland, das ohnehin unter einer fragilen Energieversorgung leidet, könnte diese Entwicklung fatale Folgen haben. Die Abhängigkeit von globalen Energiemärkten, die man nach dem überstürzten Ausstieg aus russischen Gaslieferungen nie wirklich kompensiert hat, rächt sich nun ein weiteres Mal. Wer glaubte, die Energiekrise sei überstanden, wird eines Besseren belehrt. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor einer Bewährungsprobe, die an die dunkelsten Tage der Ölkrise der 1970er Jahre erinnert.

Israel plant zweite Angriffsphase

Zwei mit Israels Kampfplänen vertraute Quellen berichteten, dass Israel nach der Ausschaltung zahlreicher iranischer Führungspersönlichkeiten nun eine zweite Phase einleiten wolle. Ziel seien unterirdische Bunker, in denen der Iran seine Raketen lagert. Israel hat erklärt, sein Ziel sei der Sturz der klerikalen Herrscher des Iran. Washington formuliert zurückhaltender – man wolle Teheran daran hindern, seine Macht über die eigenen Grenzen hinaus zu projizieren –, ruft aber gleichzeitig die iranische Bevölkerung auf, die Macht zu ergreifen.

Unterdessen meldete Aserbaidschan, dass vier iranische Drohnen seine Grenze überquert und vier Menschen verletzt hätten. Eine Reaktion werde vorbereitet. Der Iran bestritt jede Verantwortung. Die Gefahr einer regionalen Ausweitung des Konflikts wächst mit jeder Stunde.

Gold als sicherer Hafen in Zeiten des Chaos

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als ultimativer Krisenschutz gelten. Während Aktienmärkte schwanken, Energiepreise explodieren und geopolitische Risiken die Weltwirtschaft in ihren Grundfesten erschüttern, bewährt sich Gold als das, was es seit Jahrtausenden ist: ein Anker der Stabilität. Wer sein Vermögen nicht den Launen einer zunehmend instabilen Weltordnung ausliefern möchte, tut gut daran, physisches Gold und Silber als festen Bestandteil seines Portfolios zu betrachten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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