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10.02.2026
15:22 Uhr

Lawrow dämpft Friedenshoffnungen: Der Ukraine-Krieg ist noch lange nicht vorbei

Während westliche Medien und Diplomaten seit Monaten gebetsmühlenartig von einem baldigen Durchbruch in den Ukraine-Verhandlungen fabulieren, gießt Russlands Außenminister Sergej Lawrow nun eiskaltes Wasser auf die erhitzten Gemüter. Seine Botschaft ist unmissverständlich: Von einem Frieden in der Ukraine ist man noch meilenweit entfernt.

Lawrows ernüchternde Bestandsaufnahme

„Die Verhandlungen dauern an, die zweite Verhandlungsrunde fand in Abu Dhabi statt, und es ist noch ein langer Weg", erklärte Lawrow in einem Interview mit dem Sender NTV, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete. Besonders bemerkenswert ist seine Warnung an die eigene Seite: Russland solle sich nicht einer „euphorischen Wahrnehmung" hingeben, nur weil US-Präsident Trump die Europäer und den ukrainischen Präsidenten Selenskyj „in ihre Schranken gewiesen" habe. Das sei zwar „schön und gut", doch so weit sei man noch nicht.

Eine Einigung könne nur dann Bestand haben, wenn die USA die Ukraine und Europa zur Einhaltung der Vereinbarung bewegen würden, so der russische Chefdiplomat. Man muss kein geopolitischer Experte sein, um zu erkennen, was Lawrow damit meint: Moskau traut weder Kiew noch Brüssel über den Weg – und das wohl nicht ganz zu Unrecht, wenn man die Geschichte gebrochener Versprechen in diesem Konflikt betrachtet.

Washington soll von Vereinbarungen abgerückt sein

Besonders brisant sind Lawrows Vorwürfe an die Adresse Washingtons. In einem am Montag veröffentlichten Interview habe er den USA vorgeworfen, bei den Verhandlungen von bereits getroffenen Vereinbarungen abgerückt zu sein. Kremlchef Wladimir Putin und Trump hätten sich demnach bei ihrem Treffen im August 2025 im alaskischen Anchorage auf Prinzipien für eine Lösung geeinigt, die Washington nun ablehnen würde. Sollte dies zutreffen, wäre es ein verheerendes Signal für die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Verhandlungsführung – und ein weiterer Beleg dafür, wie fragil die diplomatischen Bemühungen tatsächlich sind.

EU drängt an den Verhandlungstisch – doch wer hört zu?

Während die Großmächte ihre Positionen abstecken, versucht die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas verzweifelt, Europa einen Platz am Verhandlungstisch zu sichern. Europäische Länder müssten in die Friedensverhandlungen eingebunden werden, forderte sie am Dienstag. „Alle am Verhandlungstisch, einschließlich der Russen und der Amerikaner" müssten verstehen, dass ein Friedensabkommen ohne Zustimmung der Europäer nicht möglich sei.

Man darf sich allerdings die Frage stellen, mit welchem Druckmittel Brüssel diese Forderung durchsetzen will. Die EU hat sich in den vergangenen Jahren durch ihre eigene Energiepolitik, ihre militärische Schwäche und ihre innere Zerrissenheit systematisch selbst marginalisiert. Kallas wolle eine Liste von Zugeständnissen vorschlagen, die die EU von Russland im Rahmen eines Abkommens fordern solle. „Wir sollten die Bedingungen nicht den Ukrainern auferlegen, die bereits stark unter Druck gesetzt wurden, sondern den Russen", so die EU-Außenbeauftragte. Ob Moskau sich davon sonderlich beeindrucken lässt, darf bezweifelt werden.

Kein Termin für die nächste Verhandlungsrunde

Der Kreml erklärte unterdessen, dass noch kein Termin für die nächste Runde der Friedensgespräche feststehe, diese jedoch voraussichtlich zeitnah stattfinden solle. In der vergangenen Woche hatten sich Vertreter aus den USA, Russland und der Ukraine zu einer zweiten Runde trilateraler Gespräche getroffen – ohne Durchbruch. Das überrascht kaum.

Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass dieser Krieg Europa seit nunmehr fast vier Jahren in Atem hält und die wirtschaftlichen Folgen – von explodierenden Energiepreisen bis hin zu milliardenschweren Waffenlieferungen – vor allem die europäischen Bürger tragen. Deutschland hat dabei unter der vorherigen Ampelregierung besonders viel Porzellan zerschlagen und sich durch ideologiegetriebene Außenpolitik in eine Sackgasse manövriert. Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier einen pragmatischeren Kurs einschlägt – einen Kurs, der die Interessen der deutschen Bürger nicht länger auf dem Altar einer verfehlten Geopolitik opfert. Denn eines wird mit jedem Tag deutlicher: Frieden wird nicht durch moralische Appelle aus Brüssel erreicht, sondern durch knallharte Realpolitik.

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