
Linksterrorismus in Berlin: Eine Million Euro Belohnung – doch die Täter bleiben im Dunkeln
Der verheerende Stromanschlag auf das Berliner Stromnetz Anfang Januar hat die Hauptstadt in ihren Grundfesten erschüttert. Zehntausende Haushalte saßen bei klirrender Kälte tagelang ohne Strom und Heizung – ein Szenario, das man eher aus Krisengebieten kennt als aus der deutschen Hauptstadt. Nun, mehr als einen Monat später, zeigt sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt optimistisch, die Verantwortlichen dingfest zu machen. Doch wie viel ist dieser Optimismus tatsächlich wert?
Millionenbelohnung als Zeichen der Hilflosigkeit?
Die Auslobung einer Belohnung von einer Million Euro für sachdienliche Hinweise ist ein beispielloser Vorgang in der jüngeren deutschen Geschichte. Dobrindt verkündete gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass bereits eine Vielzahl von Hinweisen beim Bundeskriminalamt eingegangen sei. Ob sich darunter eine heiße Spur befindet, konnte der CSU-Politiker allerdings nicht bestätigen. Man darf sich fragen: Ist diese astronomische Summe nicht vielmehr ein Eingeständnis der eigenen Ratlosigkeit?
Besonders pikant erscheint die zeitliche Befristung der Belohnung bis zum 24. Februar. Dobrindt begründet dies damit, dass die Aufklärung von Kriminaldelikten nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfe. Mitwisser hätten keine zwölf Monate Zeit, um zu überlegen, ob sie auf der richtigen Seite stehen wollen. Eine durchaus nachvollziehbare Argumentation – doch sie offenbart auch, wie sehr die Ermittler auf Hinweise aus dem Täterumfeld angewiesen sind.
Die selbsternannte „Vulkangruppe" und ihre menschenverachtende Ideologie
Kurz nach dem Anschlag tauchte ein Selbstbezichtigungsschreiben der sogenannten „Vulkangruppe" auf. In diesem Pamphlet rechtfertigten die mutmaßlichen Täter ihre Tat mit kruden Begründungen wie dem Kampf gegen Kapitalismus und einen angeblichen „Tech-Faschismus". Es ist dieselbe Gruppierung, die bereits in der Vergangenheit mehrere ähnliche Anschläge verübt hat – allerdings war dieser der bislang gravierendste.
Die Dimension des Anschlags ist erschreckend: Fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungsleitungen wurden mutwillig zerstört. Rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Betriebe in den Stadtteilen Steglitz, Zehlendorf, Nikolassee, Wannsee und Lichterfelde waren betroffen. Viele Bürger mussten tagelang bei Minustemperaturen ohne Strom und Heizung ausharren – ein Zustand, der insbesondere für ältere und kranke Menschen lebensbedrohlich werden kann.
Jahrzehntelange Blindheit auf dem linken Auge
Der Fall wirft ein grelles Schlaglicht auf ein Problem, das konservative Beobachter seit Jahren anprangern: Die systematische Verharmlosung linksextremistischer Gewalt durch Politik und Medien. Während bei rechtsextremen Vorfällen – zu Recht – sofort alle Alarmglocken schrillen, werden Anschläge aus dem linken Spektrum häufig als Kavaliersdelikte abgetan oder gar romantisiert.
Dobrindt selbst räumt ein, dass es innerhalb der linksextremistischen Szene unterschiedliche Einschätzungen über den „Erfolg" des Anschlags gebe. Er hofft, dass sich Gewissensbisse bei manchen Mitwissern regen könnten. Doch diese Hoffnung erscheint naiv angesichts einer Szene, die sich in ihrer ideologischen Verblendung längst von jeglicher gesellschaftlicher Verantwortung verabschiedet hat.
Berlin – eine Stadt im freien Fall
Der Stromanschlag ist nur das jüngste Symptom einer Hauptstadt, die immer weiter in Chaos und Verwahrlosung abrutscht. Während die rot-rot-grüne Vorgängerregierung jahrelang linksextreme Strukturen gewähren ließ, ja teilweise sogar mit Steuergeldern alimentierte, erntet die Bevölkerung nun die bitteren Früchte dieser Politik. Die Bürger Berlins haben es verdient, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden – und zwar nicht vor einem ideologisch verblendeten Gericht, das milde Urteile als Ausdruck vermeintlicher Humanität feiert.
Die Ermittlungen liegen nun beim Generalbundesanwalt. Es bleibt zu hoffen, dass die Behörden diesmal mit der gebotenen Konsequenz vorgehen. Denn eines ist klar: Wer kritische Infrastruktur angreift und damit das Leben von Zehntausenden gefährdet, begeht keinen harmlosen Streich, sondern einen Akt des Terrorismus. Und Terroristen gehören hinter Gitter – unabhängig davon, ob sie sich als Kämpfer gegen den Kapitalismus oder als Retter des Klimas inszenieren.

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