
Merz erleidet peinliche Schlappe: Kramp-Karrenbauer übernimmt Adenauer-Stiftung
Was für ein Debakel für den Bundeskanzler! Friedrich Merz musste am heutigen Tag eine weitere demütigende Niederlage hinnehmen – und das ausgerechnet in den eigenen Reihen. Die ehemalige CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer wurde zur neuen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung gewählt und setzte sich dabei gegen den von Merz favorisierten Kandidaten Günter Krings durch. Eine Kampfabstimmung, die der Kanzler krachend verlor.
Der gescheiterte Plan des Bundeskanzlers
Merz hatte den Vorsitzenden der NRW-Landesgruppe, Günter Krings, für die Führung der parteinahen Stiftung vorgesehen. Krings sollte damit für seine Loyalität belohnt werden, nachdem er bei der Regierungsbildung leer ausgegangen war und keinen Kabinettsposten erhalten hatte. Doch bereits im ersten Wahlgang machten die Mitglieder des Stiftungsvereins dem Kanzler einen Strich durch die Rechnung.
Die Ironie der Geschichte könnte kaum größer sein: Kramp-Karrenbauer hatte sich einst selbst in einer Kampfabstimmung gegen Merz um den Parteivorsitz durchgesetzt. Nun wiederholt sich die Geschichte – nur dass diesmal nicht Merz selbst, sondern sein handverlesener Kandidat das Nachsehen hat.
Chronisches Scheitern als Markenzeichen
Für Günter Krings ist es nicht die erste Enttäuschung. Die Unionsführung hatte ihm in der Vergangenheit immer wieder herausgehobene Ämter in Aussicht gestellt. So sollte er als Richter des Bundesverfassungsgerichts vorgeschlagen werden – ein Plan, der am Widerstand der Grünen scheiterte. Nun also die nächste Absage, diesmal allerdings aus den eigenen Reihen.
Was besonders pikant erscheint: Merz scheint seinen Plan, Krings zu befördern, schlicht zu lange für sich behalten zu haben. Erst auf den letzten Metern ließ er seinen Generalsekretär Carsten Linnemann die Entscheider abtelefonieren, um für seinen Wunschkandidaten zu werben. Doch da war es bereits zu spät. Die Strippen waren längst gezogen, die Mehrheiten anderweitig organisiert.
Ein Kanzler ohne Durchsetzungskraft
Diese Niederlage reiht sich nahtlos in eine Serie von Misserfolgen ein, die das Bild eines Kanzlers zeichnen, dem es an Autorität und Durchsetzungsvermögen mangelt. Ob bei der Wahl zum Bundeskanzler, bei der er im ersten Wahlgang scheiterte, bei der Umsetzung seiner vollmundigen Wahlversprechen oder nun bei einer parteiinternen Personalentscheidung – Merz stolpert von einer Blamage zur nächsten.
Die Frage drängt sich auf: Wenn ein Bundeskanzler nicht einmal in der Lage ist, seinen Wunschkandidaten für den Vorsitz einer parteinahen Stiftung durchzusetzen, wie soll er dann die drängenden Probleme dieses Landes lösen? Die Kriminalitätswelle, die wirtschaftliche Stagnation, die unkontrollierte Migration – all diese Herausforderungen erfordern einen Regierungschef mit Führungsstärke. Was Deutschland stattdessen bekommen hat, ist ein Kanzler, der selbst in seiner eigenen Partei auf verlorenem Posten kämpft.
Das Erbe Merkels lebt weiter
Mit Kramp-Karrenbauer übernimmt nun eine Politikerin die Führung der Adenauer-Stiftung, die als Vertraute Angela Merkels gilt und deren politische Linie fortführen dürfte. Die ehemalige Ministerpräsidentin des Saarlandes war von 2018 bis 2021 Bundesvorsitzende der CDU, trat jedoch nie als Kanzlerkandidatin an. Ob dies der Stiftung und der Partei zum Vorteil gereicht, darf bezweifelt werden.
Konrad Adenauer, der Namensgeber der Stiftung, würde sich angesichts der Entwicklungen in seiner Partei wohl im Grabe umdrehen. Die CDU, einst Bollwerk konservativer Werte, hat sich unter Merkel und ihren Nachfolgern zu einer Partei entwickelt, die kaum noch von ihren linken Konkurrenten zu unterscheiden ist. Diese Wahl ist ein weiteres Symptom dieser schleichenden Transformation.
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