Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
10.09.2026
14:53 Uhr
KI-generiert

Merz ruft Modi an: Rettet Indien Deutschlands Exportwirtschaft?

Merz ruft Modi an: Rettet Indien Deutschlands Exportwirtschaft?
Symbolbild: KI-generiert

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Donnerstag mit Indiens Premierminister Narendra Modi telefoniert. Beide bekräftigten dabei die "strategische Partnerschaft" beider Länder und sprachen über regionale wie internationale Fragen, wie Regierungssprecher Stefan Kornelius mitteilte. Ein zentrales Thema: das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien – es soll schnell unterzeichnet werden.

Ein Telefonat mit Signalwirkung

Neben der Handelspolitik habe man auch ĂĽber die sicherheitspolitische Zusammenarbeit beraten, hieĂź es aus dem Kanzleramt. Klingt nach Routine-Diplomatie. Doch der Zeitpunkt ist alles andere als beliebig.

Denn Berlin und Brüssel suchen händeringend nach Absatzmärkten, die nicht von Washington oder Peking abhängig sind. Donald Trumps Zollpolitik hat europäische Exporteure hart getroffen, China gilt längst mehr als Konkurrent denn als verlässlicher Kunde. Indien ist damit für die deutsche Industrie zum strategischen Hoffnungsträger geworden.

Der Deal ist fertig – aber immer noch nicht unterschrieben

Medienberichten zufolge schlossen die EU und Indien ihre Verhandlungen ĂĽber das Freihandelsabkommen bereits am 27. Januar 2026 beim EU-Indien-Gipfel in Neu-Delhi ab. Gefeiert wurde das Ergebnis in BrĂĽssel als historischer Durchbruch, teils gar als "Mutter aller Deals".

Merz selbst war Anfang Januar 2026 nach Indien gereist und hatte auf eine rasche Unterzeichnung gedrängt. Und heute, im September 2026? Wird immer noch telefoniert, um genau das anzumahnen.

Für viele Unternehmer dürfte das ein bekanntes Muster sein: Die EU verhandelt jahrelang, verkündet triumphal die Einigung – und dann mahlen die Mühlen aus Rechtsförmlichkeitsprüfung, Übersetzung und Ratifizierung weiter vor sich hin. Zeit, die exportabhängige Mittelständler nicht haben.

Warum Indien für Deutschland zählt

Indien ist mit rund 1,4 Milliarden Menschen der bevölkerungsreichste Staat der Welt und eine der am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaften. Das Abkommen soll Zölle auf zahlreiche Warengruppen senken und Märkte öffnen – besonders die Autoindustrie, der Maschinenbau und Dienstleister erhoffen sich neue Chancen.

Ökonomen bremsten die Euphorie allerdings schon im Januar: Kurzfristig seien die Effekte begrenzt, hieß es in Analysen. Bürokratische Hürden, Normen und Zulassungsfragen blieben bestehen. Ein Freihandelsabkommen ersetzt eben keine wettbewerbsfähige Standortpolitik zu Hause – hohe Energiepreise, Steuerlast und Berichtspflichten verschwinden nicht, nur weil in Neu-Delhi ein Vertrag unterschrieben wird.

Geopolitik im Hintergrund

Auch Washington umwirbt Neu-Delhi. Anfang Februar 2026 verkündete US-Präsident Trump Berichten zufolge einen Handelspakt mit Indien samt Zollsenkungen; Modi äußerte sich damals zurückhaltend. Indien spielt seine Rolle als Schwergewicht zwischen den Blöcken selbstbewusst aus – und lässt sich von keiner Seite vereinnahmen.

Aus Sicht unserer Redaktion ist die deutsche Annäherung an Indien richtig und überfällig. Entscheidend wird sein, ob aus Telefonaten und Absichtserklärungen belastbare Verträge werden – oder ob Brüssels Apparat den nächsten Standortvorteil zerredet.

Was das fĂĽr Sparer bedeutet

Handelskonflikte, Zollschocks und geopolitische Machtverschiebungen prägen die Märkte. In solchen Phasen schätzen viele Anleger physisches Gold und Silber als bewährte Ergänzung zur Streuung des Vermögens – unabhängig davon, welche Abkommen in welcher Hauptstadt gerade unterzeichnet werden.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen