
Migrations-Rekord in der EU: 64,2 Millionen Zuwanderer – Deutschland trägt die Hauptlast

Die Zahlen sprechen eine Sprache, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten ist: 64,2 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben mittlerweile in der Europäischen Union. Das ist ein absoluter Höchstwert – und ein Anstieg um rund 2,1 Millionen Personen binnen eines einzigen Jahres. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Centre for Research and Analysis on Migration am RFBerlin, die sich auf Daten von Eurostat und dem UN-Flüchtlingshilfswerk stützt.
Von 40 auf 64 Millionen – eine stille Revolution
Wer die Entwicklung der vergangenen anderthalb Jahrzehnte betrachtet, erkennt das Ausmaß der demografischen Verschiebung. Im Jahr 2010 lebten noch etwa 40 Millionen im Ausland geborene Menschen in der EU. Heute sind es über 24 Millionen mehr. Eine Veränderung, die in ihrer Geschwindigkeit und Tragweite historisch nahezu beispiellos ist – und die dennoch in Berlin und Brüssel mit bemerkenswerter Gelassenheit zur Kenntnis genommen wird.
Dabei ist die Frage, ob Europa diese Entwicklung strukturell, sozial und ökonomisch verkraften kann, alles andere als akademisch. Sie betrifft Wohnungsmärkte, Sozialsysteme, Schulen, Gesundheitsversorgung und nicht zuletzt die innere Sicherheit.
Deutschland: Magnet wider Willen
Die Studie benennt einen klaren Spitzenreiter: Deutschland bleibt mit fast 18 Millionen im Ausland geborenen Menschen das Hauptzielland der EU – und das sowohl in absoluten Zahlen als auch relativ zur Bevölkerungsgröße. Studienautor Tommaso Frattini stellte fest, Deutschland sei „das Hauptziel für Migranten in Europa, und zwar in erheblichem Umfang auch relativ zur Bevölkerung".
72 Prozent der im Ausland Geborenen in Deutschland seien im erwerbsfähigen Alter, heißt es in der Untersuchung. Eine Zahl, die von interessierter Seite gerne als Beleg für den vermeintlichen Segen der Zuwanderung herangezogen wird. Doch erwerbsfähig zu sein bedeutet keineswegs automatisch, erwerbstätig zu sein – und die offiziellen Zahlen zur Inanspruchnahme von Sozialleistungen zeichnen ein weitaus differenzierteres Bild.
Asylanträge konzentrieren sich auf wenige Länder
Bemerkenswert ist die ungleiche Verteilung innerhalb der Union. Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland vereinen nahezu drei Viertel aller Asylanträge auf sich. Deutschland beherbergt mit 2,7 Millionen Menschen die größte Zahl an Flüchtlingen überhaupt. Länder wie Luxemburg, Malta und Zypern verzeichnen zwar hohe Anteile relativ zu ihrer kleinen Bevölkerung, doch die Hauptlast tragen einige wenige – allen voran die Bundesrepublik.
Spanien verzeichnete zuletzt das stärkste Wachstum und legte binnen kurzer Zeit um etwa 700.000 Personen auf nunmehr 9,5 Millionen im Ausland geborene Einwohner zu. Ein rasanter Anstieg, der südlich der Pyrenäen für erhebliche gesellschaftliche Spannungen sorgt und inzwischen auch politisch Konsequenzen zeitigt.
Politische Folgen: Das Wahlverhalten verändert sich
Die demografische Entwicklung bleibt nicht ohne politische Wirkung. In zahlreichen EU-Mitgliedstaaten erstarken konservative und rechtskonservative Parteien – ein Phänomen, das mittlerweile dazu geführt hat, dass über ein Viertel der Sitze im Europäischen Parlament von Kräften besetzt werden, die eine andere Migrationspolitik fordern. Auch in Deutschland drängt die neue Große Koalition aus CDU/CSU und SPD unter Kanzler Friedrich Merz auf eine Kurskorrektur – wenngleich die bisherigen Ergebnisse die gesunde Skepsis vieler Bürger nähren.
Die unbequemen Fragen
Wer trägt die Kosten dieser Entwicklung? Wer verantwortet die Folgen für Wohnungsmärkte, in denen junge deutsche Familien längst keine bezahlbaren Mieten mehr finden? Wer steht dafür gerade, dass die Kriminalitätsstatistiken – insbesondere im Bereich der Gewaltdelikte – seit Jahren neue Rekordwerte erreichen? Diese Fragen werden in den etablierten Medien weiterhin mit bemerkenswerter Zurückhaltung behandelt. Die Studie des RFBerlin zwingt nun jedoch auch den hartnäckigsten Schönredner zur Kenntnisnahme der Realität.
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung erkennt längst, dass die unkontrollierte Zuwanderung der vergangenen Jahre keine Randerscheinung, sondern eine fundamentale Weichenstellung darstellt – mit Folgen, die weit über die aktuelle Legislaturperiode hinausreichen werden.
Was bedeutet das für Vermögen und Vorsorge?
Die wirtschaftlichen Folgen einer derart massiven Zuwanderung sind vielfältig: steigende Sozialausgaben, wachsender Druck auf die öffentlichen Haushalte, inflationstreibende Effekte auf Miet- und Wohnimmobilienmärkten und nicht zuletzt eine zunehmende Belastung der Staatsfinanzen. Wer in Zeiten wie diesen Vermögen bewahren will, tut gut daran, auf krisenerprobte Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Kaufkraft auch dann erhalten, wenn politische und gesellschaftliche Strukturen ins Wanken geraten. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten sie das, was Papiergeld und staatliche Versprechen in unsicheren Zeiten nicht bieten können: echte, greifbare Werthaltigkeit.
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