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20.03.2026
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Milliardendeal im Weißen Haus: Trump und Japans Premierministerin schmieden Energieallianz – während der Nahe Osten brennt

Milliardendeal im Weißen Haus: Trump und Japans Premierministerin schmieden Energieallianz – während der Nahe Osten brennt

Während die Welt gebannt auf die Eskalation im Nahen Osten blickt und die Ölpreise klettern, inszeniert sich US-Präsident Donald Trump als Dealmaker par excellence. Am 19. März empfing er Japans Premierministerin Sanae Takaichi im Weißen Haus – und präsentierte der staunenden Öffentlichkeit Investitionsvereinbarungen in Höhe von sage und schreibe 73 Milliarden Dollar. Man könnte meinen, der Mann habe den Krieg im Iran bereits vergessen. Doch weit gefehlt.

Atomreaktoren und Erdgas: Die neue Energieachse Washington-Tokio

Im Zentrum der Vereinbarungen steht ein 40-Milliarden-Dollar-Projekt zum Bau sogenannter Small Modular Reactors – kompakter Atomreaktoren der nächsten Generation – in den US-Bundesstaaten Tennessee und Alabama. Hinzu kommen Investitionen von 33 Milliarden Dollar in Erdgas-Kraftwerksanlagen in Pennsylvania und Texas. Die gemeinsame Erklärung beider Regierungen spricht von einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums und einer Stabilisierung der Strompreise für die amerikanische Bevölkerung.

Bemerkenswert ist dabei die strategische Dimension: Japan hatte bereits im Juli 2025 als Gegenleistung für niedrigere US-Zölle Investitionen von insgesamt 550 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten zugesagt. Mitte Februar dieses Jahres flossen davon erste 36 Milliarden Dollar. Trump versteht es offenkundig, seine Handelspartner mit dem Zollhammer an den Verhandlungstisch zu zwingen – und dann als großzügiger Gastgeber aufzutreten. Eine Methode, die man in Berlin wohl als „undiplomat" bezeichnen würde, die aber Ergebnisse liefert.

Der Irankrieg als Elefant im Raum

Doch so glanzvoll die Wirtschaftsvereinbarungen auch sein mögen – der eigentliche Elefant im Raum war die seit dem 28. Februar laufende Operation „Epic Fury" gegen den Iran. Premierministerin Takaichi machte keinen Hehl aus ihrer Sorge. Japan sei bei seinen Ölimporten zu 95 Prozent vom Nahen Osten abhängig, rund 70 Prozent davon würden durch die von iranischen Revolutionsgarden blockierte Straße von Hormus transportiert. Die globale Wirtschaft werde durch diese Entwicklungen „einen enormen Schlag erfahren", warnte die Premierministerin in ungewöhnlich deutlichen Worten.

Trump hingegen gab sich betont gelassen. Den Anstieg der Ölpreise bezeichnete er als „minimal" und „vorübergehend". Er habe gedacht, es würde schlimmer kommen. Keine US-Bodentruppen würden in den Nahen Osten entsendet, versicherte er – der Einsatz sei eine „vorübergehende Maßnahme", nach deren Abschluss die Welt „deutlich sicherer" sein werde. Ob diese Einschätzung der Realität standhält, darf bezweifelt werden.

Strategische Differenzen mit Israel

Interessant waren Trumps Andeutungen über taktische Meinungsverschiedenheiten zwischen dem US-amerikanischen und dem israelischen Militär. Er habe Israels Premierminister Benjamin Netanyahu persönlich angewiesen, Öl- und Gasfelder nicht anzugreifen. Eine bemerkenswerte Aussage, die zeigt, dass selbst innerhalb der Allianz gegen den Iran keineswegs Einigkeit über das Vorgehen herrscht. Die Frage, ob Israel sich an diese Anweisung hält, steht auf einem anderen Blatt.

Takaichis Vertrauensbekundung – und Trumps geschmackloser Pearl-Harbor-Witz

Trotz aller Bedenken überschüttete die japanische Premierministerin ihren Gastgeber mit Lob. Sie glaube fest daran, dass nur Trump Frieden in der Welt erreichen könne, erklärte Takaichi – eine Aussage, die international für Aufsehen sorgte. Ob dies diplomatisches Kalkül oder echte Überzeugung war, sei dahingestellt. Japan braucht die USA, und Takaichi weiß das.

Weniger diplomatisch fiel Trumps Reaktion auf die Frage einer japanischen Reporterin aus, warum die Verbündeten vor dem Angriff auf den Iran nicht informiert worden seien. Mit einem Lachen verwies er auf den japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Zweiten Weltkrieg: „Wer weiß besser über Überraschungen Bescheid als Japan?" Ein Kommentar, der in seiner geschmacklosen Direktheit typisch für den 47. US-Präsidenten ist – und der in Tokio wohl für weniger Heiterkeit gesorgt haben dürfte als im Weißen Haus.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Während Trump und Takaichi Milliardenprojekte aus dem Boden stampfen und die Energieversorgung ihrer Länder strategisch absichern, wirkt die deutsche Energiepolitik wie aus einer anderen Epoche. Statt auf einen klugen Energiemix aus Kernkraft und fossilen Brennstoffen zu setzen, hat Deutschland seine Atomkraftwerke abgeschaltet und sich in eine gefährliche Abhängigkeit von erneuerbaren Energien manövriert. Die Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert – doch ob das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur tatsächlich die richtigen Prioritäten setzt, darf man mit Fug und Recht bezweifeln.

Die steigenden Ölpreise infolge des Irankonflikts treffen Deutschland besonders hart. Während Trump versichert, der Preisanstieg sei nur vorübergehend, spüren deutsche Autofahrer und Unternehmen die Auswirkungen bereits jetzt an der Zapfsäule und in ihren Energierechnungen. Dass EU-Staaten mittlerweile Druck auf Deutschland ausüben, gegen die horrenden Spritpreise vorzugehen, spricht Bände über den Zustand der deutschen Energiepolitik.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit, steigender Energiepreise und einer zunehmend fragilen Weltwirtschaft zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit aufzustellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt. Gerade wenn Ölpreise schwanken, Währungen unter Druck geraten und geopolitische Konflikte die Märkte erschüttern, bieten sie eine solide Absicherung im Portfolio.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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