
Mord in Kiew: Warum die Bomben-Attentäterin von Monaco nicht überleben durfte
Es ist eine Geschichte, wie sie das Drehbuch eines düsteren Thrillers kaum besser hätte erfinden können – und doch spielt sie sich mitten in Europa ab, in jenem Land, das der Westen mit Milliardensummen und pathetischen Sonntagsreden über „westliche Werte“ überschüttet. Anastasija Beresowska, 39 Jahre alt und Hauptverdächtige im Bombenanschlag auf den ukrainischen Unternehmer Wadym Jermolajew im mondänen Monaco, wurde in Kiew tot aufgefunden. Schussverletzungen am Kopf. Am Tatort: Patronenhülsen. Ein Bild, das Bände spricht.
Ein Geständnis, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet
Nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft habe ein aktiver Offizier des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR gemeinsam mit einem ehemaligen Strafverfolgungsbeamten gestanden, die Frau getötet zu haben. Man beachte die Wortwahl: ein aktiver Offizier des Militärgeheimdienstes. Und dieser wolle, so heißt es, „aus eigener Initiative“ gehandelt haben – ohne seine Vorgesetzten über seine Kontakte zur Verdächtigen oder über die Geldüberweisungen zu informieren.
Man muss schon über eine ausgeprägte Portion Naivität verfügen, um diese Version für bare Münze zu nehmen. Ein Geheimdienstoffizier, der eine international per Interpol gesuchte Attentäterin auf eigene Faust liquidiert – und das ganz zufällig, bevor sie vor einem Gericht aussagen könnte, wer sie wirklich beauftragt hat? Die Erzählung stinkt, um es freundlich zu formulieren.
Die Spur der Bombe – und die Reise quer durch Europa
Beresowska soll sich als Mann verkleidet, den Sprengsatz vor einem Wohnhaus in Monaco deponiert und anschließend seelenruhig über Frankreich, Deutschland und weitere europäische Länder zurück in die Ukraine gereist sein. Man stelle sich das vor: Eine mutmaßliche Bombenlegerin durchquert halb Europa – auch unser eigenes, angeblich so wachsames Deutschland – ohne dass irgendwer sie aufhält. Ein weiterer Beleg dafür, wie durchlässig unsere Grenzen inzwischen sind, während man dem eigenen Bürger bei jeder Gelegenheit mit Kontrolle und Bevormundung begegnet.
Der Fall dürfte in Kiew Fragen über die Kontrolle der Sicherheitsdienste und die Bekämpfung organisierter Kriminalität aufwerfen.
Dieser Satz der Staatsanwaltschaft klingt fast wie blanker Hohn. Fragen aufwerfen? In einem Staat, dessen Geheimdienste eine Zeugin offenbar mundtot machen, bevor die internationale Justiz ihr auch nur eine einzige Frage stellen konnte? Die Ermittler stießen bei der Durchsuchung obendrein auf einen Keller, der laut ihren eigenen Angaben einer Folterkammer geähnelt haben soll. So sieht sie also aus, die vielbeschworene Wertegemeinschaft, für die deutsche Steuerzahler zur Kasse gebeten werden.
Milliarden für einen Sumpf, den keiner durchleuchten will
Es ist an der Zeit, unbequeme Fragen zu stellen, die in den etablierten Medien allzu gern verschwiegen werden. Wie tief reicht dieser Sumpf tatsächlich? Wer profitiert von den Milliardenströmen, die der Westen – und allen voran die deutsche Regierung – bedenkenlos gen Osten pumpt? Während der brave Bürger in Deutschland jeden Cent zweimal umdrehen muss, weil Energiepreise, Steuern und Abgaben durch die Decke schießen, fließen die Gelder in ein Land, dessen Führungsapparat sich, gelinde gesagt, nicht durch übermäßige Transparenz auszeichnet.
Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz setzt die fatale Linie ihrer Vorgänger munter fort. Kritische Nachfragen zur Verwendung dieser gewaltigen Summen? Fehlanzeige. Stattdessen serviert man dem deutschen Volk weiterhin die immergleiche Erzählung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, während sich in Kiew Szenen abspielen, die eher an mafiöse Strukturen als an einen Musterschüler europäischer Werte erinnern.
Wenn Wahrheit gefährlich wird
Der Tod der Anastasija Beresowska ist mehr als ein Kriminalfall. Er ist ein Menetekel. Er zeigt, wie schnell unbequeme Zeugen verschwinden können, wenn sie zu viel wissen. Und er sollte uns allen eine Warnung sein: Wer sein Vermögen und seine Sicherheit von der Stabilität undurchsichtiger politischer Systeme abhängig macht, spielt ein riskantes Spiel. In einer Welt, in der Krypto-Überweisungen und Bankkonten offenbar zur Bezahlung von Attentätern dienen, in der Papierwerte und digitale Zahlen im Handumdrehen bedeutungslos werden können, gewinnt eines an Bedeutung: greifbare, unbestechliche Werte.
Physische Edelmetalle wie Gold und Silber unterliegen keiner staatlichen Willkür, keinem Geheimdienst und keinem politischen Spiel. Sie sind seit Jahrtausenden ein bewährter Anker der Vermögenssicherung – gerade in Zeiten, in denen das Vertrauen in Institutionen und Regierungen mit jeder solchen Meldung weiter erodiert. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten sie das, was politische Versprechen längst nicht mehr leisten: Beständigkeit.
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