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02.03.2026
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Nahost-Inferno: Nach Chameneis Tod versinkt die Region im Chaos

Nahost-Inferno: Nach Chameneis Tod versinkt die Region im Chaos

Was sich seit dem Wochenende im Nahen Osten abspielt, hat das Potenzial, die geopolitische Landkarte für Jahrzehnte neu zu zeichnen. Die Tötung des iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei durch einen israelischen Luftangriff in Teheran hat eine Eskalationsspirale in Gang gesetzt, deren Ende nicht absehbar ist. Die USA und Israel setzen ihre massiven Militäroperationen gegen den Iran fort – und der Kreis der Beteiligten wächst mit jeder Stunde.

Die Hisbollah bricht die Waffenruhe

Zum ersten Mal seit der im November 2024 vereinbarten Waffenruhe hat die libanesische Hisbollah-Miliz wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Die vom Iran finanzierte und gesteuerte Schiiten-Miliz begründete ihren Angriff mit der Tötung Chameneis – ein Akt der Solidarität mit dem Patron in Teheran, der die ohnehin fragile Stabilität der Region endgültig zertrümmert. Israel fing nach eigenen Angaben ein Geschoss ab, weitere seien in unbewohntem Gebiet niedergegangen. Doch die Reaktion Jerusalems ließ nicht lange auf sich warten.

Israels Luftwaffe bombardierte umgehend südliche Vororte Beiruts und weitere Ziele im Libanon. Ranghohe Hisbollah-Mitglieder seien gezielt angegriffen worden, teilte die Armee mit. Der zuständige Kommandeur Rafi Milo kündigte an, die Angriffe würden fortgesetzt und ihre Intensität werde zunehmen. Generalstabschef Ejal Zamir machte unmissverständlich klar: Die Hisbollah trage „die volle Verantwortung für jede Eskalation". Worte, die wie eine Kriegserklärung klingen – und vermutlich auch so gemeint sind.

Über 1.000 Ziele in 24 Stunden

Die schiere Dimension der amerikanischen Militäroperationen verschlägt einem den Atem. Innerhalb der ersten 24 Stunden griff allein das US-Militär nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Ziele in der Islamischen Republik an. Das Hauptquartier der Revolutionsgarden, Luftabwehrsysteme, Kriegsschiffe, U-Boote, Kommunikationseinrichtungen, Kommandozentren und Stellungen ballistischer Raketen – die Liste liest sich wie das vollständige Inventar einer Militärmacht, die systematisch enthauptet werden soll. Zum Einsatz kamen dabei auch Tarnkappenbomber vom Typ B-2, die mit knapp 900 Kilogramm schweren Bomben besonders gut geschützte Raketenstellungen angriffen.

„Die Kampfhandlungen werden derzeit mit voller Kraft fortgesetzt und werden so lange andauern, bis alle unsere Ziele erfüllt sind", erklärte US-Präsident Donald Trump. Eine Aussage, die keinen Raum für diplomatische Interpretationen lässt. Sieben iranische Generäle wurden nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim bereits getötet, darunter Mohammed Schirasi, der Stabschef des getöteten Chamenei, und dessen Stellvertreter Akbar Ebrahimzadeh.

Teheran schlägt zurück – und trifft die Golfstaaten

Der Iran reagiert mit Gegenangriffen, die sich nicht nur gegen Israel richten, sondern auch gegen jene Golfstaaten, in denen die USA Militärstützpunkte unterhalten. Eine Strategie, die den Konflikt in eine völlig neue Dimension katapultiert. Die Vereinigten Arabischen Emirate mussten nach eigenen Angaben 152 ballistische Raketen und 506 Drohnen abwehren – Zahlen, die das Ausmaß der iranischen Vergeltung verdeutlichen. In Bahrain starb ein Arbeiter, als Trümmer einer abgefangenen Rakete auf ein Schiff stürzten und ein Feuer auslösten.

Die Golfstaaten – Saudi-Arabien, Katar, Oman, Bahrain, Kuwait und die VAE – verurteilten Irans Angriffe als „ungerechtfertigt" und drohten mit Gegenmaßnahmen. Die Emirate schlossen ihre Botschaft in Teheran und zogen sämtliches diplomatisches Personal ab. Bislang haben die Golfstaaten die iranischen Angriffe lediglich abgewehrt, ohne zurückzuschlagen. Doch wie lange wird diese Zurückhaltung anhalten?

Auch der Irak wird zum Schauplatz

Die mit dem Iran verbündete irakische Miliz Saraja Aulija al-Dam griff nach eigenen Angaben einen US-Stützpunkt nahe dem Flughafen Bagdad mit einer Drohne an. Auch sie sprach von „Vergeltung" für Chameneis Tod. Eine offizielle Bestätigung von irakischer Seite oder vom US-Militär lag zunächst nicht vor. Doch das Signal ist eindeutig: Die iranischen Stellvertreter-Milizen in der gesamten Region mobilisieren sich.

Europa zwischen Besorgnis und Hilflosigkeit

Deutschland, Frankreich und Großbritannien forderten den Iran in einer gemeinsamen Erklärung auf, die Angriffe zu stoppen. Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer bezeichneten die iranischen Gegenangriffe als „wahllos und unverhältnismäßig" und behielten sich militärische Abwehrmaßnahmen vor. Dass der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern in der Nacht von einer mutmaßlichen Drohne getroffen wurde – ohne Verletzte –, dürfte die Nervosität in den europäischen Hauptstädten weiter steigern.

Man fragt sich unwillkürlich: Was genau kann Europa in dieser Situation ausrichten? Die jahrelange Vernachlässigung der eigenen Verteidigungsfähigkeiten, die naive Energiepolitik, die Deutschland in fatale Abhängigkeiten getrieben hat, und die chronische Unfähigkeit, außenpolitisch mit einer Stimme zu sprechen – all das rächt sich nun bitter. Während die USA und Israel Fakten schaffen, bleibt Europa einmal mehr auf die Rolle des besorgten Zuschauers reduziert.

Irans trotzige Durchhalteparolen

Trotz der verheerenden Schläge gegen seine militärische Infrastruktur gibt sich Teheran unbeugsam. Irans Außenminister Abbas Araghtschi behauptete auf der Plattform X, dezentralisierte Verteidigungsstrukturen ermöglichten es seinem Land, den Krieg nach Belieben in die Länge zu ziehen. Ob dies Realität oder bloße Propaganda ist, wird sich zeigen. Fest steht: Die systematische Zerstörung der iranischen Kommandostrukturen und die Tötung hochrangiger Militärs dürften die Fähigkeit des Regimes, einen koordinierten Krieg zu führen, erheblich einschränken.

Rund 30.000 deutsche Reisende sitzen derweil in der Golfregion fest – ein Detail, das die unmittelbaren Auswirkungen dieser Eskalation auf ganz gewöhnliche Bürger schmerzhaft vor Augen führt. Flughäfen sind geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar, Drehkreuze wie Dubai oder Doha fallen als Umsteigeoptionen aus.

Was bedeutet das für die Weltwirtschaft – und Ihr Vermögen?

Die Auswirkungen auf die globalen Märkte sind bereits spürbar. Die Ölpreise dürften in den kommenden Tagen und Wochen massiv steigen, die Inflation wird weiter angeheizt, und die ohnehin angeschlagene Weltwirtschaft steht vor einer weiteren Belastungsprobe. In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Krisenwährung. Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie in geopolitischen Krisen ihren Wert nicht nur halten, sondern regelmäßig steigern. Wer sein Vermögen gegen die Unwägbarkeiten einer Welt am Rande des Abgrunds absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als unverzichtbaren Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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