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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:01 Uhr

Nervosität an den Terminmärkten: CME zieht die Zügel bei Gold und Silber erneut an

Die Edelmetallmärkte befinden sich in Aufruhr. Was sich in den vergangenen Handelstagen an den Börsen abspielte, gleicht einer Achterbahnfahrt, die selbst hartgesottenen Investoren den Schweiß auf die Stirn treibt. Die CME Group, der mächtige Betreiber der amerikanischen Terminbörsen, reagiert nun zum dritten Mal innerhalb weniger Tage mit einer drastischen Maßnahme: Die Sicherheitsanforderungen für Gold- und Silber-Futures werden abermals angehoben.

Drastische Erhöhung der Margin-Anforderungen

Wie die CME Group am Donnerstag bekanntgab, steigen die Initial- und Maintenance-Margins für COMEX 100 Gold-Futures von bisher 8 Prozent auf nunmehr 9 Prozent des Kontraktwerts. Noch deutlicher fällt der Aufschlag beim Silber aus: Hier werden die Sicherheitsleistungen für COMEX 5000 Silber-Futures von 15 auf satte 18 Prozent angehoben. Die neuen Sätze treten nach Handelsschluss am Freitag, dem 6. Februar, in Kraft.

Was bedeutet das konkret? Händler, die auf steigende oder fallende Edelmetallpreise spekulieren, müssen künftig deutlich mehr Kapital als Sicherheit hinterlegen. Eine Maßnahme, die kleinere Marktteilnehmer unter Druck setzt und die Spekulation eindämmen soll – zumindest in der Theorie.

Systemwechsel befeuert die Anpassungsspirale

Bemerkenswert ist der Hintergrund dieser Entwicklung: Seit dem 13. Januar hat die CME ihre Berechnungsmethode für Margins grundlegend umgestellt. Statt fester Dollarbeträge werden die Sicherheitsleistungen nun prozentual am Kontraktwert bemessen. Was zunächst wie eine technische Feinheit klingt, entpuppt sich als Brandbeschleuniger in volatilen Zeiten. Denn steigen die Preise, steigen automatisch auch die absoluten Margin-Anforderungen – ein Mechanismus, der sich selbst verstärkt.

Seit dieser Umstellung hat die CME bereits dreimal nachgeschärft: am 30. Januar, am 2. Februar und nun erneut am 6. Februar. Drei Erhöhungen in nicht einmal zwei Wochen – das spricht Bände über die aktuelle Nervosität an den Märkten.

Historische Kursschwankungen erschüttern den Markt

Die Gründe für diese Maßnahmen liegen auf der Hand. Gold und Silber haben in den vergangenen Handelstagen Bewegungen vollzogen, wie sie selbst langjährige Marktbeobachter selten erlebt haben. Zu Beginn der Woche erreichten beide Edelmetalle noch Rekordhöhen – nur um am vergangenen Freitag die stärksten Tagesverluste seit Jahrzehnten zu verzeichnen. Solche Ausschläge sind Gift für jeden Clearingmechanismus und zwingen die Börsen zum Handeln.

Doch was steckt hinter dieser extremen Volatilität? Die geopolitischen Spannungen, allen voran der eskalierende Nahost-Konflikt und die anhaltende Unsicherheit durch die aggressive Zollpolitik der Trump-Administration, treiben Anleger in sichere Häfen – und wieder hinaus. Die Märkte schwanken zwischen Panik und Euphorie, zwischen Flucht in Sachwerte und Gewinnmitnahmen.

Gold bleibt der Fels in der Brandung

Trotz aller kurzfristigen Turbulenzen sollten sich Anleger eines vor Augen führen: Die fundamentalen Gründe für ein Investment in physische Edelmetalle haben sich nicht geändert – im Gegenteil. Die ausufernde Staatsverschuldung, die geplanten Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro in Deutschland, die anhaltende Inflation und das schwindende Vertrauen in Papierwährungen sprechen eine deutliche Sprache.

Während Spekulanten an den Terminmärkten nun mit höheren Hürden konfrontiert werden, bleibt physisches Gold und Silber von solchen Margin-Spielchen unberührt. Wer einen Barren oder eine Münze in Händen hält, muss keine Nachschussforderungen fürchten. In Zeiten, in denen selbst die Börsenaufsicht die Zügel anzieht, erscheint der Griff zum echten Metall vernünftiger denn je.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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