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Kettner Edelmetalle
26.05.2026
07:49 Uhr

New York unterm roten Banner: Wird Mamdanis Stadt zur Blaupause für Berlin?

Die Welthauptstadt des Kapitals wird umgekrempelt – und zwar von einem Mann, der mit Dauerlächeln und Sozialistenrhetorik antritt, das ökonomische Herz der westlichen Welt einer radikalen Rosskur zu unterziehen. Zohran Mamdani, gebürtiger Ugander und neuer Bürgermeister New Yorks, verkörpert eine Bewegung, die längst auch in europäischen Metropolen Wurzeln geschlagen hat. Die bange Frage, die sich nun stellt: Wird das, was an der Hudson Bay geschieht, zum Drehbuch für Berlin?

Vier Monate Schreckensbilanz

Wer Mamdanis erste hundert Tage betrachtet, dem schwant Übles. Mietendeckel, kostenloser Nahverkehr, gratis Kinderbetreuung und – als kuriose Krönung – die Idee staatlicher Supermärkte nach sowjetischem Muster. Eine Wunschliste, die so auch aus dem Programmheft der deutschen Linkspartei stammen könnte. Die Reichensteuer wurde um zwei Prozentpunkte angehoben, die Unternehmenssteuer um vier Prozent, Erbschaftsfreibeträge sollen drastisch fallen. Es ist die altbekannte Mischung aus Umverteilungsromantik und der frommen Hoffnung, der Goldesel werde sich nicht erschöpfen.

Doch der Goldesel wehrt sich. Die Wall Street zieht bereits die Reißleine: Citadel, Apollo Capital Management, Wells Fargo – ein Who-is-Who der globalen Finanzwelt prüft den Umzug nach Miami oder anderswohin. Kapital ist scheu wie ein Reh, und sobald der politische Wind ungemütlich wird, packt es seine Koffer. Mamdani, ein Mann ohne nennenswerte privatwirtschaftliche Erfahrung, macht ausgerechnet jene zum Sündenbock, die Arbeitsplätze schaffen und echten Wohlstand generieren.

Die importierte Mehrheit

Möglich wurde dieser Umsturz vor allem durch eine gezielt angereizte Migrationswelle, die seit der Obama-Ära nicht mehr abebbte. Der Anteil der muslimischen Bevölkerung New Yorks ist auf rund zehn bis zwölf Prozent gewachsen. Die radikale Linke der Demokraten habe, so der Befund des Originalbeitrags, die Metropole bewusst zum Zielort einer Massenzuwanderung gemacht – mit dem klaren strategischen Ziel, die Wählerstruktur dauerhaft zu verschieben. Ein zynisches Kalkül, das einem in Europa nicht fremd vorkommt.

Berliner Parallelen

Denn was sich in New York im symbolisch aufgeladenen Kleinen abspielt, wird in Brüssel und Berlin längst im großen Maßstab exerziert. Der sogenannte Green Deal ist nichts anderes als ein gigantischer Extraktionsmechanismus, der die Wirtschaft in einen grünen Kommandoapparat verwandelt. Tragende Säulen der bürgerlichen Gesellschaft – Familie, Christentum, Privateigentum, Meinungsfreiheit, individuelle Mobilität – geraten unter Dauerbeschuss. Die Politik der schwarz-roten Bundesregierung unterscheidet sich, bei nüchterner Betrachtung, in den entscheidenden Punkten kaum noch von dem, was Mamdani in New York ausruft.

Demografische Defensive

Europa befinde sich, ähnlich wie Japan, in der demografischen Defensive – ein überdehnter Wohlfahrtsstaat kämpfe um sein Gleichgewicht, während der bürokratische Apparat ungebremst expandiere. Sozialisten wie Mamdani machten sich diese Schwäche zunutze und bauten den Verwaltungsstaat zum Machtvehikel gegen die Reste der bürgerlichen Gesellschaft um. Die säkularisierte, entwurzelte, in Teilen wohlstandsverwahrloste Gesellschaft finde nicht mehr in den Modus von Wachstum und Aufbruch zurück.

Funken der Hoffnung – aus dem Süden

Während der Westen taumelt, kommen die Lichtblicke aus dem Süden: Nayib Bukele in El Salvador, Javier Milei in Argentinien, jüngst der deutschstämmige Antonio Kast in Chile. Eine konservativ-libertäre Revolution, die zeigt, dass es Alternativen zum Marsch in den Bürokratiestaat gibt. Ob die europäischen Völker noch die Kraft besitzen, der Sozialismusfalle zu entkommen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Berliner Abgeordnetenhauswahl im September könnte zum Lackmustest werden.

Edelmetalle als Anker in stürmischen Zeiten

Eines ist in dieser Gemengelage gewiss: Wo Kapital flieht, Steuern steigen und politische Experimente die Wirtschaft erschüttern, brauchen Sparer und Anleger einen Anker, der nicht im sozialistischen Strudel versinkt. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie genau diese Funktion erfüllen. Sie entziehen sich dem Zugriff politischer Willkür, kennen weder Mietendeckel noch Zwangsabgaben in Echtzeit und bewahren ihren Wert dort, wo Papiergeld und Aktienportfolios zittern. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bleiben sie das stille Bollwerk gegen den Wahnsinn der Zeit.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt ausdrücklich keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Leser ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und gegebenenfalls einen qualifizierten Berater hinzuzuziehen. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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