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15.06.2026
05:59 Uhr

Nord Stream: Der größte Anschlag auf deutsche Infrastruktur – und niemand will ihn aufklären

Nord Stream: Der größte Anschlag auf deutsche Infrastruktur – und niemand will ihn aufklären

Es war einer der dreistesten Angriffe auf die wirtschaftliche Lebensader Deutschlands in der jüngeren Geschichte – und doch herrscht in den Amtsstuben der Bundesrepublik bis heute eine seltsame, fast schon verdächtige Stille. Die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines im September 2022 hat das Rückgrat der deutschen Energieversorgung gebrochen. Wer war es? Wer wollte es? Und vor allem: Warum interessiert sich die deutsche Politik so auffällig wenig für die Antwort?

Ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel „Nordstream – die Sprengung“ nimmt sich nun jener Fragen an, vor denen sich Regierung und Generalbundesanwalt offenbar lieber wegducken. Die Filmemacher Moritz Enders und Gunther Merz haben in 121 Minuten zusammengetragen, was in den Hochglanzredaktionen der etablierten Medien meist nur zwischen den Zeilen geflüstert wird.

Stimmen, die sonst niemand hören soll

Bemerkenswert ist allein die Liste der Gesprächspartner. Da kommen Menschen zu Wort, die in den gewöhnlichen Talkshows dieses Landes kaum eine Bühne erhalten: der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern, der MIT-Wissenschaftler Theodore Postol, der Investigativ-Autor Werner Rügemer sowie der frühere Bundeswehr-General Harald Kujat. Es sind Stimmen, die unbequeme Fragen stellen – und genau deshalb gemieden werden.

Im Zentrum steht die These des Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh, derzufolge die Vereinigten Staaten gemeinsam mit Norwegen den Anschlag ausgeführt hätten. Enders hält diese Recherche ausdrücklich für plausibel, auch wenn manche Details noch offen seien. Besonders pikant: Hersh sei von einem Großteil der deutschen Presse vorschnell als unglaubwürdig abgestempelt worden, ohne dass man seiner Spur ernsthaft nachgegangen wäre.

„Auffällig finden wir vor allem, dass die These von Hersh vom Generalbundesanwalt nie ernsthaft geprüft worden zu sein scheint“, so Moritz Enders.

Die bequeme Geschichte vom „ukrainischen Tauchausflug“

Daneben steht jene Erzählung, die offenbar als offizielle Lesart gepflegt wird: Eine Handvoll wildgewordener Ukrainer habe ohne Wissen Kiews von der Segeljacht „Andromeda“ aus die Pipelines gesprengt. Enders glaubt zwar, dass die Jacht durchaus am Tatort gewesen sein könnte – hält die ganze Geschichte jedoch für eine geschickt platzierte Tarnung. Eine Cover-Story, hinter der sich die wahren Strippenzieher verbergen. Wer das im amerikanischen Establishment sein könnte, deutet der Film unmissverständlich an.

Warum schweigt Berlin?

Die wohl entscheidende Frage aber lautet: Warum will niemand aufklären? Enders gibt eine ebenso einfache wie erschütternde Antwort. Der Anschlag sei im Grunde ein kriegerischer Akt gegen Deutschland gewesen. Würde man die wahren Täter benennen, müsste man die gesamte westliche Bündnisordnung infrage stellen. Und das, so scheint es, ist der politischen Klasse in Berlin schlicht zu unbequem.

Man stelle sich das einmal in aller Deutlichkeit vor: Ein Land lässt zu, dass seine zentrale Energieinfrastruktur in die Luft gesprengt wird – und die eigene Regierung verspürt nicht den geringsten Drang, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Ein Souveränitätsverständnis, das einem die Sprache verschlägt.

Merz und die rätselhafte Verweigerung

Besonders brisant ist ein Aspekt, den der Film ebenfalls aufgreift: die Weigerung von Bundeskanzler Friedrich Merz, den noch intakten Strang der Pipeline in Betrieb zu nehmen. Während deutsche Haushalte und Betriebe unter explodierenden Energiekosten ächzen, bleibt eine funktionsfähige Leitung ungenutzt. Wem nützt das? Sicher nicht dem deutschen Bürger, der die Zeche dieser ideologisch verbohrten Energiepolitik bezahlt – an der Zapfsäule, beim Heizen, an jeder Ladenkasse.

Der Film, mit schmalem Budget und ohne fremde Einflussnahme entstanden, läuft am 2. Juli 2026 im Berliner Kino Babylon. Die Autoren werden anwesend sein. Es bleibt zu hoffen, dass mehr Menschen den Mut aufbringen, hinzusehen – auch wenn das Ergebnis unbequem sein dürfte.

Was bleibt für den Bürger?

Die Geschichte um Nord Stream führt eine bittere Wahrheit vor Augen: Wer sich auf staatliche Strukturen und politische Versprechen verlässt, steht am Ende oft alleine da. In Zeiten, in denen selbst kritische Infrastruktur nicht mehr sicher scheint und das Vertrauen in die handelnden Akteure schwindet, gewinnt die Frage nach echter, krisenfester Vermögenssicherung an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber waren über Jahrhunderte hinweg ein verlässlicher Anker – unabhängig von politischen Winkelzügen und manipulierbaren Erzählungen. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau jene Beständigkeit, die der Politik dieser Tage so schmerzlich fehlt.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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