Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
02.09.2026
06:07 Uhr
KI-generiert

Öl-Schock am Golf: Brent nähert sich der 100-Dollar-Marke

Öl-Schock am Golf: Brent nähert sich der 100-Dollar-Marke
Symbolbild: KI-generiert

Der Schlagabtausch zwischen Washington und Teheran hat eine neue Stufe erreicht. In der Nacht zum Mittwoch flog das US-Militär erneut Angriffe auf iranische Militärziele, Teheran antwortete mit Raketen auf amerikanische Stützpunkte in der Region. An den Märkten schoss der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent zeitweise auf 96,50 Dollar je Barrel – die psychologisch aufgeladene 100-Dollar-Schwelle liegt damit in Reichweite.

Zweite Angriffswelle binnen drei Tagen

Das US-Zentralkommando CENTCOM bestätigte Medienberichten zufolge am Dienstag eine neue Angriffsserie gegen Einrichtungen der iranischen Revolutionsgarden. Getroffen worden seien unter anderem Luftabwehrstellungen, Radaranlagen, maritime Infrastruktur, Minenlege-Kapazitäten und Kommunikationssysteme.

„Die Angriffe folgen auf jüngste versuchte Attacken der IRGC auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus sowie auf amerikanische Soldaten“, erklärte CENTCOM.

Wenige Stunden später meldete die halboffizielle Agentur Tasnim eine „entschlossene Operation“ iranischer Streitkräfte: Raketen auf einen US-Stützpunkt in Jordanien und eine amerikanische Militäreinrichtung in Bahrain. Auch Kuwait erklärte, anfliegende Geschosse abgefangen zu haben.

Die Meerenge, die den Weltmarkt in der Hand hat

Im Zentrum steht wieder die Straße von Hormus. Durch diese Nadelöhr-Passage zwischen Iran und Oman läuft ein erheblicher Teil des seewärtigen Öl- und Flüssiggashandels – Schätzungen internationaler Energiebehörden bewegen sich seit Jahren bei rund einem Fünftel des globalen Ölverbrauchs.

Wer diese Route unsicher macht, braucht keine Ölquelle zu treffen, um den Preis zu bewegen. Es genügt die Angst der Reeder und Versicherer. Genau diese Angst ist zurück.

Warum das auch deutsche Sparer trifft

Am frühen Mittwoch notierte Brent bei rund 95,4 Dollar, ein Plus von 0,8 Prozent. Entscheidend ist nicht die runde Zahl, sondern die Kettenreaktion dahinter: Teure Energie sickert in Transport, Produktion und am Ende in nahezu jeden Preiszettel.

Für die US-Notenbank ist das Gift. Nach hawkischen Signalen von Fed-Chef Kevin Warsh preisen die Märkte für die Sitzung am 16. September inzwischen mit rund 70 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Zinserhöhung ein – vor einer Woche waren es weniger als 40 Prozent. Berichten zufolge verharrt die US-Teuerung zuletzt bei etwa 3,7 Prozent.

Steigende Renditen an den Anleihemärkten drücken wiederum auf die Aktienkurse, besonders auf hoch bewertete Technologiewerte. DAX und US-Börsen gaben bereits am Dienstag nach, vorbörslich zeichneten sich weitere Verluste ab.

Trump gibt sich unversöhnlich

Eine diplomatische Abkürzung ist derzeit nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump dämpfte die Erwartungen an ein Abkommen und erklärte, er versuche nicht, Iran an den Verhandlungstisch zu zwingen; zugleich behauptete er erneut, die iranische Wirtschaft stehe kurz vor dem Kollaps. Finanzminister Scott Bessent sagte, die Führung in Teheran sei angesichts der wirtschaftlichen Lage „in Panik“, werde aber irgendwann verhandeln.

Belege für ein Einlenken gibt es bislang nicht. Teheran antwortete zuletzt militärisch – das Risiko weiterer Gegenschläge bleibt hoch.

Was Anleger daraus mitnehmen sollten

Für Deutschland, dessen Industrie ohnehin unter hohen Energiekosten, Bürokratie und einer teuren Klimapolitik ächzt, ist ein dauerhaft dreistelliger Ölpreis kein Randthema, sondern ein Konjunkturrisiko ersten Ranges. Geopolitische Schocks lassen sich nicht terminieren – umso wichtiger ist ein Portfolio, das nicht an einem einzigen Faden hängt. Physische Edelmetalle haben sich historisch als krisenfester Baustein zur Vermögenssicherung bewährt und können eine sinnvolle Beimischung sein.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger muss eigene Recherchen anstellen und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen