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Kettner Edelmetalle
17.03.2026
07:02 Uhr

Ölpreis-Schock: Chaos um US-Koalition an der Straße von Hormus treibt Rohölpreise in die Höhe

Ölpreis-Schock: Chaos um US-Koalition an der Straße von Hormus treibt Rohölpreise in die Höhe

Die globalen Ölmärkte befinden sich in Aufruhr. Ein Anstieg von über drei Prozent an einem einzigen Handelstag – das ist kein normales Marktgeschehen, das ist ein Alarmsignal. Der Grund: Die von Washington angekündigte Schutzkoalition für die Straße von Hormus, jene lebenswichtige Meerenge zwischen Oman und dem Iran, durch die täglich rund 13 Millionen Barrel Rohöl fließen, steht offenbar auf tönernen Füßen.

Trumps Frustration über zögerliche Verbündete

Die internationale Referenzsorte Brent Crude kletterte um satte 3,43 Prozent auf 103,65 Dollar pro Barrel, während das amerikanische West Texas Intermediate (WTI) um 3,85 Prozent auf 97,08 Dollar zulegte. Zahlen, die Autofahrern und Industrieunternehmen gleichermaßen den Schweiß auf die Stirn treiben dürften.

Präsident Donald Trump machte auf einer Pressekonferenz keinen Hehl aus seiner Verärgerung über die mangelnde Bereitschaft einiger Nationen, sich an der Koalition zu beteiligen. „Einige sind sehr enthusiastisch, und einige sind weniger als enthusiastisch", erklärte Trump den Reportern. Und fügte mit der ihm eigenen Direktheit hinzu, dass ein oder zwei Länder, die man seit rund 40 Jahren für Milliarden von Dollar beschützt habe, wohl nicht mitmachen würden.

Man muss kein Geopolitik-Experte sein, um zwischen den Zeilen zu lesen: Hier geht es um jene europäischen und asiatischen Verbündeten, die seit Jahrzehnten unter dem amerikanischen Sicherheitsschirm komfortabel ihren Wohlstand mehren, aber wenn es darauf ankommt, lieber die Hände in den Schoß legen. Eine Haltung, die auch Deutschland nur allzu gut kennt – man denke an die chronische Unterfinanzierung der Bundeswehr.

Gemischte Signale aus Washington

Die Verwirrung wird durch widersprüchliche Botschaften aus der Trump-Administration zusätzlich befeuert. Während US-Finanzminister Scott Bessent am Montag erklärte, man erlaube iranischen Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, berichtete das Wall Street Journal nahezu zeitgleich, Washington werde in Kürze eine Koalition von Ländern zur Eskortierung von Schiffen durch die Meerenge verkünden. Was denn nun?

Saul Kavonic, Leiter der Energieforschung bei MST Marquee, brachte es auf den Punkt: Es kämen gemischte Signale von der Trump-Administration bezüglich der Dauer des Konflikts, während sich der Markt stärker auf die eskalierenden Handlungen vor Ort konzentriere.

Die größte Ölversorgungsstörung der Geschichte?

Die Dimension der Krise lässt sich kaum überschätzen. Iranische Angriffe auf Schiffe haben den Verkehr durch die strategisch bedeutsame Wasserstraße dramatisch einbrechen lassen – was zu einer der größten Störungen der globalen Ölversorgung in der Geschichte geführt hat. Rund 31 Prozent aller auf dem Seeweg transportierten Rohölströme passierten 2025 diese Meerenge, wie das Energieberatungsunternehmen Kpler errechnet hat. Fällt diese Arterie aus, droht dem Weltmarkt ein Infarkt.

Warren Patterson, Leiter der Rohstoffstrategie bei ING, warnte eindringlich: Das schiere Ausmaß der Ölversorgungsstörung mache es dem Markt schwer, eine adäquate Lösung zu finden. Weder die von der US-Regierung angepriesenen Versicherungsgarantien noch die Marineeskorten hätten sich bislang materialisiert. Mehr noch: Die Eskortierung kommerzieller Schiffe durch die Straße von Hormus würde Marineschiffe selbst verwundbar für Angriffe machen. Washington dürfte daher mit solchen Maßnahmen warten, bis man die iranische Fähigkeit, Schiffe anzugreifen, ausreichend geschwächt sehe.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Für die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft sind steigende Ölpreise Gift. Ein Barrel Brent jenseits der 100-Dollar-Marke verteuert nicht nur Benzin und Diesel, sondern treibt die Produktionskosten in der Industrie nach oben und heizt die Inflation weiter an – jene Inflation, die den deutschen Bürgern bereits seit Jahren die Kaufkraft raubt. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz, die mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen ohnehin schon die Schuldenlast künftiger Generationen in schwindelerregende Höhen treibt, steht vor einer weiteren Belastungsprobe.

Besonders bitter: Europa hat sich durch seine ideologiegetriebene Energiepolitik der vergangenen Jahre in eine Position der Verwundbarkeit manövriert. Wer Kernkraftwerke abschaltet, Gaslieferungen aus Russland kappt und gleichzeitig auf Windräder und Solarpanele setzt, der ist den Launen geopolitischer Krisen schutzlos ausgeliefert. Die Abhängigkeit von Ölimporten aus dem Nahen Osten ist nicht geringer geworden – sie wurde lediglich durch grüne Rhetorik überdeckt.

Edelmetalle als Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten

In einem solchen Umfeld geopolitischer Unsicherheit und steigender Energiepreise zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Während Ölpreise wild schwanken und Aktienmärkte nervös auf jede neue Schlagzeile reagieren, haben Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg ihre Funktion als Krisenwährung unter Beweis gestellt. Wer sein Portfolio mit physischen Edelmetallen ergänzt, schafft sich einen Stabilitätsanker, der von den Wirren an der Straße von Hormus ebenso unbeeindruckt bleibt wie von den fiskalischen Abenteuern europäischer Regierungen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, vor Investitionsentscheidungen einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

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