
Otto-Versand knickt ein: Kinder-Kopftücher nach massivem Protest aus dem Sortiment verbannt
Der einst stolze Hamburger Versandriese Otto hat wieder einmal bewiesen, dass er vor lauter Profitgier jeglichen moralischen Kompass verloren hat. Nach einem gewaltigen Shitstorm in den sozialen Medien ruderte das Unternehmen hastig zurück und entfernte islamische Kopftücher für kleine Mädchen aus seinem Online-Shop. Ein Armutszeugnis für einen Konzern, der offenbar erst durch massiven öffentlichen Druck zur Besinnung kommt.
Wenn Geschäftemacherei auf Kinderseelen trifft
Für schlappe 19,90 Euro bot Otto über einen externen Händler religiöse Verhüllungen für Kinder an. In der Produktbeschreibung wurde allen Ernstes damit geworben, dass "Ihr Kind ungestört spielen und sich frei bewegen" könne, "während es stilvoll bedeckt bleibt". Man muss sich diese perfide Formulierung auf der Zunge zergehen lassen: Freiheit durch Verhüllung? Das ist ungefähr so logisch wie Frieden durch Krieg oder Reichtum durch Armut.
Die Reaktion der Netzgemeinde ließ nicht lange auf sich warten. Über 11.000 Beiträge katapultierten den Begriff "Otto" auf Platz zwei der deutschsprachigen X-Trends - und das waren keine Lobeshymnen. Die überwältigende Mehrheit der Kommentare drückte blankes Entsetzen darüber aus, dass ein deutsches Traditionsunternehmen sich dazu hergibt, die Unterdrückung kleiner Mädchen zu kommerzialisieren.
Ein Muster der Anbiederung
Dies ist beileibe nicht der erste Ausrutscher des Hamburger Versandhauses. Wer bei Otto stöbert, findet auch "FCK AFD"-Aufkleber für 2,69 Euro - wahlweise in Regenbogenfarben. Ein deutliches Signal, wo man politisch steht. Bereits 2021 hatte sich das Unternehmen mit einer denkwürdigen Aussage ins Abseits manövriert. Als Kunden sich über die penetrante Gendersprache auf der Webseite beschwerten, antwortete ein Mitarbeiter schnippisch: "Wir gendern. Und du musst nicht bei uns bestellen."
Diese Arroganz rächt sich nun. Immer mehr Kunden nehmen Otto beim Wort und wenden sich ab. Der einstige Branchenprimus, der Generationen von Deutschen mit seinen dicken Katalogen versorgte, hat sich zu einem Spielball linksgrüner Ideologie entwickelt. Statt auf bewährte Werte zu setzen, biedert man sich dem Zeitgeist an - und merkt zu spät, dass die schweigende Mehrheit diese Entwicklung nicht mitträgt.
Die Heuchelei der "Toleranz"
Besonders perfide ist die Doppelmoral, die hier zum Vorschein kommt. Während man einerseits vorgibt, für Vielfalt und Toleranz einzustehen, verkauft man andererseits Produkte, die kleine Mädchen in ein religiöses Korsett zwängen. Ein Kopftuch für Kinder ist kein harmloses Modeaccessoire - es ist ein Symbol der Geschlechtertrennung und der Sexualisierung von Minderjährigen. In einer Gesellschaft, die sich die Gleichberechtigung auf die Fahnen geschrieben hat, sollte so etwas keinen Platz haben.
Die Realität auf deutschen Straßen zeigt das absurde Bild deutlich: Während die Männer im Sommer in Shorts und Badelatschen herumlaufen, werden Frauen und sogar kleine Mädchen in schwarze Stoffgefängnisse gesteckt. Das hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit archaischen Machtstrukturen, die Frauen zu Besitztümern degradieren.
Der Preis der Feigheit
Otto hat das Produkt nun "stillschweigend" aus dem Sortiment genommen - ohne Entschuldigung, ohne Stellungnahme, ohne jegliche Einsicht. Man hofft wohl, dass Gras über die Sache wächst. Doch die Kunden haben ein langes Gedächtnis. Wer einmal gezeigt hat, dass er für den schnellen Euro bereit ist, fundamentale Werte über Bord zu werfen, der hat sein Vertrauen verspielt.
Die Ironie dabei: Echte Muslime kaufen ohnehin in ihren eigenen Geschäften ein. Otto hätte mit diesem Produkt allenfalls ein paar verirrte Konvertitinnen erreicht. Ein Geschäft, das sich weder moralisch noch wirtschaftlich lohnt. Aber das scheint man in der Hamburger Konzernzentrale erst zu begreifen, wenn der Shitstorm bereits tobt.
Zeit für Konsequenzen
Die Episode zeigt einmal mehr, wie weit sich Teile der deutschen Wirtschaft von ihren Wurzeln entfernt haben. Statt auf Qualität, Tradition und Werte zu setzen, jagt man jedem Trend hinterher und verliert dabei die eigene Identität. Otto war einmal der Inbegriff des deutschen Versandhandels - heute ist es ein Unternehmen ohne Rückgrat, das je nach Windrichtung die Segel setzt.
Die Kunden haben es in der Hand: Wer solche Geschäftspraktiken nicht unterstützen will, sollte seine Konsequenzen ziehen. Es gibt genügend Alternativen zu einem Versandhaus, das offenbar vergessen hat, wem es seinen Erfolg zu verdanken hat. Die Botschaft muss klar sein: Mit der Unterdrückung von Kindern macht man in Deutschland keine Geschäfte - egal wie sehr man sie als "Freiheit" zu verkaufen versucht.
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