
PCR-Test als Goldstandard? FĂŒnf Professoren zerlegen das Fundament der Corona-Politik
Es war der Test, der ĂŒber Freiheit und Unfreiheit entschied. Der PCR-Test â jenes kleine StĂ€bchen, das Millionen Deutsche in QuarantĂ€ne schickte, Existenzen zerstörte und Familien ĂŒber Weihnachten trennte. Nun stellen fĂŒnf renommierte Chemie-Professoren das Robert Koch-Institut vor unbequeme Fragen, die das gesamte Testregime der Corona-Jahre in seinen Grundfesten erschĂŒttern könnten.
Nur 14 Prozent tatsÀchlich infiziert?
Grundlage des wissenschaftlichen VorstoĂes ist eine im Oktober 2025 veröffentlichte Studie der Forscher GĂŒnther, Rockenfeller und Walach. Die Wissenschaftler haben Daten der âAkkreditierten Labore in der Medizin e.V." (ALM) aus Berlin ausgewertet und dabei PCR-Testergebnisse mit den Ergebnissen sogenannter IgG-Antikörpertests abgeglichen. Das Ergebnis ist, gelinde gesagt, ein Paukenschlag: Konservativ gerechnet hĂ€tten nur rund 14 Prozent der PCR-positiv getesteten Menschen tatsĂ€chlich eine Infektion durchgemacht. Bei ĂŒber 80 Prozent der Betroffenen habe demnach keine Infektion vorgelegen, die zu messbaren Antikörpern gefĂŒhrt hĂ€tte.
Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen. Mehr als acht von zehn Menschen, die als âCorona-positiv" galten, wĂ€ren demnach möglicherweise zu Unrecht in QuarantĂ€ne geschickt worden. Sie verloren Arbeitstage, verpassten Beerdigungen, durften ihre sterbenden Angehörigen nicht besuchen â und das alles auf Basis eines Tests, der offenbar weit weniger aussagekrĂ€ftig war, als Politik und Behörden der Bevölkerung jahrelang weismachen wollten.
Der feine, aber entscheidende Unterschied
Worum geht es im Kern? Der PCR-Test weist lediglich nach, ob Virusmaterial im Nasen-Rachen-Raum vorhanden ist. Das klingt zunĂ€chst plausibel. Doch hier liegt der Teufel im Detail: Selbst wenn das körpereigene Immunsystem den Erreger lĂ€ngst besiegt hat und nur noch virale TrĂŒmmer herumliegen, schlĂ€gt der PCR-Test an. Der Betroffene galt als âkrank" â obwohl er kerngesund war und niemanden hĂ€tte anstecken können.
Der IgG-Antikörpertest hingegen zeigt an, ob der Körper tatsĂ€chlich eine Immunantwort auf eine Infektion entwickelt hat. Er ist gewissermaĂen der Beweis dafĂŒr, dass eine echte Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Virus stattgefunden hat. Interessanterweise lieĂ das RKI diesen Test parallel mitlaufen â nutzte die Ergebnisse aber offenbar nicht, um die Aussagekraft der PCR-Tests zu hinterfragen. Warum nicht? Diese Frage drĂ€ngt sich geradezu auf.
Besonders problematisch: Die hohen Ct-Werte
Ein weiterer kritischer Punkt betrifft die sogenannten Ct-Werte. Je höher dieser Wert, desto weniger Virusmaterial ist in der Probe vorhanden. Bei Ct-Werten oberhalb von etwa 30 könne in der Regel kein vermehrungsfĂ€higes Virus mehr kultiviert werden, wie bereits in mehreren wissenschaftlichen Publikationen dargelegt worden sei. Dennoch galten auch diese Proben als âpositiv". Man testete also gewissermaĂen mit einem Mikroskop, das so stark vergröĂerte, dass es Dinge sichtbar machte, die klinisch völlig irrelevant waren.
FĂŒnf Professoren fordern Antworten
AngefĂŒhrt vom Leipziger Chemie-Professor Jörg Matysik haben sich nun fĂŒnf Hochschullehrer aus Leipzig, Bochum, TĂŒbingen, Erlangen-NĂŒrnberg und ZĂŒrich zusammengetan und das RKI in einem offenen Brief mit unbequemen Fragen konfrontiert. Die Unterzeichner â allesamt gestandene Wissenschaftler an renommierten Institutionen â wollen unter anderem wissen, weshalb das RKI weiterhin am PCR-Test als Goldstandard festhalte, obwohl sich bereits im FrĂŒhjahr 2021 abgezeichnet habe, dass dieser keine Infektion nachweisen könne.
Besonders brisant ist die Frage nach den ALM-Daten: Die Auswertung habe ergeben, dass bereits Mitte November 2020 rund 15 Prozent der Bevölkerung IgG-positiv gewesen seien â also eine Infektion durchgemacht hĂ€tten. Das RKI hingegen habe den Anteil damals mit lediglich 2 bis 3 Prozent angegeben. Eine Diskrepanz um den Faktor fĂŒnf bis sieben. Wie erklĂ€rt sich das?
Wurde die Veröffentlichung bewusst gestoppt?
Noch brisanter mutet die Frage an, warum die Veröffentlichung der ALM-Daten in der Kalenderwoche 21 des Jahres 2021 eingestellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt seien bereits 50 Prozent der IgG-Getesteten positiv gewesen â waren also auch ohne Impfung geschĂŒtzt. Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Passte diese Erkenntnis nicht ins politische Narrativ einer Regierung, die mit aller Macht eine Impfkampagne durchdrĂŒcken wollte?
Die Professoren gehen sogar noch einen Schritt weiter und fragen das RKI direkt, ob eine Immunisierung der Bevölkerung nicht auch ohne die Impfkampagne erfolgt wĂ€re. Das in der Studie angewendete Modell sage eine Immunisierung von 85 Prozent fĂŒr Ende 2021 voraus, was gut mit den vom RKI selbst angegebenen 92 Prozent ĂŒbereinstimme. Pikant dabei: Die Zunahme der IgG-Positiven sei vor der Impfkampagne mit 1,8 Prozent pro Woche sogar höher gewesen als danach mit nur noch 1,1 Prozent pro Woche.
Die politische Dimension
Was hier auf den ersten Blick wie eine trockene wissenschaftliche Debatte wirkt, hat in Wahrheit eine enorme politische Sprengkraft. Denn auf Basis der PCR-Testergebnisse wurden nicht nur individuelle QuarantĂ€nemaĂnahmen verhĂ€ngt, sondern ganze Lockdowns begrĂŒndet, Schulen geschlossen, Betriebe in den Ruin getrieben und Grundrechte in einem AusmaĂ eingeschrĂ€nkt, das in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellos war.
Sollte sich bestĂ€tigen, dass der PCR-Test tatsĂ€chlich bei ĂŒber 80 Prozent der FĂ€lle ein falsches Bild zeichnete, dann stĂŒnde die gesamte Corona-Politik auf tönernen FĂŒĂen. Dann wĂ€ren Millionen von QuarantĂ€neanordnungen unrechtmĂ€Ăig gewesen. Dann hĂ€tten Politiker, die sich auf âdie Wissenschaft" beriefen, in Wahrheit auf einem methodisch fragwĂŒrdigen Fundament operiert. Und dann mĂŒsste man auch die Frage stellen, wer fĂŒr den angerichteten Schaden â wirtschaftlich, sozial, psychisch â zur Verantwortung gezogen wird.
Es ist bezeichnend, dass diese Aufarbeitung nicht von der Politik vorangetrieben wird, sondern von mutigen Wissenschaftlern, die sich trauen, unbequeme Fragen zu stellen. In einem Land, in dem wĂ€hrend der Pandemie jede kritische Stimme als âSchwurbler" oder âQuerdenker" diffamiert wurde, verdienen diese Professoren Respekt â unabhĂ€ngig davon, wie das RKI letztlich antworten wird.
Die BĂŒrger dieses Landes haben ein Recht auf vollstĂ€ndige AufklĂ€rung. Sie haben ein Recht darauf zu erfahren, ob die drastischen Eingriffe in ihre Freiheit auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage beruhten â oder ob sie Opfer eines politisch instrumentalisierten Testregimes wurden. Die Antwort des RKI dĂŒrfte mit Spannung erwartet werden. Doch die Erfahrung lehrt: Wer unbequeme Fragen stellt, bekommt in diesem Land selten befriedigende Antworten.
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