
Pekings Griff nach Afrika: Wie China den schwarzen Kontinent systematisch unterwandert

Während Deutschland sich in endlosen Debatten über Gendersternchen und Klimakleber verliert, vollzieht sich auf dem afrikanischen Kontinent eine geopolitische Zeitenwende von historischer Tragweite. Die Volksrepublik China investiert Milliarden in die Infrastruktur afrikanischer Staaten – und sichert sich damit strategischen Zugang zu den Rohstoffen der Zukunft. Was als Entwicklungshilfe verkauft wird, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als knallharte Interessenpolitik einer aufstrebenden Supermacht.
Die Neue Seidenstraße erreicht den schwarzen Kontinent
Im Zentrum der chinesischen Expansionsstrategie steht die sogenannte Belt and Road Initiative, besser bekannt als Neue Seidenstraße. Dieses gigantische Infrastrukturprojekt, das bereits weite Teile Asiens und Europas miteinander verbindet, greift nun mit voller Wucht auf Afrika über. Straßen, Häfen, Eisenbahnlinien und Kraftwerke entstehen in atemberaubendem Tempo – finanziert mit chinesischem Kapital, gebaut von chinesischen Arbeitern, kontrolliert von chinesischen Unternehmen.
Eine besondere Rolle in diesem geopolitischen Schachspiel nimmt Guinea ein. Das westafrikanische Land verfügt über die weltweit größten Bauxitvorkommen – jenes Erz, aus dem Aluminium gewonnen wird. Für die chinesische Industrie, die hungrig nach Rohstoffen aller Art ist, stellt Guinea damit einen strategischen Schlüsselstaat dar. Peking hat dies längst erkannt und pumpt entsprechend Kapital in das Land.
Entwicklungshilfe oder Schuldenfalle?
Was auf den ersten Blick wie großzügige Entwicklungshilfe aussieht, entpuppt sich bei genauerer Analyse als raffiniertes System der Abhängigkeitserzeugung. Die afrikanischen Staaten nehmen chinesische Kredite auf, um Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Können sie diese Schulden nicht zurückzahlen – und das ist häufig der Fall –, übernimmt China die Kontrolle über strategisch wichtige Anlagen. Der Hafen von Hambantota in Sri Lanka, der nach Zahlungsunfähigkeit des Landes für 99 Jahre an China verpachtet wurde, gilt als warnendes Beispiel für diese Strategie.
Äthiopien, wo China bereits massiv in den Ausbau der Infrastruktur investiert hat, könnte ein ähnliches Schicksal ereilen. Die Bilder von chinesischen Bauarbeitern, die in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba moderne Straßen und Gebäude errichten, mögen beeindruckend sein. Doch der Preis für diese Modernisierung könnte langfristig die wirtschaftliche Souveränität des Landes sein.
Deutschlands Versagen in der Rohstoffpolitik
Während China systematisch seine Rohstoffversorgung diversifiziert und absichert, hat Deutschland unter der Ampelregierung sträflich versäumt, eine kohärente Rohstoffstrategie zu entwickeln. Die ideologisch motivierte Energiewende hat das Land in eine gefährliche Abhängigkeit von Importen getrieben, ohne dass gleichzeitig alternative Versorgungsquellen erschlossen wurden. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht nun vor der Herkulesaufgabe, diese Versäumnisse aufzuarbeiten.
Die Konsequenzen dieser Kurzsichtigkeit werden bereits spürbar. Deutsche Unternehmen müssen für kritische Rohstoffe immer höhere Preise zahlen, während chinesische Konkurrenten dank ihrer afrikanischen Partnerschaften günstigeren Zugang genießen. Ein Wettbewerbsnachteil, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen dürfte.
Geopolitische Neuordnung in vollem Gange
Die chinesische Afrika-Offensive ist Teil einer umfassenden geopolitischen Neuordnung, die sich vor unseren Augen vollzieht. Peking positioniert sich als Alternative zum westlichen Entwicklungsmodell und findet damit in vielen afrikanischen Staaten offene Ohren. Anders als westliche Geber stellt China keine lästigen Fragen zu Menschenrechten oder demokratischen Standards – ein Angebot, das für manchen afrikanischen Autokraten verlockend klingt.
Für Europa und insbesondere für Deutschland bedeutet diese Entwicklung eine fundamentale Herausforderung. Der Kontinent, der einst als europäische Einflusssphäre galt, wendet sich zunehmend nach Osten. Die Folgen dieser Verschiebung werden noch Generationen beschäftigen.
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