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Kettner Edelmetalle
17.12.2025
16:55 Uhr

Pekings Kupfer-Offensive: Strategische Absicherung statt geopolitischer Waffe

Während die westliche Welt noch über Lieferkettenprobleme und Rohstoffabhängigkeiten debattiert, handelt China längst. Das Reich der Mitte treibt seine Bemühungen zur Sicherung der Kupferversorgung mit bemerkenswerter Entschlossenheit voran. Das rötlich schimmernde Metall wurde nun offiziell als kritisch für strategische Industrien eingestuft – von Elektrofahrzeugen über künstliche Intelligenz bis hin zur Verteidigungsindustrie.

Provinzen im Wettlauf um die Kupfer-Vorherrschaft

Die chinesischen Provinzregierungen überbieten sich geradezu in ihren Ambitionen. Jiangxi, bereits ein bedeutendes Zentrum für schwere Seltene Erden, kündigte am Montag in seinem 15. Fünfjahresplan an, einen weltweit führenden Hub für fortschrittliche kupferbasierte Materialien zu entwickeln. Nur wenige Tage zuvor hatte Shandong nachgelegt und verkündet, bis 2027 eine Kupferindustrie im Wert von 200 Milliarden Yuan – umgerechnet etwa 28,4 Milliarden US-Dollar – aufzubauen. Das erklärte Ziel: eine global wettbewerbsfähige Kupferschmelzbasis zu werden.

Diese aggressive Expansion verdeutlicht, wie sehr sich Kupfer zu einem strategischen Metall entwickelt hat. Die Elektrifizierung des Verkehrs, der Ausbau erneuerbarer Energien und die rasante Entwicklung der KI-Infrastruktur treiben die Nachfrage in schwindelerregende Höhen.

Warum Kupfer keine geopolitische Waffe wird

Doch anders als bei Seltenen Erden, wo China den Weltmarkt dominiert und bereits mehrfach Exportbeschränkungen als politisches Druckmittel eingesetzt hat, dürfte Kupfer kaum zum geopolitischen Hebel werden. Der entscheidende Unterschied liegt in der Abhängigkeit von Importen.

„Chinas Vorstoß zur Entwicklung seiner Kupferindustrie wird primär von wirtschaftlicher Sicherheit und Überlegungen zur Widerstandsfähigkeit der Lieferketten angetrieben, nicht von einer exportorientierten Strategie."

So analysiert Alberto Vettoretti, geschäftsführender Partner der Beratungsfirma Dezan Shira & Associates, die Situation. China ist schlicht zu abhängig von importiertem Kupfererz, um das Metall als Waffe einsetzen zu können. Eine Ironie der Geschichte: Ausgerechnet jene Abhängigkeit, die Peking nun zu reduzieren versucht, schützt den Rest der Welt vor einer möglichen Instrumentalisierung.

Ein Weckruf für den Westen?

Für Europa und Deutschland sollte Chinas strategische Weitsicht dennoch ein Warnsignal sein. Während Peking systematisch seine Rohstoffversorgung absichert, diskutiert man hierzulande noch über Grundsatzfragen der Industriepolitik. Die Elektromobilität, die Energiewende, die Digitalisierung – all diese Zukunftsprojekte hängen am seidenen Faden kritischer Rohstoffe.

In Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen und fragiler Lieferketten erweist sich einmal mehr, dass physische Werte und reale Ressourcen das Fundament wirtschaftlicher Stärke bilden. Wer die Kontrolle über strategische Rohstoffe besitzt, bestimmt die Spielregeln der Weltwirtschaft von morgen. China hat das verstanden – die Frage ist, wann der Westen aufwacht.

Für Anleger, die ihr Vermögen gegen solche geopolitischen Unwägbarkeiten absichern möchten, bleiben physische Edelmetalle wie Gold und Silber eine bewährte Option zur Diversifikation des Portfolios. Sie bieten Schutz vor Währungsrisiken und politischen Turbulenzen gleichermaßen.

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