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Kettner Edelmetalle
25.04.2026
17:15 Uhr

Porsche zieht den Stecker bei Bugatti: Deutsches Tafelsilber wandert in ägyptische Hände

Porsche zieht den Stecker bei Bugatti: Deutsches Tafelsilber wandert in ägyptische Hände

Es ist ein bezeichnendes Kapitel im langsamen Niedergang der einst stolzen deutschen Automobilindustrie: Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche trennt sich komplett von seinen Anteilen an der Edelschmiede Bugatti. Die 45 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac gehen an ein Konsortium unter Führung des Finanzinvestors HOF Capital, hinter dem die ägyptische Milliardärsfamilie Sawiris steht. Mit von der Partie ist auch BlueFive Capital aus Abu Dhabi. Über den Kaufpreis hüllen sich beide Seiten in Schweigen – ein Detail, das in der Branche selten Gutes verheißt.

Wenn deutsche Ingenieurskunst zur Ware wird

Bugatti – der Name allein lässt Autoliebhaber weltweit in Ehrfurcht erstarren. Eine Marke, die für deutsch-französische Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau steht, für Hypercars, die Maßstäbe definieren. Doch nun verschiebt sich die Kontrolle weiter nach Osteuropa und Nordafrika. Der kroatische Partner Rimac übernimmt die operative Führung, während Mate Rimac neben HOF Capital zum größten Gesellschafter der Gruppe aufsteigt. Die Genehmigung der Behörden steht noch aus, der Abschluss wird für dieses Jahr erwartet.

Konzentration aufs Kerngeschäft – oder schlichte Notlage?

Porsche-Chef Michael Leiters verkauft den Schritt erwartungsgemäß als strategische Fokussierung. Man habe als Frühphaseninvestor einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung Rimacs geleistet, so die offizielle Lesart. Doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt die wahre Lage: Nach einem desaströsen Geschäftsjahr 2025 und dem schmerzhaften Abstieg aus dem Dax steht Porsche unter massivem Druck. Da werden Beteiligungen, die einst als Prestigeobjekte galten, plötzlich zu liquidierbaren Vermögenswerten. Die Wahrheit hinter dem PR-Vokabular: Es geht ums Geld, nicht um Strategie.

Standort Deutschland im freien Fall

Der Verkauf reiht sich nahtlos ein in eine bedrückende Entwicklung. Während die deutsche Politik unter der neuen Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD weiter mit ideologischen Klimavorgaben, der Verankerung der Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz und einem 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket hantiert, verlieren deutsche Industrieikonen reihenweise an Boden. Die Energiepreise bleiben auf Rekordniveau, die Bürokratie erstickt jede Innovation, und die Verbrenner-Verbots-Debatten der vergangenen Jahre haben tiefe Spuren hinterlassen. Dass ein deutscher Sportwagenbauer wie Porsche Tafelsilber verkaufen muss, ist keine Randnotiz – es ist ein Symptom.

Die Sawiris-Familie auf Einkaufstour in Deutschland

Bemerkenswert ist die wachsende Macht der Familie Sawiris auf dem deutschen Markt. Sie zählt bereits zu den größten Aktionären von Adidas, und Familienoberhaupt Nassef Sawiris übernimmt im Mai den Posten des Aufsichtsratschefs beim fränkischen Sportartikelhersteller. Nun also auch maßgeblicher Einfluss bei Bugatti. Während deutsche Unternehmer und Mittelständler unter erdrückender Steuerlast und Regulierungswahn ächzen, übernehmen ausländische Investoren in Ruhe Schlüsselpositionen in unseren Vorzeigeunternehmen. Man muss kein Wirtschaftsprofessor sein, um die Mechanik dahinter zu verstehen.

Bugatti Rimac – ein Lehrstück über verlorene Souveränität

Porsche und Rimac hatten Bugatti Rimac 2011 gegründet, um Hypercars zu produzieren – das Beste vom Besten. Heute, gut anderthalb Jahrzehnte später, kontrollieren weder die deutsche Mutter noch französische Traditionspartner das Unternehmen. Stattdessen entscheiden Investoren aus Kairo und Abu Dhabi mit. Das ist nicht per se verwerflich – Globalisierung funktioniert nun einmal in beide Richtungen. Doch bedenklich wird es, wenn deutsche Konzerne nicht aus Stärke, sondern aus Schwäche verkaufen. Wenn die Notlage zur Verhandlungsposition wird, gewinnen immer die anderen.

Was bleibt vom Industriestandort?

Die Entwicklung wirft eine unbequeme Frage auf: Was haben wir noch, das uns wirtschaftlich definiert? Die Chemieindustrie wandert ab, der Maschinenbau ächzt, die Autohersteller verlieren Marktanteile in China und müssen sich Beteiligungen finanzieren lassen, statt selbst zu kaufen. Eine Politik, die ihre eigene Industrie ernst nimmt, sähe anders aus. Stattdessen erleben deutsche Bürger Tag für Tag, wie Substanz aufgegeben wird, während politisch vor allem über Gendersprache, Klimakleber-Sympathien und ideologische Symbolpolitik diskutiert wird. Ein Großteil der Bevölkerung dürfte diese Entwicklung längst mit Sorge betrachten.

Fazit: Sachwerte als Anker in stürmischen Zeiten

Wenn selbst Edelmarken wie Bugatti den Besitzer wechseln und deutsche Industrieperlen Stück für Stück in ausländische Hände übergehen, dann zeigt das eindrucksvoll, wie wenig Verlass auf vermeintlich solide Konstrukte ist. Aktien deutscher Industrieunternehmen, einst Symbol für Wohlstand und Stabilität, schwanken im Takt internationaler Übernahmewellen. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, tut gut daran, sich nicht ausschließlich auf Papierwerte zu verlassen, sondern auch physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio zu berücksichtigen. Sie kennen weder Aufsichtsratswechsel noch Übernahmekämpfe – sie sind einfach da. Seit Jahrtausenden.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung der Redaktion dar und sind keine Anlageberatung. Wir betreiben keine individuelle Anlageberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich vor einer Investitionsentscheidung eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst. Bei Bedarf sollte ein qualifizierter Finanzberater konsultiert werden.

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