
Preisgekrönte Brennerei aus Mecklenburg-Vorpommern kapituliert vor der Wirtschaftskrise
Es ist ein weiteres Kapitel im traurigen Niedergang der deutschen Wirtschaft: Die vielfach ausgezeichnete Brennerei Maennerhobby aus der Nähe von Rostock musste ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung beantragen. Ein Unternehmen, dessen Rum erst 2024 in London zum weltbesten Rum unter fünf Jahren gekürt wurde, steht nun vor dem finanziellen Abgrund. „Die wirtschaftliche Lage hat uns das Genick gebrochen", erklärte Geschäftsführer und Firmengründer Martin Neumann gegenüber der Presse.
Von der Erfolgsgeschichte zum Insolvenzfall
Die erst elf Jahre alte Brennerei hatte sich einen beachtlichen Ruf erarbeitet. Über 180 Auszeichnungen für Gin, Korn und Rum schmücken die Unternehmensgeschichte. Selbst Robert Dahl, der Gründer des legendären Karls Erdbeerhofs, war von dem Potenzial derart überzeugt, dass er sich an dem Unternehmen beteiligte. Eine Kooperation, die unter anderem einen exklusiven Erdbeer-Gin für den Erlebnispark hervorbrachte.
Noch 2022 schien die Zukunft rosig: Für stolze neun Millionen Euro wurde ein eigenes Firmengebäude mit angeschlossener Gastwirtschaft errichtet. Ein Meilenstein, der das Wachstum des Unternehmens manifestieren sollte. Doch dann kam, was kommen musste in diesem wirtschaftspolitisch verwahrlosten Land.
Die Folgen einer verfehlten Politik
Der Ukraine-Krieg und die daraus resultierende Wirtschaftskrise trafen das Unternehmen mit voller Wucht. Die Energiekosten explodierten, die Inflation fraß die Kaufkraft der Bürger auf, und plötzlich wurde das Geld für edle Spirituosen in vielen deutschen Haushalten knapp. Was für eine bittere Ironie: Während die Bundesregierung Milliarden in alle Welt verteilt, gehen hier die Lichter aus.
47 Mitarbeiter bangen nun um ihre Zukunft. Zwar seien die Gehälter für mindestens ein halbes Jahr gesichert und der Verkauf laufe weiter, doch die Suche nach Investoren gestaltet sich in der aktuellen wirtschaftlichen Lage als äußerst schwierig. Wer investiert schon gerne in einem Land, dessen Regierung die eigene Wirtschaft systematisch an die Wand fährt?
Großprojekt droht zu scheitern
Besonders tragisch: Die größte Rum-Destille Europas sollte in dem mecklenburg-vorpommerschen Unternehmen in Betrieb genommen werden. Ein in Schottland angefertigter Kessel mit einem Fassungsvermögen von 4.000 Litern – Kostenpunkt: 500.000 Euro – steht bereits bereit. Einzig die Inbetriebnahme fehlt noch. Ob diese jemals stattfinden wird, steht nun in den Sternen.
Diese Insolvenz reiht sich nahtlos ein in die endlose Liste von Unternehmenspleiten, die Deutschland derzeit erlebt. Die Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre, geprägt von ideologischen Experimenten und einer beispiellosen Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen des Mittelstands, fordert ihren Tribut. Während andere Länder ihre Wirtschaft stärken, zerstört Deutschland systematisch seine eigene Substanz.
Ein Symptom des deutschen Niedergangs
Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis: In diesem Land kann man noch so erfolgreich sein, noch so viele Preise gewinnen und noch so prominente Unterstützer haben – wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht stimmen, hilft das alles nichts. Die Brennerei Maennerhobby ist nur ein weiteres Opfer einer Politik, die den Wohlstand der Bürger auf dem Altar ideologischer Projekte opfert.
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