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09.02.2026
15:11 Uhr

Pulverfass Persischer Golf: Pentagon probt den Ernstfall mit scharfer Munition

Während die Welt gebannt auf die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten blickt, hat das US-Militär im Persischen Golf Kriegsübungen mit scharfer Munition durchgeführt – und die Öffentlichkeit erst Tage später darüber informiert. Ein Manöver, das mehr als nur eine Routineübung sein dürfte und die ohnehin explosive Lage in der Region weiter anheizt.

Operation „Killer Tomato" – ein Name, der es in sich hat

Das US Central Command (CENTCOM) veröffentlichte am Sonntag auf der Plattform X Details zu einer Übung mit dem martialischen Namen „Killer Tomato". Demnach hätten Marinesoldaten der USS Santa Barbara an einem Schießmanöver im Verantwortungsbereich des Zentralkommandos teilgenommen, unterstützt von einem A-10 Thunderbolt II Erdkampfflugzeug der US Air Force. Die Übung habe „realistisches Training zur Verbesserung der Schießfertigkeit auf See" geboten und gleichzeitig die „gemeinsame Luft-See-Integration, Kampfbereitschaft und Abschreckung in der gesamten Region" gestärkt.

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Warum informierte das Pentagon die Öffentlichkeit erst Tage nach der eigentlichen Durchführung? Offiziell dürfte es sich um eine Sicherheitsmaßnahme handeln, um Zwischenfälle oder ungewollte Konfrontationen mit iranischen Streitkräften zu vermeiden. Die Sorge ist keineswegs unbegründet: Erst kürzlich wurde eine iranische Drohne abgeschossen, die sich angeblich auf amerikanische Kriegsschiffe zubewegte.

Hochmodernes Kriegsgerät trifft auf bewährte Kampfmaschine

Die USS Santa Barbara ist kein gewöhnliches Kriegsschiff. Das futuristisch anmutende Gefährt gehört zur Independence-Klasse der sogenannten Littoral Combat Ships – Hochgeschwindigkeitsschiffe, die für Operationen in umkämpften Küstengewässern konzipiert wurden. Mit Geschwindigkeiten von über 40 Knoten und einer Reichweite von rund 4.300 Seemeilen bei Marschgeschwindigkeit ist das Schiff für ausgedehnte Patrouillen und schnelle Einsätze prädestiniert. Bei voller Beladung verdrängt es mehr als 3.100 Tonnen und wird von einem kombinierten Diesel- und Gasturbinen-Antriebssystem angetrieben, das vier Wasserstrahltriebwerke speist. Die Kernbesatzung umfasst etwa 40 Personen.

Der Einsatz der legendären A-10 Thunderbolt II – im Volksmund liebevoll „Warthog" genannt – bei diesem Manöver ist dabei alles andere als zufällig. Dieses seit Jahrzehnten bewährte Erdkampfflugzeug eignet sich hervorragend zur Abwehr von Bedrohungen durch kleine Schnellboote, wie sie der Iran in großer Zahl im Persischen Golf einsetzt. Die A-10 kann extrem niedrig fliegen und mit ihren schweren Bordkanonen feindliche Wasserfahrzeuge ausschalten. Bei den jüngsten Übungen führte sie Tiefflug-Beschussmanöver durch – eine unmissverständliche Botschaft an Teheran.

Duell der Drohgebärden

Seit Ende Januar liefern sich amerikanische und iranische Streitkräfte regelrechte Parallelmanöver in der Region. Beide Seiten demonstrieren militärische Bereitschaft in einem zunehmend angespannten Kräftemessen. CENTCOM betonte zuletzt zwar, dass Irans Militär ein „Recht" habe, sich professionell in internationalen Gewässern zu bewegen, warnte jedoch gleichzeitig vor jeglichem provokativem oder belästigendem Verhalten gegenüber amerikanischen Schiffen und Streitkräften.

Die Realität ist ernüchternd: Beide Seiten sind nur einen einzigen Zwischenfall mit scharfer Munition davon entfernt, einen größeren Konflikt auszulösen. Ein versehentlicher Schuss, eine Fehleinschätzung, ein Moment der Unachtsamkeit – und das Pulverfass könnte explodieren.

Israel als treibende Kraft im Hintergrund

Letztlich ist es Israel, das am meisten durch Irans Raketenprogramm alarmiert sein dürfte. Tel Aviv war während des Krieges im Juni 2025 direkt Ziel iranischer Angriffe – darunter angeblich auch Hyperschallraketen. Die Reichweite iranischer ballistischer Mittelstreckenraketen erstreckt sich über weite Teile des Nahen Ostens und bedroht zahlreiche US-Stützpunkte in der Region. Eine Infografik der Nachrichtenagentur AFP verdeutlicht das erschreckende Ausmaß: Praktisch jede größere amerikanische Militäreinrichtung im Nahen Osten liegt innerhalb der Reichweite iranischer Raketen.

Für Deutschland und Europa sollten diese Entwicklungen ein Weckruf sein. Die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten haben direkte Auswirkungen auf Energiepreise, Handelsrouten und damit auf unseren Wohlstand. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur plant und damit die Schuldenlast künftiger Generationen weiter in die Höhe treibt, wäre es vielleicht ratsamer, zunächst die eigene Verteidigungsfähigkeit und Energieunabhängigkeit in den Fokus zu rücken.

Edelmetalle als Krisenversicherung

In Zeiten, in denen ein militärischer Großkonflikt am Persischen Golf keine abstrakte Bedrohung mehr ist, sondern ein realistisches Szenario, erweist sich einmal mehr die zeitlose Weisheit physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Gold und Silber haben in jeder geopolitischen Krise der Menschheitsgeschichte ihren Wert bewiesen – und daran wird sich auch diesmal nichts ändern. Wer sein Portfolio nicht ausschließlich auf Papierwerte und digitale Versprechen stützen möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als unverzichtbaren Bestandteil einer klugen Vermögensstrategie zu betrachten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen entsprechen ausschließlich der Meinung unserer Redaktion. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Handlungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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