
Ramelow will Deutschland umkrempeln: Neue Hymne und Flaggen-Abstimmung gefordert
Was für ein Timing! Während Deutschland mit echten Problemen kämpft – explodierende Kriminalität, Messerattacken auf offener Straße und eine Wirtschaft, die unter der Last grüner Ideologie ächzt – hat Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow nichts Besseres zu tun, als an den Grundfesten unserer nationalen Identität zu rütteln. Der Linken-Politiker fordert allen Ernstes eine neue Nationalhymne und will das deutsche Volk über die schwarz-rot-goldene Flagge abstimmen lassen.
Brechts Kinderhymne statt Deutschlandlied?
Man könnte meinen, es handle sich um einen verspäteten Aprilscherz, doch Ramelow meint es ernst. Der „Rheinischen Post" erklärte er, viele Ostdeutsche würden aus „vielerlei Gründen" nichts von der aktuellen Hymne halten. Seine Lösung? Die „Kinderhymne" von Bertolt Brecht solle zur Abstimmung gestellt werden. Ein „wunderbarer Text" sei das, der als „gesamtdeutsche Hymne" dienen könne, schwärmt der ehemalige thüringische Ministerpräsident.
Ausgerechnet Brecht! Der Mann, der Zeit seines Lebens dem Kommunismus huldigte und nach dem Krieg bewusst in die DDR übersiedelte. Soll etwa ein Text aus der Feder eines überzeugten Marxisten unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung repräsentieren? Die Ironie könnte kaum beißender sein.
Die Flagge auf dem Prüfstand
Doch damit nicht genug der identitätspolitischen Experimente. Auch die deutsche Flagge soll zur Disposition stehen. Ramelow räumt zwar ein, dass Schwarz-Rot-Gold „die Absage an totalitäre Strukturen" sei – ein bemerkenswertes Eingeständnis für einen Linken-Politiker. Dennoch behauptet er, viele würden mit der Nationalfahne „fremdeln". Seine Lösung: Eine Volksabstimmung nach Artikel 146 des Grundgesetzes, der eigentlich die Möglichkeit einer neuen Verfassung regelt.
„Ich würde das alles mit Artikel 146 zur Abstimmung stellen wollen"
Man fragt sich unwillkürlich: Wer sind diese vielen Menschen, die angeblich mit unseren nationalen Symbolen fremdeln? Sind es dieselben, die bei jeder Fußball-Weltmeisterschaft plötzlich ihre schwarz-rot-goldenen Fahnen aus dem Keller holen? Oder meint Ramelow vielleicht jene Kreise, die ohnehin ein gestörtes Verhältnis zu Deutschland haben und lieber heute als morgen alle nationalen Identitäten in einem diffusen Multikulti-Brei aufgehen lassen würden?
Ablenkung von den wahren Problemen
Während Ramelow über neue Hymnen philosophiert, explodiert die Kriminalität in deutschen Städten. Die Zahl der Messerattacken erreicht Rekordwerte, und die Bürger fühlen sich in ihrem eigenen Land nicht mehr sicher. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat trotz gegenteiliger Versprechen ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aufgelegt, das künftige Generationen mit Schulden belastet. Die Inflation frisst die Ersparnisse der Bürger auf, und die Wirtschaft leidet unter den Folgen einer verfehlten Energiepolitik.
Doch statt sich diesen drängenden Problemen zu widmen, beschäftigt sich ein Bundestagsvizepräsident mit symbolpolitischen Spielereien. Es ist, als würde man auf einem sinkenden Schiff über die Farbe der Rettungsringe diskutieren.
Ein Déjà-vu aus 2019
Schon 2019 hatte Ramelow als thüringischer Ministerpräsident eine neue Nationalhymne gefordert und damit eine „vielstimmige Debatte" ausgelöst – sprich: Er erntete einen Sturm der Entrüstung. Dass er nun, sechs Jahre später, denselben Vorschlag wieder aus der Mottenkiste holt, zeigt entweder bemerkenswerte Lernresistenz oder den verzweifelten Versuch, von den Versäumnissen der Politik abzulenken.
Die wahre Agenda hinter solchen Vorschlägen ist durchschaubar: Es geht darum, die letzten Reste nationaler Identität zu schleifen. Was als harmlose „Modernisierung" verkauft wird, ist in Wahrheit ein weiterer Baustein im Projekt der Entwurzelung. Wenn selbst die nationalen Symbole zur Disposition stehen, was bleibt dann noch von Deutschland?
Die Deutschen brauchen keine neue Hymne und keine neue Flagge. Sie brauchen Politiker, die sich um ihre echten Sorgen kümmern: Sicherheit auf den Straßen, eine stabile Währung, bezahlbare Energie und eine Politik, die deutsche Interessen vertritt statt sie auf dem Altar der politischen Korrektheit zu opfern. Ramelows Vorschlag ist nichts weiter als ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver – und ein weiterer Beleg dafür, wie weit sich Teile der politischen Elite von den Bedürfnissen der Bürger entfernt haben.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik