
Russlands Oreshnik-Raketen: Europas Luftabwehr vor dem Offenbarungseid
Während westliche Politiker und Mainstream-Medien gebetsmühlenartig das Narrativ vom wirtschaftlich am Boden liegenden Russland wiederholen, präsentiert Moskau der Welt eine militärtechnologische Realität, die so manchen NATO-Strategen schlaflose Nächte bereiten dürfte. Präsident Wladimir Putin verkündete am 17. Dezember bei einer Sitzung des Verteidigungsministeriums, dass das ballistische Mittelstreckensystem Oreshnik noch vor Jahresende in den aktiven Kampfeinsatz gehen wird. Eine Nachricht, die in den europäischen Hauptstädten wie ein Donnerschlag einschlagen sollte – wenn man sie denn zur Kenntnis nehmen würde.
Eine Waffe, die alle Regeln ändert
Das Oreshnik-System gilt als Russlands erstes ballistisches Mittelstreckenraketensystem der postsowjetischen Ära und wurde bereits im Juni für die Serienproduktion freigegeben. Mit einer geschätzten Reichweite von 4.000 bis 6.000 Kilometern können sämtliche strategischen Ziele auf dem europäischen Kontinent erreicht werden. Doch die wahre Brisanz liegt nicht in der Reichweite, sondern in der technologischen Überlegenheit dieser Waffensysteme.
Die Rakete ist mit bis zu 36 unabhängig voneinander zielbaren Gefechtsköpfen ausgestattet, die auf Hyperschall-Gleitern montiert sind. Diese Gleiter können manövrieren und sich ihren Zielen aus völlig unerwarteten Richtungen nähern – und das mit Geschwindigkeiten von Mach 10 bis 11. Was bedeutet das konkret? Es bedeutet, dass traditionelle Luftabwehrsysteme wie das kürzlich von Deutschland beschaffte „Arrow 3" praktisch nutzlos werden.
Technologische Meisterleistung aus Moskau
Die technischen Anforderungen an die Gefechtsköpfe sind enorm. Beim Einschlag müssen die verwendeten Materialien Temperaturen von mehr als 4.000 Grad Celsius standhalten. Experten vermuten, dass hierfür Hafnium-Legierungen zum Einsatz kommen, deren Verarbeitung extreme technologische Herausforderungen mit sich bringt. Außer Russland sei allenfalls noch China in der Lage, diese Hürden zu meistern. Der Westen? Fehlanzeige.
Der strategische Vorteil dieser Gefechtsköpfe ist bemerkenswert: Sie entwickeln Wirkungen, wie sie sonst nur mit nuklearen Sprengköpfen erreicht werden können – ohne jedoch die nukleare Schwelle zu überschreiten. Die beim Einschlag entstehenden überlappenden Mini-Erdbeben entfalten eine verheerende Zerstörungskraft, selbst wenn es sich nur um einfache Metallprojektile handelt.
Das Märchen vom bankrotten Russland
Besonders entlarvend ist der Blick auf die wirtschaftlichen Realitäten, die so gar nicht zum westlichen Narrativ passen wollen. Während NATO-Länder ihre Militärausgaben trotz Friedenszeiten auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen sollen, senkt Russland seine Verteidigungsausgaben – wohlgemerkt mitten im Krieg – von 2,7 Prozent im Jahr 2024 auf 2,2 Prozent im Jahr 2025.
„Im Jahr 2025 arbeitete das Verteidigungsministerium unter erheblichen finanziellen Einschränkungen aufgrund der Kapazitäten des Bundeshaushalts. Die militärischen Operationen führten jedoch zu einem Anstieg der Militärausgaben. All dies erforderte eine strenge Optimierung und Priorisierung des Militärhaushalts."
So äußerte sich Verteidigungsminister Andrey Belousov zum Jahresende. Gleichzeitig stellt Russland nicht nur die Oreshnik-Systeme in Dienst, sondern auch neue S-500 Luft- und Raumabwehrbatterien und finanziert vorrangige Bereiche der Streitkräfte besonders großzügig.
Westliche Propaganda trifft auf harte Fakten
Die russische Staatskasse weist seit langem Haushaltsüberschüsse auf, wodurch große Reserven angesammelt werden konnten. Dies steht in diametralem Gegensatz zu dem, was westliche Politiker, Beamte und Mainstream-Medien gebetsmühlenartig behaupten. Selbst renommierte Journalisten wie Seymour Hersh verbreiten mittlerweile die Mär vom wirtschaftlich und militärisch angeschlagenen Russland – offenbar ohne die Fakten zu prüfen.
Russland exportiert zudem erfolgreich fortgeschrittene Militärtechnologie. Der Kampfflugzeugtyp Su-57 wurde im November erstmals für den Export ausgeliefert. Große Exportgeschäfte mit Algerien, Iran, Äthiopien und Indien generieren erhebliche Einnahmen für den Verteidigungssektor. Die Lieferungen von Su-35- und Su-57-Kampfflugzeugen nach Algerien haben bereits begonnen.
Europas Sicherheitsarchitektur auf dem Prüfstand
Die Indienststellung der Oreshnik-Raketen markiert einen potenziellen Wendepunkt für das Kräfteverhältnis in Europa. Militärische, strategische und politische Ziele auf dem gesamten Kontinent können nun mit hochpräzisen Schlägen erreicht werden, die praktisch unmöglich abzufangen sind. Die milliardenschweren Investitionen in westliche Luftabwehrsysteme erscheinen vor diesem Hintergrund wie eine grandiose Fehlinvestition.
Während die deutsche Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur plant und die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treibt, demonstriert Russland, wie man mit deutlich geringeren Mitteln militärtechnologische Überlegenheit erreicht. Die Frage, die sich jeder deutsche Steuerzahler stellen sollte: Wofür genau werden unsere Steuergelder eigentlich ausgegeben?
Die geopolitischen Karten werden neu gemischt – und Europa scheint dabei zusehends ins Hintertreffen zu geraten. Ob die politische Führung in Berlin und Brüssel diese Realität jemals anerkennen wird, bleibt fraglich. Die Oreshnik-Raketen jedenfalls sind keine Propaganda, sondern harte militärische Realität.
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