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27.03.2026
07:01 Uhr

Sachsen-Anhalt: AfD greift nach der absoluten Mehrheit – ein politisches Erdbeben kündigt sich an

Was sich in Sachsen-Anhalt zusammenbraut, dürfte den etablierten Parteien schlaflose Nächte bereiten. Eine aktuelle INSA-Umfrage zur bevorstehenden Landtagswahl im September zeigt die AfD mit 38 Prozent in einer derart dominanten Position, dass eine absolute Mehrheit im Bereich des Möglichen liegt. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund steht damit vor einer historischen Chance – und die politische Landschaft Deutschlands könnte sich grundlegend verändern.

Die CDU im freien Fall

Während die AfD das Feld souverän anführt, erlebt die CDU in Sachsen-Anhalt einen regelrechten Absturz. Mit nur noch 25 Prozent hat die Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz gegenüber der letzten Landtagswahl satte zwölf Prozentpunkte eingebüßt. Ein vernichtendes Urteil der Wähler, das umso schwerer wiegt, als die CDU erst seit wenigen Monaten auf Bundesebene regiert. Die Bürger scheinen bereits jetzt erkannt zu haben, dass auch unter Merz die versprochene Wende ausbleibt. Statt Schuldenabbau ein 500-Milliarden-Sondervermögen, statt Entlastung weitere Belastungen – kein Wunder, dass die Wähler in Scharen davonlaufen.

Paradoxerweise hat die AfD in der aktuellen Erhebung sogar einen Prozentpunkt gegenüber der Januar-Umfrage verloren. Doch dieser minimale Rückgang täuscht über die wahre Dynamik hinweg. Denn entscheidend ist nicht allein der Stimmenanteil der AfD, sondern die Frage, welche Parteien überhaupt den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.

SPD und BSW am Abgrund

Dramatisch ist die Lage vor allem für die Sozialdemokraten. Die SPD steht mit sechs Prozent nur noch hauchdünn über der parlamentarischen Existenzgrenze – ein Verlust von zwei Prozentpunkten gegenüber der letzten Erhebung. Für eine Partei, die einst den Anspruch erhob, Volkspartei zu sein, ist das ein Offenbarungseid sondergleichen. Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) balanciert mit exakt fünf Prozent auf Messers Schneide.

Sollten beide Parteien tatsächlich an der Hürde scheitern, würde sich die Sitzverteilung im Landtag dramatisch verschieben. CDU und Linkspartei kämen zusammen auf etwa 38 Prozent der Stimmen – exakt so viel wie die AfD. In einem solchen Szenario wäre eine absolute Mehrheit für Siegmunds Partei plötzlich zum Greifen nah. Ein Gedanke, der in den Berliner Parteizentralen für blankes Entsetzen sorgen dürfte.

Die Linke als lachender Dritter?

Bemerkenswert ist der Aufwärtstrend der Linkspartei, die zwei Prozentpunkte zulegen konnte und nun bei 13 Prozent steht. FDP und Grüne hingegen spielen mit drei beziehungsweise vier Prozent keine Rolle bei einer möglichen Regierungsbildung – ein Zustand, der angesichts der desaströsen Politik dieser beiden Parteien in der gescheiterten Ampelkoalition kaum verwundern kann.

Das BSW als möglicher Königsmacher

Sollte das BSW den Einzug in den Landtag doch noch schaffen, könnte die Wagenknecht-Partei in eine Schlüsselrolle schlüpfen. Auf Bundesebene zeigt die Partei zwar zunehmend Auflösungserscheinungen, doch gerade deshalb könnte ein Erfolg in Sachsen-Anhalt zur Überlebensfrage werden. Sowohl Sahra Wagenknecht selbst als auch der aktuelle Bundeschef Fabio de Masi hätten der sogenannten Brandmauer gegen die AfD eine Absage erteilt. De Masi lehne zwar eine formelle Koalition mit der AfD ab, wolle sich aber auch nicht als Mehrheitsbeschaffer für eine Anti-AfD-Front instrumentalisieren lassen.

Hier liegt der eigentliche Sprengstoff. Denn die Landesspitze des BSW in Sachsen-Anhalt – bestehend aus Thomas Schulze und Claudia Wittig, gewählt auf einem Sonderparteitag im November 2024 – stehe einer Zusammenarbeit mit der AfD bislang eisern entgegen. Ein innerparteilicher Richtungskampf scheint damit vorprogrammiert. Die Frage, ob das BSW als Steigbügelhalter einer vereinigten All-Parteien-Koalition gegen die AfD fungiert oder eine begrenzte Zusammenarbeit mit Siegmunds Partei eingeht, könnte über die politische Zukunft Sachsen-Anhalts entscheiden.

Ein Signal für ganz Deutschland

Was sich in Sachsen-Anhalt abzeichnet, ist weit mehr als eine regionale Verschiebung. Es ist ein Seismograph für die Stimmung im gesamten Land. Die Bürger haben genug – genug von einer Politik, die ihre Interessen ignoriert, genug von einer Regierung, die Schulden als „Sondervermögen" verkauft, genug von steigenden Steuern bei gleichzeitig sinkendem Lebensstandard. Dass ausgerechnet im Osten Deutschlands, wo die Menschen die Erfahrung eines gescheiterten Systems bereits einmal durchleben mussten, der Widerstand am stärksten ist, sollte den Verantwortlichen in Berlin zu denken geben.

Bis zur Wahl im September kann freilich noch viel geschehen. Die Erfahrung lehrt, dass die etablierten Kräfte und ihre medialen Verbündeten nichts unversucht lassen werden, um einen AfD-Durchmarsch zu verhindern. Doch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Und manchmal sind es eben die Zahlen, die lauter sprechen als jede Kampagne.

Für Ulrich Siegmund und die AfD in Sachsen-Anhalt könnte es im September um jeden einzelnen Zehntelprozentpunkt gehen. Eines aber steht bereits jetzt fest: Die politische Landkarte Deutschlands wird nach dieser Wahl eine andere sein.

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