
Sachsens Millionengrab: Wenn der Steuerzahler für „queere Bildung“ und Frühsexualisierung bluten muss
Es sind Zahlen, die jedem Steuerzahler im Freistaat den Atem stocken lassen. Während Schulen marode sind, Lehrer fehlen und die innere Sicherheit zunehmend zur Lotterie verkommt, fließen in Sachsen Millionen in Projekte, deren Sinnhaftigkeit zumindest in Zweifel gezogen werden darf. Mehr als 11,5 Millionen Euro hat die CDU-geführte Staatsregierung seit 2023 für Programme rund um „Gleichstellung“, „Antidiskriminierung“ und „sexuelle wie geschlechtliche Vielfalt“ lockergemacht. Allein in den ersten beiden Monaten dieses Jahres wurden über zwei Millionen Euro durchgewunken – und das ist offenbar erst der Anfang.
Ein Programm namens „Weltoffenes Sachsen“ – mit weniger weltoffenem Preisschild
Hinzu kommen mindestens 24,5 Millionen Euro, die seit 2023 über das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ an mehr als 400 Projekte ausgeschüttet wurden. Die Mittel, so betont das zuständige Sozialministerium, stammten ausschließlich aus dem Landeshaushalt – also aus der Tasche der sächsischen Bürger. Hinter blumigen Titeln wie „Vernetzt sein – demokratisch wirken“ oder „Regionales Netzwerk für demokratische Werte im Landkreis Meißen“ verbergen sich nicht selten linksgerichtete Vereine, die teils mehrere Hunderttausend Euro abgreifen. Mit von der Partie: ein der grünen Partei nahestehender Verein aus dem Umfeld der Heinrich-Böll-Stiftung.
„Queere Bildung“ in Sachsens Klassenzimmern
Besonders pikant wird es bei jenen Vereinen, die unter dem Banner der „queeren Bildung“ inzwischen festen Fuß an Schulen gefasst haben. Drei Organisationen – darunter „Gerede“, „different people“ und „RosaLinde“ – sollen seit 2023 zusammen mindestens 2,34 Millionen Euro Steuergeld eingestrichen haben. Mit diesem Geld werden Workshops, „Regenbogen-AGs“, Lehrerfortbildungen und Programme wie „Schule der Vielfalt“ oder „Que(e)r durch Sachsen“ finanziert.
Was dort tatsächlich stattfindet, sorgt bei vielen Eltern für blankes Entsetzen. So soll der Verein „Gerede“ Kindern ab elf Jahren ein Buch zur Verfügung stellen, in dem sexuelle Praktiken beschrieben werden, die selbst gestandene Erwachsene erschaudern lassen – darunter Urinkonsum und das Einführen einer Faust in den Anus. Verfügbar sei dieses Werk in einer „Bücherkiste Queerkram 2.0“ in Schulbibliotheken. Wer hier von Aufklärung spricht, hat den Begriff entweder nicht verstanden oder bewusst pervertiert.
Transideologie für Kinderzimmer und Klassenzimmer
Auf einer Lernplattform des Vereins erklärt ein Bildungsreferent Schülern, das Geschlecht sei eine „mehrdimensionale Kategorie“. „Nichtbinäre“ könnten sich zwischen, außerhalb oder gleichzeitig in beiden Geschlechtern verorten. Ein anderes Vereinsmitglied referiert in Klassenzimmern offenbar offen über sogenannte „geschlechtsangleichende Operationen“, Hormontherapien und Haarentfernung. Das Ganze richtet sich an minderjährige Schüler, deren Persönlichkeitsentwicklung sich noch in einer höchst empfindlichen Phase befindet.
Dass dieselben Vereine offenbar bereits bei Säuglingen ab null Jahren ansetzen – mit Bilderbüchern über gleichgeschlechtliche Elternpaare oder über „Body Positivity“ – zeigt, in welche Richtung die Reise geht. Ein Kinderbuch für Vierjährige soll die Protagonistin auf eine „Forschungsreise“ ihres eigenen Körpers schicken, „fernab von Unsicherheiten und Tabus“. Man fragt sich unweigerlich: Wessen Tabus werden hier eigentlich gebrochen – und auf wessen Kosten?
Identitätspolitik mit klarer Stoßrichtung
Bemerkenswert ist auch die ideologische Schlagseite der propagierten Inhalte. In den über ganze Netzwerke organisierten Bildungsprogrammen würden, so die Recherche, klassische Geschlechterrollen ebenso wie weiße Menschen systematisch in den Hintergrund gedrängt oder infrage gestellt. Stattdessen besetzten LGBTQ-Charaktere und sogenannte „BIPoC“ die Hauptrollen in den Aufklärungsmaterialien – als Ausdruck eines angeblich „diversen“, migrantisch geprägten Deutschlands. Wer hier noch von ergebnisoffener Bildung spricht, der glaubt vermutlich auch, dass eine Wärmepumpe ein Einfamilienhaus im Januar warm hält.
Eine Regierung ohne Kompass – und ein Volk, das die Rechnung zahlt
Die zentrale Frage lautet: Warum verteilt eine angeblich bürgerliche, CDU-geführte Staatsregierung unter Ministerpräsident Michael Kretschmer derart freigiebig Millionen an Vereine, deren Inhalte mit dem Wertehorizont der meisten sächsischen Familien wenig bis nichts zu tun haben? Warum schweigt die Union, wenn unter ihrer Verantwortung Programme finanziert werden, die viele Eltern als ideologische Indoktrination empfinden?
Sozialministerin Petra Köpping von der SPD darf sich freuen – ihre Klientel wird üppig versorgt. Der durchschnittliche Steuerzahler in Bautzen, Görlitz oder im Erzgebirge hingegen sieht zu, wie sein hart erarbeitetes Geld in Projekte fließt, die er weder bestellt noch gewollt hat. Es ist ein Sinnbild für den Zustand der deutschen Politik: Während die Infrastruktur bröckelt, Familien unter der Inflation ächzen und die Wirtschaft im Niedergang begriffen ist, finden sich für Identitätspolitik stets noch ein paar Millionen.
Was bleibt – und was wirklich Wert hat
In Zeiten, in denen der Staat das Geld seiner Bürger mit beiden Händen aus dem Fenster wirft, in denen die Inflation den Wohlstand auffrisst und politische Projekte mehr ideologische als wirtschaftliche Rendite versprechen, lohnt der Blick auf das Beständige. Sachwerte – allen voran physische Edelmetalle wie Gold und Silber – haben sich über Jahrhunderte hinweg als Bollwerk gegen staatliche Misswirtschaft, Geldentwertung und politische Verirrungen bewährt. Wer sein Vermögen vor dem Zugriff einer Politik schützen will, die offenbar lieber „Regenbogen-AGs“ finanziert als marode Schulen saniert, der tut gut daran, einen substantiellen Teil seines Portefeuilles in physische Edelmetalle zu investieren – als nüchterne, jahrtausendebewährte Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen.
Hinweis: Die in diesem Beitrag enthaltenen Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion wieder und stellen keine Anlageberatung dar. Wir betreiben weder Anlage- noch Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist verpflichtet, vor einer Investitionsentscheidung eigenständig zu recherchieren beziehungsweise einen entsprechend qualifizierten Berater zu konsultieren. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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