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Kettner Edelmetalle
26.01.2026
13:43 Uhr

Schusswechsel in Berliner Wohnung: Vier Verletzte bei blutigem Familienstreit

Schusswechsel in Berliner Wohnung: Vier Verletzte bei blutigem Familienstreit

Die Hauptstadt kommt nicht zur Ruhe. Am späten Sonntagnachmittag verwandelte sich eine Wohnung im fünften Stock eines Mehrfamilienhauses in der Wichmannstraße im Stadtteil Tiergarten in einen Schauplatz blutiger Gewalt. Vier Menschen wurden durch Schüsse verletzt, zwei davon kämpften zeitweise um ihr Leben. Ein weiterer erschreckender Vorfall, der die zunehmende Verrohung in deutschen Großstädten dokumentiert.

Schüsse in unmittelbarer Nähe zum Zoo

Gegen 17 Uhr fielen die verhängnisvollen Schüsse – mitten in einem Wohngebiet, nur einen Steinwurf vom weltberühmten Berliner Zoo entfernt. Was als familiärer Streit begann, eskalierte binnen kürzester Zeit zu einem regelrechten Schusswechsel. Die Bilanz ist erschütternd: Ein 22-jähriger und ein 45-jähriger Mann erlitten lebensbedrohliche Verletzungen und mussten notoperiert werden. Erst am Montag gaben die Ermittler vorsichtige Entwarnung – Lebensgefahr bestehe nicht mehr.

Doch damit nicht genug. Eine 20-jährige Frau wurde ebenfalls von Kugeln getroffen und musste stationär behandelt werden. Ein 52-Jähriger erlitt Schussverletzungen, die ambulant versorgt werden konnten. Er befindet sich mittlerweile in Polizeigewahrsam. Die 42-jährige Mutter der jungen Frau erlitt einen schweren Schock und benötigte ebenfalls medizinische Versorgung.

Großaufgebot der Polizei im Einsatz

Die Dimension des Vorfalls spiegelt sich im massiven Polizeieinsatz wider. Bis zu 140 Beamte waren vor Ort, um die Lage zu sichern und erste Ermittlungen einzuleiten. Der Bereich um den Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Bemerkenswert ist das Schweigen der Behörden zu weiteren Details. Ob es Festnahmen gegeben habe oder eine Fahndung laufe, dazu wollte sich der Polizeisprecher nicht äußern. Man betonte lediglich, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestehe, da sich alle Tatverdächtigen entweder im Krankenhaus oder in Polizeigewahrsam befänden.

Ein Symptom des gesellschaftlichen Verfalls?

Dieser Vorfall reiht sich nahtlos ein in eine besorgniserregende Serie von Gewaltverbrechen, die Deutschland erschüttern. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache: Die innere Sicherheit befindet sich auf einem historischen Tiefpunkt. Während die Politik jahrelang andere Prioritäten setzte – von Gendersternchen bis zur Klimaneutralität – verwandeln sich deutsche Wohnviertel zunehmend in Gefahrenzonen.

Es ist höchste Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ihre Versprechen einlöst und die innere Sicherheit wieder zur Chefsache macht. Die Bürger haben ein Recht darauf, in ihren eigenen vier Wänden sicher zu sein – ohne Angst vor Schusswechseln im Nachbarhaus. Diese Meinung teilt nicht nur unsere Redaktion, sondern ein Großteil der deutschen Bevölkerung, die sich nach Recht und Ordnung sehnt.

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