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Kettner Edelmetalle
11.06.2026
11:29 Uhr

Schweden im Bandenkrieg: Wenn 13-Jährige zu Auftragsmördern werden – und Stockholm vor der eigenen Courage kapituliert

Schweden im Bandenkrieg: Wenn 13-Jährige zu Auftragsmördern werden – und Stockholm vor der eigenen Courage kapituliert

Es ist ein Lehrstück über den Zustand eines einst stolzen Wohlfahrtsstaates. Schweden, jahrzehntelang das Vorzeigeland sozialdemokratischer Träumereien, versinkt im Sumpf der organisierten Bandenkriminalität. Und während Kinder zu Tatwaffen umfunktioniert werden, ringt die Regierung in Stockholm um die Frage, ab welchem Alter man straffällige Minderjährige eigentlich hinter Gitter bringen darf. Nun also der Rückzieher.

Erst 13, dann doch 14 – die Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners

Die konservative Regierung hatte Ende Januar angekündigt, das Strafmündigkeitsalter für schwerste Verbrechen von 15 auf 13 Jahre abzusenken. Es geht hier nicht um Ladendiebstahl oder das Klauen von Süßigkeiten – es geht um Mord und schwerste Gewalttaten. Doch nach massivem Widerstand aus Behörden und Opposition zog Justizminister Gunnar Strömmer den Entwurf zurück. Statt 13 soll nun ein Mindestalter von 14 Jahren gelten.

„Ich glaube, die meisten fühlen sich mit 14 besser“, ließ Strömmer die Journalisten wissen.

Man fühle sich also „besser“. Welch entlarvender Satz. Während im Land Auftragsmorde durch Kinder verübt werden, geht es offenbar darum, dass sich die politische Klasse mit ihrer Entscheidung wohlfühlt. Über die Abstimmung im Parlament, ursprünglich für den 15. Juni geplant, herrsche nun Unsicherheit. Bis August solle das aufgeweichte Gesetz verabschiedet werden.

Die brutale Realität: Banden rekrutieren gezielt Kinder

Der wahre Skandal liegt tiefer. Seit über einem Jahrzehnt kämpft Schweden gegen eine eskalierende Bandengewalt, die sich aus den Revierkämpfen rivalisierender Drogenkartelle speist. Und die kriminellen Strukturen haben eine perfide Lücke im System erkannt: Sie rekrutieren gezielt Minderjährige unter 15 Jahren für Schießereien und Anschläge – weil diesen Kindern bislang keinerlei Haftstrafe droht.

Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Ein humanitär gemeintes Jugendstrafrecht wird von skrupellosen Verbrechern zum Werkzeug umfunktioniert. Die Gutmenschen-Ideologie, die jahrzehntelang über jeder vernünftigen Sicherheitspolitik thronte, gebiert nun ihre eigenen Monster. Mädchen begehen Auftragsmorde, Halbwüchsige greifen zur Waffe. So weit ist es gekommen.

Ein Mahnmal auch für Deutschland

Wer glaubt, dies sei ein rein schwedisches Problem, der irrt gewaltig. Schweden ist der Spiegel, in den auch Deutschland blicken sollte. Eine verfehlte Migrations- und Integrationspolitik, kombiniert mit einer Justiz, die Tätern mehr Verständnis als Opfern entgegenbringt, führt unweigerlich in den gesellschaftlichen Abgrund. Die Rekordkriminalität und die Welle von Messerangriffen in unseren Städten sprechen eine deutliche Sprache. Es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils des deutschen Volkes, dass dieser Kurs ein anderer werden muss.

Komfort im Knast statt klarer Kante

Bemerkenswert ist auch, wie die geplante Inhaftierung aussehen soll. Eigene Schule, eigener Pausenhof, Sporthalle, Krankenstation – und nur elf statt vierzehn Stunden nächtlicher Einschluss. Man fragt sich unwillkürlich, ob es sich um ein Gefängnis oder ein Ferienlager handelt. Der Staat traut sich nicht einmal mehr, Konsequenz zu zeigen, ohne sie sofort in pädagogische Watte zu packen.

Was bleibt: Sicherheit beginnt mit Mut

Die schwedische Episode zeigt, was geschieht, wenn ein Staat über Jahre wegschaut, verharmlost und seine Bürger im Stich lässt. Verlorenes Vertrauen lässt sich nicht über Nacht zurückgewinnen. In unsicheren Zeiten – das lehrt die Geschichte immer wieder – besinnen sich kluge Menschen auf bewährte Werte: auf eine starke Familie, auf Eigenverantwortung und auf krisenfeste Vermögenswerte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie als sicherer Hafen taugen, wenn politische Strukturen ins Wanken geraten. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portefeuille bieten sie genau jene Beständigkeit, die der Politik in Stockholm und anderswo offenkundig abhandengekommen ist.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier wiedergegebenen Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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