
Sechs-Tage-Woche statt Vier-Tage-Traum: Hessens Ministerpräsident fordert Rückkehr zur Leistungsgesellschaft

Während Deutschland sich in endlosen Debatten über Work-Life-Balance und verkürzte Arbeitszeiten verliert, wagt ein CDU-Politiker den Tabubruch: Boris Rhein, Ministerpräsident von Hessen, fordert eine deutliche Erhöhung der Wochenarbeitszeit. Eine Forderung, die in Zeiten von Bürgergeld-Diskussionen und chronischer Wirtschaftsschwäche wie ein Donnerschlag durch die politische Landschaft hallt.
Griechenland als Vorbild für deutsche Arbeitsmoral?
In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sprach Rhein Klartext: „Wir müssen uns in Deutschland daran gewöhnen, wieder mehr zu arbeiten." Was für viele wie eine Provokation klingen mag, untermauert der hessische Regierungschef mit einem bemerkenswerten Vergleich. Ausgerechnet Griechenland – jenes Land, das vor wenigen Jahren noch als Synonym für wirtschaftliches Versagen galt – diskutiere mittlerweile ernsthaft über eine Sechs-Tage-Woche.
Der Kontrast könnte kaum schärfer sein. Während die Hellenen nach ihrer verheerenden Finanzkrise offenbar verstanden haben, dass Wohlstand nicht vom Himmel fällt, träumen hierzulande Gewerkschaften und linke Parteien von der Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich. Eine Rechnung, die schlicht nicht aufgehen kann.
Leistung muss sich wieder lohnen
Rhein geht jedoch noch einen Schritt weiter und rührt an einem Grundprinzip, das in den vergangenen Jahren systematisch ausgehöhlt wurde: „Wer etwas leistet, hat von Staat und Gesellschaft mehr zu erwarten als jemand, der weniger leistet." Diese eigentlich selbstverständliche Aussage wirkt im heutigen Deutschland fast schon revolutionär.
Jahrelang wurde der Leistungsgedanke von einer Politik torpediert, die Umverteilung über Wertschöpfung stellte. Das Ergebnis? Eine stagnierende Wirtschaft, explodierende Sozialausgaben und eine zunehmende Frustration bei jenen, die morgens aufstehen und arbeiten gehen.
Die unbequeme Wahrheit über unseren Wohlstand
Der CDU-Politiker bringt es auf den Punkt: Mit weniger Arbeit wird Deutschland seinen Wohlstand nicht halten können. Diese Erkenntnis mag schmerzhaft sein, doch sie entspricht der ökonomischen Realität. Die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel und die internationale Konkurrenz erfordern ein Umdenken – weg von der Anspruchsmentalität, hin zu einer neuen Wertschätzung von Arbeit und Leistung.
Dass Arbeit „sehr erfüllend sein kann", wie Rhein betont, ist dabei mehr als eine Floskel. Es ist eine Erinnerung an Werte, die Deutschland einst stark gemacht haben und die in der öffentlichen Debatte viel zu oft unter den Tisch fallen.
Ein überfälliger Weckruf
Die Forderung des hessischen Ministerpräsidenten mag unbequem sein, doch sie ist notwendig. Deutschland braucht eine ehrliche Debatte darüber, wie wir unseren Lebensstandard in Zukunft sichern wollen. Die Antwort kann nicht in immer kürzeren Arbeitszeiten bei steigenden Ansprüchen liegen. Es ist höchste Zeit, dass sich mehr Politiker trauen, diese unbequeme Wahrheit auszusprechen.
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