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06.05.2026
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Selenskyjs goldener Krieg: Wie sich ein Machtzirkel an westlichen Milliarden bedient

Selenskyjs goldener Krieg: Wie sich ein Machtzirkel an westlichen Milliarden bedient

Es ist ein Skandal, der die kühnsten Vermutungen vieler kritischer Beobachter übertrifft – und der zugleich beweist, was hierzulande als „russische Propaganda" abgetan wurde, sobald jemand die Hand zu heben wagte und nach dem Verbleib der westlichen Milliarden fragte. Die Rede ist von den sogenannten Minditsch-Tapes, deren neueste Episode nun ein verheerendes Bild zeichnet: Während ukrainische Soldaten in den Schützengräben sterben, soll ein enger Zirkel um Präsident Wolodymyr Selenskyj den Krieg in ein höchst lukratives Geschäftsmodell verwandelt haben.

Die „Midas"-Affäre – ein Skandal, der nicht enden will

Bereits vor rund einem halben Jahr hatte die ukrainische Antikorruptionsbehörde Tonaufnahmen veröffentlicht, die in einer Kiewer Wohnung entstanden sein sollen und Timur Minditsch zugeschrieben werden – einem langjährigen Vertrauten Selenskyjs aus gemeinsamen Tagen bei der Produktionsfirma Kwartal 95. Die unter dem Kürzel „Midas" laufende Affäre offenbarte ein System, mit dem rund 100 Millionen US-Dollar beim staatlichen Energiekonzern Energoatom abgezweigt worden sein sollen.

Die Konsequenzen? Ein paar Festnahmen, ein paar Fluchten – Minditsch selbst soll sich mittlerweile nach Israel abgesetzt haben. Selenskyj musste sich von seinem mächtigsten Berater Andrij Jermak trennen, der lange als graue Eminenz im Hintergrund die Fäden zog. Doch die Aufarbeitung wirkte halbherzig, fast schon wie eine Beruhigungspille für den Westen, der weiterhin willig Milliarden überweisen sollte.

Neue Tapes, neue Abgründe

Ende April hat die Ukrajinska Prawda nun weitere Aufnahmen veröffentlicht. Und diese haben es in sich. Sie deuten darauf hin, dass ein eng verflochtenes Netzwerk – neben Minditsch auch der frühere Erstberater Serhij Schefir und der Geschäftsmann Oleksandr Zuckerman – maßgeblichen Einfluss auf zentrale staatliche Entscheidungen ausgeübt habe. Vom Energie- über den Bankensektor bis hin zur Besetzung von Schlüsselpositionen in Ministerien und Staatsunternehmen – nichts schien diesem Zirkel verschlossen.

Doch der eigentliche Sprengstoff liegt tiefer: Die Aufnahmen legen nahe, dass derselbe Kreis auch im Verteidigungssektor mitmischte. Also genau dort, wo das Geld der westlichen Steuerzahler – auch das des deutschen Bürgers – in schwindelerregendem Tempo versickert.

Vom Casting-Studio zum Rüstungsgiganten

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Unternehmen Fire Point, das heute den ukrainischen Raketen- und Drohnensektor dominiert. Vor drei Jahren noch warb dieser Betrieb Schauspieler und suchte Drehorte – heute produziert er Langstrecken-Kampfdrohnen sowie die Marschflugkörper FP-1, FP-2 und „Flamingo" FP-5 und unterhält Partnerschaften mit deutschen Rüstungskonzernen wie Diehl Defence. Ein kometenhafter Aufstieg, der westliche Politprominenz als Türöffner nutzte – darunter Mike Pompeo – und Geschäfte bis in die Golfstaaten anbahnt.

Den Aufnahmen zufolge soll dieser Erfolg jedoch weniger auf Innovationskraft beruhen als auf besten Beziehungen. Minditsch, der jede formelle Rolle bestreitet, soll bei dem damaligen Verteidigungsminister Rustem Umjerow für üppigere Staatsmittel zugunsten der Raketen- und Drohnenproduktion lobbyiert haben. Im Raum stehe zudem ein Verkauf von 33 Prozent der Anteile für 600 Millionen Dollar an Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Wer profitiert eigentlich vom langen Krieg?

Hier offenbart sich die unbequeme Wahrheit, die in Berlin niemand gerne hören will: Ein langer Krieg ist offenbar für manche ein gutes Geschäft. Je länger geschossen wird, je mehr Drohnen gefertigt werden, desto höher fließen die Profite. Während deutsche Bürger über immer höhere Steuern, Energiepreise und Inflation klagen, scheint ein kleiner Zirkel in Kiew die westliche Hilfsbereitschaft als nie versiegende Goldader zu betrachten.

Es ist genau jenes Muster, vor dem unabhängige Beobachter seit Beginn des Konflikts gewarnt haben – und genau jenes Muster, das in deutschen Leitmedien hartnäckig verharmlost oder ignoriert wurde. Wer öffentlich Kontrolle über die Verwendung der Hilfsgelder forderte, wurde reflexartig in die Putin-Versteher-Ecke gestellt. Nun zeigt sich: Die Skeptiker hatten in beunruhigendem Maße recht.

Schweigen aus Kiew – und auch aus Berlin

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine habe die Echtheit der neuen Aufnahmen bislang nicht bestätigt. Fire-Point-Mitgründer Denys Shtilerman spreche von einem „Informationsangriff". Selenskyj selbst schweige. Doch dieses Schweigen werde, so heißt es, zunehmend unhaltbar. Selbst innerhalb seiner eigenen Partei sollen sich Risse zeigen. Der Abgeordnete Fedir Wenislawskyj fordere die Entlassung Umjerows, der Öffentliche Antikorruptionsrat des Verteidigungsministeriums spreche von möglichem Machtmissbrauch und verlange die Verstaatlichung von Fire Point.

Bemerkenswert ist allerdings, dass aus der Bundesregierung – immerhin einer der größten Geldgeber des ukrainischen Verteidigungssektors – kein nennenswerter Aufschrei zu vernehmen ist. Berlin überweist, was das Zeug hält, ohne die Verwendung der Mittel ernsthaft zu hinterfragen. Wer den deutschen Steuerzahler so behandelt, sollte sich nicht wundern, wenn das Vertrauen in die politische Klasse weiter erodiert.

Ein düsteres Paradox

Selenskyj, der einst angetreten war, das korrupte System der Ukraine zu zerschlagen, scheint es selbst neu modelliert zu haben: ein paralleles Netzwerk, in dem nicht öffentliche Kontrolle, sondern Nähe zur Macht darüber entscheidet, wer abkassiert. Das eigentliche Drama liegt darin, dass einfache Ukrainer weiterhin an der Front sterben, während eine kleine Gruppe – weitgehend ohne formelle Ämter – den Krieg in privaten Reichtum verwandelt haben soll.

Für den deutschen Beobachter sollte dieser Skandal ein Weckruf sein. Wer Milliarden auf Pump in einen Krieg pumpt, dessen Strukturen er nicht durchschaut, riskiert nicht nur das Vertrauen seiner Bürger, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität ganzer Generationen. In Zeiten, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen, Währungen und politische Versprechen erodiert wie selten zuvor, zeigt sich einmal mehr der Wert von Sachwerten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber können in einem solchen Umfeld als bewährter Anker zur Vermögenssicherung dienen – als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio, jenseits politischer Willkür und außerhalb der Reichweite undurchsichtiger Machtzirkel.

Hinweis zur Anlageberatung: Wir betreiben keine Anlageberatung. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten stellen ausschließlich die Meinung unserer Redaktion dar. Jeder Leser ist verpflichtet, eigene Recherchen durchzuführen und trägt für seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung. Eine Haftung für Verluste oder entgangene Gewinne ist ausgeschlossen.

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