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Kettner Edelmetalle
12.03.2026
05:37 Uhr

Selenskyjs verzweifelter Hilferuf: Europa soll „Plan B" für Milliarden-Finanzierung liefern

Während sich die europäischen Steuerzahler bereits an astronomische Summen für die Ukraine gewöhnt haben dürften, dreht sich die Spirale munter weiter. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert nun lautstark einen „Plan B" von den europäischen Partnern – weil der zugesagte 90-Milliarden-Euro-Kredit an der Blockade Ungarns scheitert. Man reibt sich die Augen: 90 Milliarden Euro. Eine Summe, für die manch deutscher Bürger sein Leben lang arbeiten müsste, ohne auch nur einen Bruchteil davon je zu Gesicht zu bekommen.

Orbán als Sündenbock – oder letzter Vernünftiger?

In einem Interview mit „Politico" und WELT attackierte Selenskyj den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán mit einer Schärfe, die an diplomatischen Gepflogenheiten vorbeigeht. Orbán stehe „auf der Seite des russischen Präsidenten", so der ukrainische Staatschef. Der Ungar blockiere „alles für die Ukraine": Geld, Waffen und den Weg in die EU. Einzig Raketen feuere Ungarn nicht auf die Ukraine ab – eine Feststellung, die man wohl als Mindeststandard internationaler Beziehungen bezeichnen darf.

Doch ist Orbáns Position wirklich so verwerflich, wie Selenskyj sie darstellt? Oder ist der ungarische Regierungschef schlicht einer der wenigen europäischen Staatsmänner, der noch die Interessen seiner eigenen Bevölkerung im Blick hat? Die Europäische Kommission habe Selenskyj mitgeteilt, dass Ungarn russisches Öl benötige und die Blockade der Gelder an die Durchleitung dieses Öls geknüpft sei. Ein durchaus nachvollziehbares Kalkül für ein Land, das seine Energieversorgung sicherstellen muss – etwas, das Deutschland bekanntlich auf spektakuläre Weise versäumt hat.

Trump soll Druck machen – aber bitte auf Russland

Bemerkenswert ist auch Selenskyjs Appell an US-Präsident Donald Trump. Er hoffe auf amerikanische Hilfe, brauche aber „mehr Druck auf Russland – nicht auf mich". Die Ukraine habe bereits „viele Kompromisse gezeigt". Gleichzeitig räumte er ein, dass nicht alles von Kiew abhänge. Die Russen seien „aggressiv, groß und zeigen keinerlei Willen, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden".

Man darf sich fragen, ob diese Strategie – gleichzeitig Europa um Milliarden zu bitten und den mächtigsten Mann der westlichen Welt um härteres Vorgehen gegen Moskau anzuflehen – langfristig tragfähig ist. Trump, der bekanntlich mit massiven Zollerhöhungen gegen die EU vorgeht und eine dezidiert transaktionale Außenpolitik betreibt, dürfte wenig Neigung verspüren, sich als verlängerter Arm Kiews instrumentalisieren zu lassen.

Sicherheitsgarantien – das eigentliche Problem

Abseits der Finanzierungsfrage benannte Selenskyj das Kernproblem mit entwaffnender Offenheit: „Du kannst Russland nicht vertrauen." Man habe um Truppen gebeten, die einen Waffenstillstand überwachen sollten. Doch was geschehe, wenn Russland erneut angreife? Die Frage nach dem konkreten Mandat solcher Friedenstruppen bleibt unbeantwortet – und sie ist die entscheidende.

Über sein persönliches Verhältnis zu Putin fand Selenskyj drastische Worte: „Ich glaube, wir hassen einander." Putin sei „ein Mörder". Worte, die den tiefen Graben zwischen den Konfliktparteien offenlegen und wenig Hoffnung auf eine baldige diplomatische Lösung nähren.

Was bedeutet das für den europäischen Steuerzahler?

Der Streit um den 90-Milliarden-Kredit wird beim kommenden EU-Gipfel in Brüssel eine zentrale Rolle spielen. Für den deutschen Bürger stellt sich dabei eine fundamentale Frage: Wie lange kann und will Europa – und insbesondere Deutschland als größter Nettozahler – diese finanzielle Last noch schultern? In einer Zeit, in der die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die marode heimische Infrastruktur aufnimmt und die Inflation den Bürgern das Leben verteuert, mutet die Forderung nach immer neuen Milliarden für die Ukraine geradezu grotesk an.

Es ist legitim und notwendig, Solidarität mit einem angegriffenen Land zu zeigen. Doch Solidarität darf nicht bedeuten, dass die eigene Bevölkerung dafür bluten muss, während grundlegende Probleme im eigenen Land – von der Energieversorgung über die innere Sicherheit bis hin zur bröckelnden Infrastruktur – ungelöst bleiben. Vielleicht braucht nicht nur die Ukraine einen „Plan B", sondern auch Europa selbst – einen Plan, der die Interessen der eigenen Bürger wieder in den Mittelpunkt stellt.

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